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Zeuge: „Dieses Mal will ich mir die WM-Krone holen!“

Jetzt erst recht! In weniger als einem Monat erhält Tyron Zeuge erneut die Chance auf den WM-Titel. Nach einem dramatischen ersten Kampf gegen WBA-Weltmeister Giovanni De Carolis, der bekanntlich Unentschieden endete, findet das Rematch der beiden Supermittelgewichtler am 5. November in der Potsdamer MBS Arena (live in SAT.1) statt. Die Vorbereitung des Berliners auf dieses heiß erwartete Duell um den WBA-Gürtel laufen momentan auf Hochtouren – und das „Trio“ Brähmer, Mittermeier, Zeuge brennt auf diesen WM-Fight!

Ich habe im ersten Aufeinandertreffen mit De Carolis viel an Erfahrung gesammelt“, so der Schützling des Trainer-Gespanns Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier. Zeuge: „Im Juli hat einiges, aber nicht alles gepasst, was ich mir vorgenommen hatte. Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich. Dieses Mal will ich mir die WM-Krone holen!“

Jürgen Brähmer relativiert Zeuges Selbstkritik. „De Carolis war für Tyron der erste Gegner von diesem Format und er hat ihm, den Umständen entsprechend, einen großen Kampf geliefert“, so der Mentor des 24-Jährigen. „Er war ab Mitte des Kampfes durch eine Schulterverletzung gehandicapt. Wie sich Tyron da durchgebissen hat, verlangt allerhöchsten Respekt.“

Zeuge lag übrigens bei einem Punktrichter vorne – zwei Unparteiische werteten den Kampf Unentschieden. Promoter Kalle Sauerland: „Ohne die Verletzung wäre Tyron schon jetzt Weltmeister. Das war ein großer Auftritt unseres Youngsters, der von Conny und Jürgen perfekt auf den Kampf vorbereitet war. Im zweiten Duell dürfen sich die Boxfans auf einen noch packenderen Kampf und einen weiteren deutschen Weltmeister freuen. Davon bin ich überzeugt!“

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Auch Jürgen Brähmer musste aufgrund einer Verletzung (Muskelfaserriss) seinen WM-Fight Anfang Oktober gegen Nathan Cleverly zu Beginn der 7. Runde abbrechen. Der Schweriner lag bis dato bei allen Punktrichtern vorn. Auf das Verletzungspech angesprochen, reagiert sein Schützling Tyron Zeuge kämpferisch: „Verletzungen gehören zu unserem Sport. Jetzt werden wir eben doppelt so hart arbeiten – dann wird es schon klappen!“

Conny Mittermeier, der beide Boxer betreut, bringt es auf den Punkt: „Wir sind ein Team. Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Die Verletzungen streichen wir jetzt aus unseren Köpfen, arbeiten hart und konzentriert und holen uns zunächst am 5. November den Titel von De Carolis und dann im Rematch gegen Cleverly Jürgens Titel zurück!“

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Potsdam sind bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Der komplette Kampfabend, inklusive aller Vorkämpfe, ist am 5. November zudem live auf www.ranFIGHTING.de zu sehen.

Fot: Facebook Fanpage Tyron Zeuge

Quelle: Team Sauerland

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6 Kommentare

  1. 12. Oktober 2016 at 08:22 —

    Diesmal werden Sie Carolis hundertprozentig verlieren lassen, man hat ja den letzten Kampf Unentschieden gewertet, einfach lächerlich. Und man muss dazu sagen ,Carolis hatte ordentlich Dampf rausgenommen um Zeuge zu schonen, diesmal wird die Gage sicherlich besser ausfallen und Carolis bleibt bisschen mehr in seiner Deckung 🙂 genau so wird’s laufen.

  2. 12. Oktober 2016 at 12:09 —

    Dieses Jahr läuft der Vertrag von Sauerland mit Sat.1 aus .
    Sollten Zeuge und Co verlieren gibt es wohl keinen Verlängerungsvertrag. D.h. Boxen verschwindet
    endgültig aus dem Fernsehprogramm und führt wie früher als Randsportart ein Nischendasein.
    SES wird sich dann beim MDR auch nicht mehr lange halten können. Ein ähnliches Schicksal könnte dann Marco Huck und Wladimir Klitschko bei RTL blühen.Dies kann sich doch wohl ernsthaft keiner von uns Boxfans wünschen.

  3. 12. Oktober 2016 at 15:08 —

    Weiß ich. Würde ich sonst kennen 😉

  4. 12. Oktober 2016 at 17:48 —

    Wenn es mit rechten Dingen zugeht, kann ich mir nicht vorstellen das Zeuge WM werden kann!
    Aber ich befürchte auch, das wenn es über die Runden geht, das der wahre Boxfan mal wieder ein Fehlurteil serviert bekommt!?

  5. 13. Oktober 2016 at 10:18 —

    wenn im ersten kampf 2 punktrichter zeuge vorne gehabt hätten gäbe es jetzt kein rematch.

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