Zsolt Erdei: Abschiedskampf am 8. März in Ungarn?

Zsolt Erdei ©Team Erdei.
Zsolt Erdei © Team Erdei.

Der ehemalige Halbschwergewichts- und Cruisergewichts-Weltmeister Zsolt Erdei (33-1, 18 K.o.’s) wird am 8. März im ungarischen Kecskemet um die WBO-Europameisterschaft boxen. Möglicherweise handelt es sich dabei um Erdeis letzten Kampf, falls der Event aber gut verläuft, werden weitere Kämpfe nicht ausgeschlossen.

Für den 39-jährigen Erdei ist es der erste Auftritt in seiner Heimat seit 2007, wo er den Amerikaner George Blades besiegen konnte. Gegen wen Erdei boxen wird, steht derzeit noch nicht fest, der Kampf findet aber unter der Supervision der ungarischen Boxlegende Istvan „Koko“ Kovacs statt.

Zuletzt stand Erdei im März 2013 im Ring, wo er umstritten gegen den Russen Denis Grachev verlor. Auf Grund von Verletzungen und privater Probleme hat Erdei seit seinem Weggang von Universum (letzter Kampf November 2009) nur drei Kämpfe bestritten.

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15 Gedanken zu “Zsolt Erdei: Abschiedskampf am 8. März in Ungarn?

  1. Der ungarische Junge, der vorzüglich Deutsch spricht, war ein richtig Guter. Als solcher sollte er auch im Gedächtnis der Boxfans bleiben. Eine Pflaume weghauen kann jeder und einen wirklich starken Mann kann er nicht mehr bezwingen.

  2. @Faust: hat recht. So ein dummes Gequatsche von Norman. Den hat man richtig versauern lassen. Universum war definitiv die schlechteste Entscheidung. Nicht viele wollten gegen diesen technisch starken Kämpfer mit Riesenherz boxen. Und er machte immer einen sehr anständigen und bescheidenen Eindruck. Keine Großklappe etc. Schade, dass er boxerisch so still seine Karriere beendet. Ich mochte ihn als krassen Gegensatz zu m. Huck und anderen Dummschwätzern.

  3. Guter Junge, im Ring und außerhalb.
    Sehr unterschätzt und von UBP nicht so gefördert.
    Wünsche ihm einen tollen Abschied im Ring und dann (was er schaffen wird) ein tolles Leben mit seiner Bella und dem Nachwuchs!
    Flieg, Feuervogel!

  4. Erdei war und ist ein recht guter Boxer, der von SE sträflich vernachlässigt wurde.
    Gegen Topboxkünstler wurde er nicht eingesetzt, hätte vielleicht auch nicht gewonnen. Er hätte noch einen Abschiedskampf gegen einen Klasseboxer verdient.
    Man sollte ihm ein erfülltes Leben nach seiner „Dienstzeit“ wünschen.

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