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Manuel Charr – Aus Versehen gedopt?

Das Possenspiel um die Dopingvorwürfe gegen Manuel Charr scheint nun langsam dem Ende entgegen zu gehen. Kurz zusammengefasst: Es wurden bei einer Dopingprobe von Manuel Charr verbotene Substanzen gefunden. Der geplante WM-Pflichtkampf gegen Fres Oquendo wurde abgesagt. Der Dopingvorwurf ist ausgestanden. Nicht etwa wegen erwiesener Unschuld, sondern weil Formalitäten beim Öffnen der B-Probe nicht eingehalten wurden. Jetzt galt es nur noch, eine passende Erklärung zu finden, um den angekratzen Ruf des regulären WBA Weltmeisters wieder aufzupolieren. Einen solchen Versuch macht der Kölner Express auf seiner Internetseite. Seit Samstag ist da zu lesen, dass Manuel Charr durch „dubiose Pillen“ gedopt gewesen sein soll. Natürlich unwissentlich. Wie sollte es auch anders sein. Manuel Charr weilte in den vergangenen Tagen in Marokko. Anlass seiner Reise war eine Charity-Veranstaltung mit einigen früheren Fusball-Größen. Wieder zurück in der Heimat, konnte Charr mit einer Erklärung für seine Dopingprobe aufwarten. Er bestreitet nach wie vor wissentlich gedopt zu haben. Da ein rechtsgültiger Nacheis nun nicht mehr geführt werden kann, gilt die Unschuldsvermutung. …

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