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Wojcicki trifft in Berlin auf Franzosen El Massoudi

Ein „Wolf“ will bei der World Boxing Super Series auf die Jagd nach seinem nächsten Sieg gehen! Am 9. Oktober startet das größte Boxsport-Turnier aller Zeiten in die erste Saison.

Zum Auftakt stehen sich in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit Marco Huck und WBO-Weltmeister Aleksandr Usyk gleich zwei der besten Cruisergewichtler der Welt gegenüber. Nur der Sieger des Duells wird ins Halbfinale der 50 Millionen US-Dollar schweren Eventserie einziehen.

Neben dem Hauptkampf des Abends stehen noch weitere interessante Duelle auf dem Programm. Einen davon bestreitet Sauerland-Youngster Patrick Wojcicki (9-0, 4 K.o.), der im Mittelgewicht auf den Franzosen Fouad El Massoudi (14-9, 1 K.o.) trifft.

„Die WBSS ist in meinen Augen die ‚Champions League‘ des Boxens“, so der 26-jährige Fighter mit dem Kampfnamen „der Wolf“. „Hier im Vorprogramm antreten zu dürfen ist eine ganz besondere Ehre.“

Einen passenden Vergleich hat Wojcicki dafür auch parat: „Das ist so, als ob du als aufstrebender DJ plötzlich vor David Guetta auflegen darfst, um die Massen anzuheizen. Eine bessere Plattform als die World Boxing Super Series gibt es aktuell nicht im Boxsport!“

Für die optimale Vorbereitung hat sich Wojcicki seit einigen Wochen teilweise von seinem Arbeitgeber freistellen lassen. „Ich mache meinen Job momentan von Montag bis Mittwoch. An diesen Tagen arbeite ich bis zum frühen Nachmittag. Die restliche Zeit und an den anderen Wochentagen geh es zum Training ins Gym“, so der Mittelgewichtler, der schon jetzt klare Verbesserungen sieht: „Meine Kraft und Schlagwerte haben sich enorm verbessert und ich kann meine Konzentration im Ring länger halten.“

Ein weiterer Vorteil aus Sicht Wojcickis sind häufigere Trainingswettkämpfe gegen starke Gegner. „Durch die Freistellung kann ich schon mal für 2-3 Tage nach Berlin fahren, um dort zum Beispiel gegen Ex-Weltmeister Jack Culcay zu sparren. Diese Erfahrungen bringen mich technisch wie taktisch auf ein ganz neues Level.“

Seinen Gegner El Massoudi hat Wojcicki bereits mit seinem Coach analysiert. „Eigentlich sollte ich gegen jemand anderen antreten, doch der Franzose ist sogar die härtere Nuss“, ist der Wolfsburger sicher. „Vor knapp zwei Jahren hat er immerhin meinen Kollegen Arman Torosyan komplett deklassiert. Das soll mir jedenfalls nicht passieren!“

Bei einem Sieg wird übrigens schon in Kürze der erste kleinere Titelkampf für Wojcicki folgen. Dann plant er übrigens seinen aktuellen Job komplett an den Nagel zu hängen, „denn nur wenn ich mich voll und ganz auf den Sport fokussiere, werde ich eines Tages die Chance haben, ebenfalls um die ‚Muhammad Ali Trophy‘ gegen die größten Champions meiner Gewichtsklasse zu boxen!“

Tickets für die Premiere der World Boxing Super Series am 9. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto und Quelle: WBSS

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3 Kommentare

  1. 23. August 2017 at 23:23 —

    Wojcicki ist ohne Zweifel talentiert, aber auch hier fehlt der Punch. Scheint bei Sauerlands neuer Generation (Gevor, Härtel, Radovan, Skoglund) mittlerweile Standard zu sein.

    • 24. August 2017 at 01:17 —

      Das Problem ist:
      Die sind alle von der Schlaganzahl als auch der Schlagstärke nichts.

      Für eine Richtung sollte man sich aber wenigstens entscheiden und das Training dann danach ausrichten.

      Aber ganz ohne volume UND punch gewinnt man natürlich keinen Blumentopf ab Aufbau-Gegner-Niveau…

  2. 25. August 2017 at 01:53 —

    Der Hucker sollte wieder so wild und unbeschwert den Kampf machen, einfach Boxen Schlagen Prügeln, dann ist was drin

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