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WM-Fight gegen Lawal: Für Torosyan steht seine Karriere auf dem Spiel!

Böses Blut ist bei der Kampfnacht am 17. Oktober (live in SAT.1) in Karlsruhe garantiert. Im Kampf um die GBU-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht stehen sich mit Arman Torosyan (16-1, 13 K.o.´s) und Nuhu Lawal (20-0, 12 K.o.´s) zwei Boxer gegenüber, die außerhalb des Rings wohl nicht mehr beste Freunde werden. Ein emotional geladenes Gefecht scheint in der dm-arena somit garantiert!

Doch woher rührt diese Abneigung? Nuhu Lawal, der 2003 aus Nigeria nach Deutschland kam und seitdem in Nürnberg wohnt, erinnert sich: „Ich habe vor einigen Jahren gegen Torosyan in Berlin gesparrt und ihn dabei wie einen Anfänger aussehen lassen. Das verkraftet er scheinbar bis heute nicht.“ Sein kommender Gegner kann sich allerdings nicht an diese Begebenheit erinnern. Torosyan: „Was will der Typ eigentlich? Ich habe ihn einmal getroffen und wir haben ein gemeinsames Foto gemacht. Danach hat er diesen Mist erzählt. Nach unserem Kampf werden diese dummen Gedanken aus seinem Kopf verschwunden sein!“

Ohnehin sieht Torosyan in Lawal nicht die große Herausforderung. „Wir haben einige seiner Fights auf Video studiert und er ist definitiv nicht der beste Boxer, dem ich bisher gegenübergestanden habe“, so der 32-jährige Normalausleger, der mit einer ordentlichen Portion Schlagkraft gesegnet ist. Doch auch darüber macht sich der ein Jahr ältere Lawal auf seine Weise lustig: „Er hat schon einige gute Gegner besiegt, überraschenderweise sogar vorzeitig. Gegen mich wird er jedoch nie eine Chance haben!“

Das sieht Trainer Georg Bramowski jedoch anders und droht seinem Schützling: „Lawal kann für Arman nur eine Durchgangsstation sein. Wenn er diesen Mann nicht schlägt, kann er seine Sachen packen – dann wird er es nie nach oben schaffen!“ Harte Worte aber scheinbar die richtige Motivation für Torosyan. Der sagt dazu: „Ich will meinem Coach beweisen, dass er sich auf mich verlassen kann!“

Ob Torosyan dieses Versprechen einlösen kann oder ob Lawal im „Hass-Fight“ die Oberhand behält, wird der 17. Oktober zeigen! Eines ist sicher: Dieser Kampf wird emotional!

Im Hauptkampf des Abends trifft Lokalmatador „K.o. Prinz“ Vincent Feigenbutz auf den Italiener Giovanni De Carolis. Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Karlsruher dm-arena sind unter den Ticket-Hotlines 0721-25000 und 0721-161122, im Internet unter www.tickethall.de und www.eventim.de sowie bei der Tourist-Information Karlsruhe (Bahnhofplatz 6, gegenüber dem Hauptbahnhof) und an allen weiteren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Quelle: Sauerland Event

Foto: Facebook Fanpage von Arman Torosyan

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4 Kommentare

  1. 29. September 2015 at 21:19 —

    Das sind Kämpfe, wie sie es mehr in Deutschland geben müsste: Zwei halbwegs starke Boxer auf ähnlichem Niveau, da ist Spannung und Action garantiert

  2. 30. September 2015 at 15:24 —

    Das ist für mich ein 50/50-Fight,allerdings tendiere ich zu einen Lawal-Sieg!
    Ja,ich habe da eine ähnliche Meinung wie User Simon8965!
    Das es dabei “nur” um eine GBU-WM geht spielt für mich keine Rolle,finde es allerdings interessant das auf einer Sauerlandveranstaltung in letzter Zeit häufiger die GBU eine Rolle spielt.
    Werbung für die GBU die ja ihren Sitz in Karlsruhe hat!

  3. 30. September 2015 at 15:26 —

    sollte heißen……das bei Sauerlandveranstaltungen in letzter Zeit……..

  4. 1. Oktober 2015 at 12:44 —

    Mir sagen beide Boxer nicht all zu viel,aber die Gegnerschaft die Torosyan bisher vor den Fäusten hatte,hatte zumeist einen negativen Kampfrekord.

    Hab mir mal so einige Seiten der kleineren Weltboxverbände angeschaut,da macht mich eine Sache recht stutzig,wenn man deren Ranking anklickt landet man fast immer bei BoxRec. Das ergibt für mich keinen Sinn,denn wenn die BoxRec-Rangliste die führende Liste der kleineren Verbände ist,ihre Champions aber nur unter ferner liefen zu finden sind,stellen sich diese Verbände ja selbst ins Abseits,da kann nie etwas größeres daraus werden!

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