Zwei Jahre nach der Adamek-Niederlage: Golota plant Comeback

Der viermalige WM-Herausforderer Andrzej Golota (41-8, 33 K.o.’s) wird möglicherweise noch in diesem Jahr einen Comeback-Versuch starten. Geplant ist ein Aufbaukampf in Chicago, der Gegner wird in Kürze bekanntgegeben. Es handelt sich um den ersten Kampf des 42-jährigen Golota seit seiner vorzeitigen Niederlage gegen Tomasz Adamek im Oktober 2009.

„Andrzej ist über 40, er sagt aber zu mir ‚Sieh‘ dir Holyfield, Hopkins und Foreman an‘. Ich habe noch immer das, worauf es im Ring ankommt“, berichtet Golotas Frau Mariola in einem Radiointerview. „Die Leute glauben nicht, dass Andrzej es noch drauf hat. Das ist aber schwer vorherzusagen. Man muss sein Herz bewundern, das er jeden Tag im Training zeigt, auch am Samstag. Am Sonntag ist er 70 Meilen mit dem Rad gefahren. Im Moment wiegt er 111 kg, er hofft aber noch 10 Pfund zu verlieren. Der erste Kampf wird in Chicago stattfinden, ich denke viele Leute werden den Fight sehen wollen. Der Gegner wird nicht sehr bekannt sein. Andrzej muss sich im Ring gut fühlen. Wenn er erfolgreich ist, wird er vielleicht gegen ein höheres Kaliber antreten.“

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17 Gedanken zu “Zwei Jahre nach der Adamek-Niederlage: Golota plant Comeback

  1. Es gibt schon genug „alte“ Boxer die es nicht bleiben lassen können und schon lange keine Leistung mehr bringen!

    Golota hat nie wirklich in der 1.Garde geboxt,er sollte es bleiben lassen,wer will den denn noch sehen!?

  2. ab pro pro bowe auf ringpolska.pl schreibt er bzw sagt er das er die klitschkos schlagen kann und empfiehlt sich fuer einen fight wen sie ihm 6 monate vorbereitungszeit geben

    genau so auf ringpl hat sich hollyfield zu wort gemeldet und moechte das gleiche grob gesagt

  3. Golota war definitiv ein guter Schwergewichtler mit Potenzial zum guten Weltmeister.körperliche Vorraussetzung war definitiv gegeben und technisch war er ebenfalls ok..

    Das hier wieder die selbsterannten Experten sagen „er war nie erste Garde“ etc,,,war ja klar!!

    Seine Psychische schwäche war ausschlaggebend für die miserablen Niederlagen gegen Top Leute…aber da werden mir die Experten ganz klar widersprechen….

  4. @ Toni

    Na was hat denn Golota so großartiges in seiner Karriere geleistet?

    In beiden Kämpfen gegen Bowe hat er klar nach Punkten geführt,hatte sich aber nicht im Griff und hat immer wieder tief geschlagen und wurde disqualifiziert,gegen Grant hat er auch haushoch nach Punkten geführt bevor er in der 10.Runde ko ging,gegen Tyson hätte er ja fast geweint,weil der mit allen Mitteln,erlaubten und weniger erlaubten gegen ihn gekämpft hat und hat beleidigt in der Rundenpause den Ring verlassen.Siege hat er nur gegen handverlesene Gegner eingefahren.

    Na ja,das Unentschieden gegen Byrd war recht gut,und wenn ich es noch recht in Erinnerung habe ist er gegen Ruiz um den WM-Titel betrogen worden,aber sonst kam da nicht viel.

    Vielleicht sollte Golota gegen Harrison boxen und der Sieger bekommt dann einen Kampf um den WAA-Titel wenn dieser Pseudo-WM-Titel noch ausgeboxt wird?

  5. Toni hat recht. psychologiosch war er oft dem Druck nicht gewachsen. Phy<sisch einechter Schwergewichtler. Leider zu leicht ausrechenbar , steif – eben hölzern. Wenn Adamek als Cruiser ihn derart nieder macht, sollte er es lassen. Irgendwann hatte jeder seine Zeit. Seine ist nun mal abgelaufen. Damit müssen wir alle leben. jeder in seinem Beruf und auch ganz privat. Aber einige brauchen die Demütigung, nicht die Demut der weisen Entscheidung !

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