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Yoka schlägt Dimitrenko

Yoka schlägt Dimitrenko

Nach einer einjährigen Sperre, weil er innerhalb eines Zeitraums von weniger als einem Jahr drei Dopingproben verpasst hatte, beziehungsweise der Angabepflicht seines Aufenthaltsortes nicht nachgekommen war, hat der Sieger der Olympischen Spiele von 2016 im Superschwergewicht bei seinem Comeback im französischen Antibes schnell für klare Verhältnisse im Ring gesorgt:  in der dritten Runde brach Ringrichter Stephane Nicolo den Kampf ab. Sieger durch TKO: Toni Yoka.

Alexander Dimitrenko hatte es dem 27 Jahre alten Franzosen aus Paris allerdings auch nicht besonders schwer gemacht. Nachdem „Sascha“ im ersten Durchgang noch den Eindruck machte, er würde sich diesmal nicht wieder einfach so „die Butter vom Brot“ nehmen lassen, wurde Yoka in Runde 2 aggressiver, erhöhte langsam den Druck und brachte einzelne Hände an Kopf und Körper ins Ziel. Dimitrenko suchte sein Heil im Klammern, überstand aber so auch Runde 2 ohne selber sonderlich zu glänzen.

Nach mehreren eher harmlos wirkenden Schlägen von Toni Yoka nach rund einer Minute in Runde 3, zeigte Dimitrenko Schlagwirkung und ging nach einem Uppercut zu Boden. “Sascha” kam aber  noch einmal auf die Beine, um den Kampf wieder aufzunehmen. Yoka ließ allerdings nichts anbrennen und setzte nach. Nach einer Schlagserie, von der sich Dimitrenko nahezu theatralisch über die Ringseile befördern ließ, brach der Referee den Kampf ab, ohne Dimitrenko erneut anzuzählen.

Yoka – Kampfname “La Conquete” (die Flamme) – der im Kampf gegen Alexander Dimitrenko seinen sechsten Profisieg eingefahren hat, freute sich nach der Urteilsverkündung am Mikrofon: “Mehr als ein Jahr habe ich darauf gewartet und ich habe Lust auf mehr. Ich bin wieder da!“

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Während Toni Yokas nächster Kampf am 28. September in Nantes stattfinden soll, sehen die Perspektiven für den mittlerweile 37 Jahre alten „Sascha“ Dimitrenko nicht sonderlich rosig aus. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Bryant Jennings und Andy Ruiz jr im Jahr 2018 und nun Toni Yoka scheint Alexander Dimitrenko wohl nur noch das, was von seinem einst guten Ruf übriggeblieben ist, im Ring feilbieten zu können, ohne jedoch ein ernsthafter Prüfstein zu sein. Bleibt nur zu hoffen, dass die bisherigen und auch die kommenden Niederlagen ohne gesundheitliche Folgen für den ehemaligen Europameister im Schwergewicht bleiben werden.

 

Noch ist der Kampf – in leider sehr schlechter Qualität – hier zu sehen:

 

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5 Kommentare

  1. 14. Juli 2019 at 17:37 —

    Was für eine billige Show, die Dimi da geboten hat. Er selbst stochert nur ein bisschen mit der Führhand herum. Setzt seine Schlaghand nicht ein und dann geht er bei der ersten sich bietenden Gelegenheit KO. Das kann selbst Danny Williams besser.

  2. 14. Juli 2019 at 18:15 —

    Was ist bloß mit Dimitrenko los? Will er einfach nicht gewinnen oder kriegt er extra Geld um sich nach 2 Wischern hinzuschmeißen?? Von den Anlagen her ist Sascha nicht mal schlechter als Yoka also warum diese Mummlose Darbietung?? Er sollte wirklich keinen Kampf mehr machen!! Yoka ist wirklich schlagbar und nichts besonderes…

  3. 15. Juli 2019 at 01:07 —

    wirklich UNMÖGLICH zu glauben das dimitrenko da REAL ko gegangen ist.
    hat wohl wirklich etwas extra trinkgeld bekommen für die darbietung.

    dimitrenkos nächster gegner helenius/price?
    wäre doch ne spannende sache 😀

  4. 15. Juli 2019 at 04:15 —

    Dimitrenko vs. Price am 1.8. in Shotland. Referee: Robert Byrd. Punktrichter: Adalaide Byrd, Don Trella, C.J. Ross. Menschen mit Dementia Pugilistica haben freien Eintritt.

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