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Firat Arslan vs. Virgil Hill

Am 24. November 2007 fand in Dresden der Kampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht statt.
Die Paarung hieß Firat Arslan vs. Virgil Hill und im Vorfeld räumten nicht viele dem Deutschen, der auch als „Box-Bulldozer“ bezeichnet wurde, ernsthafte Chancen gegen den filigranen Boxkünstler Virgil Hill ein. Aber der 90-kg-Mann aus Göppingen hatte sich eine Menge vorgenommen. Von seinen bisher 32 Profikämpfen konnte er 28 für sich entscheiden. Die Bilanz bei Hill: 57 Profikämpfe, sechs Niederlagen.
Bereits in der zweiten Runde gelang es ihm erstmals, Hill zu stellen und mit einer fulminanten Serie an Schlägen einzudecken, die nicht ohne Wirkung blieben. Der Amerikaner hatte den Ring auf die maximal zulässigen Abmessungen vergrößern lassen, um Arslan mit seiner großen Reichweite ausweichen zu können. Diese Rechnung ging nur bedingt auf. Der Deutsche zermürbte den Weltmeister aus den USA mit einer konsequenten Deckung und überfallartigen Schlägen.
Der WBA-WM-Kampf Firat Arslan vs. Virgil Hill endete nach der 12. Runde mit einem klaren Sieg nach Punkten von Firat Aslan. Damit verlor der US-Amerikaner den WBA-Weltmeistertitel in dieser Nacht an einen deutschen Boxer, dem nur seine mitgereiste Fangruppe diesen Sieg wirklich zugetraut hatte.

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