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Wladimir Klitschko: Haye-Fight am 2. Juli oder gar nicht

Wladimir Klitschko ©Nino Celic.

Wladimir Klitschko © Nino Celic.

IBF/WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko hat WBA-Champion David Haye ein Ultimatum gestellt: der Vereinigungskampf, auf den die gesamte Boxwelt wartet, soll am 2. Juli stattfinden oder gar nicht. Klitschko ist es egal, ob der Kampf in Deutschland oder England passiert, solange er Haye in den Ring bekommt.

Klitschko hat für 2011 bereits zwei Fights geplant: am 30. April boxt er in Mannheim gegen Dereck Chisora, im September soll ein Duell gegen Tomasz Adamek in Polen folgen. Haye begründete seine bisherigen Absage damit, dass Klitschko es mit seinem Angebot nicht ernst meinen könne, da er üblicherweise längere Pausen zwischen seinen Kämpfen mache.

Klitschko, der heuer 35 wird, will aber 2011 anscheinend richtig Gas geben. “Ich weiß, dass die britischen Fans sich auf diesen Kampf freuen, und ich will den britischen Fans ihren Wunsch erfüllen, wenn ich gegen David Haye antrete. Ich bleibe dabei, das Datum für den Fight ist der 2. Juli. Entweder nimmt David Haye an, oder die Sache ist gestorben”, so Klitschko gegenüber der BBC.

© adrivo Sportpresse GmbH

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106 Kommentare

  1. Ezio Auditore
    9. Februar 2011 at 19:01 —

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Allerdings ist das mit der Rückkampfklausel grade bei den Klitschkos so eine Sache, ich würde zumindest diese hin und herschieberei unterbinden, es kann doch nicht sein das der Bruder es richten muss falls der eine veriert.

    Ansonnsten ist das mit dem Rückkampf allerdings eine Feine Sache, grade wenn es z.B. zu Haye vs. Klitschko kommen sollte, so sind dann alle Zweifel beseitigt wer der bessere ist, falls das erste Duell gar unentschieden ausgehen sollte und das zweite z.B. durch K.O.
    (mal ohne zu nennen für wen, der Kampf an sich wär schon wichtig und verdammt gut glaube ich)

  2. Peddersen
    9. Februar 2011 at 19:16 —

    Ja, die Rückkampfverschieberei unter den Brüdern ist keine tolle Sache. Es spricht zunächst nichts dagegen, es demjenigen als Angebot zu unterbreiten (woraus sich dann für den Gegner wiederum einen erweiterten finanziellen Verhandlungsspielraum bietet). Nur darf es nicht nach Regelwerk erzwungen werden. Wenn Rückkampf als Pflichtklausel für den Herausforderer, dann nur gegen den, den er besiegt.

  3. Ezio Auditore
    9. Februar 2011 at 19:20 —

    Genau!

    Echt mal hab grad wieder was auf Sport1 gelesen, ich denke schon das Haye da Recht hat mit der Vorbereitungszeit, dri Monate sind glaub ich standart und keineswegs zu viel, eher noch zu wenig.

    Wenn ich mir überlege, das, worsest case, einer von beiden nur ausrutschen braucht und sich dabei was verrenkt, staucht oder sogar bricht (Rippe wobei das dann wirklich böse ausgefallen ist) dann braucht er auch eine gewisse Regenerationsphase.

  4. Shlumpf!
    10. Februar 2011 at 12:16 —

    Nach einem Kampf braucht man immer eine Regernationsphase, sogra wenn man nicht verletzt wird. Man kann davon ausgehen, dass Chisora bestimmt nicht mit Watte wirft, Wladimirs Körper muss also regenerieren. Dann sind’s schon keine 2 Monate Vorbereitungszeit mehr und das gegen seinen bisher stärksten Gegner!

  5. Ezio Auditore
    10. Februar 2011 at 18:55 —

    Wenn ich mir die neuen News so anschaue kann ich nur sagen das sich mi8ttlerweile beide Parteien verdammt lächerlich machen, die sollen das lassen und gut ist, dann kan sich ein Haye zurückziehen und die Kk’s holen sich den Vakanten Gürtel und treten dann auch ab und aus, doch so wie das momentan läuft hat man doch als Zuschauer keinen Spaß mehr.

    Ich mag Haye als Boxer ganz gerne (auch wenn seine Show meist einen Tick zu weit unter der Gürtellinie ist), aber auch der Verzieht sich vielleicht noch End des Jahres (zu 100% wenn er die Wahrheit sagt) und irgendwie verschwindet mit Ihm auch ein Sympatietäger.

    Die Klitschko’s haben ja auch eine gewisse Sympatie wenn man sie so vor den Kämpfen reden hört, aber dann sollen sie doch mal Taten sprechen lassen und einen der schlechteren auch mal nach 3 Runden auf die Bretter schicken… immer dieses Verzögern….

  6. jones
    10. Februar 2011 at 20:18 —

    Shlumpf! sagt:
    10. Februar 2011 um 12:16
    Nach einem Kampf braucht man immer eine Regernationsphase, sogra wenn man nicht verletzt wird. Man kann davon ausgehen, dass Chisora bestimmt nicht mit Watte wirft, Wladimirs Körper muss also regenerieren. Dann sind’s schon keine 2 Monate Vorbereitungszeit mehr und das gegen seinen bisher stärksten Gegner

    Es kommt darauf an wie der Kampf verläuft, nach Kämpfen wie Wlad- Austin, Brewster oder Rahman braucht man keine Regenerationszeit, von was sollte er denn regenerieren?
    Bis auf Thompson war auch kein Kampf für Wlad wirklich viel härter in den letzten 5 Jahren.
    Sollte es eine Materialschlacht, nach der Wlad lange regenerieren muss, woran wohl niemand glaubt, ist der Termin am 2. Juli nicht zu halten. Bei einem Verlauf wie die letzten Kämpfe im Schnitt verlaufen sind sehe ich kein großes Problem. Dann reichen 9 Wochen Vorbereitungszeit.

    Er muss auf den Urlaub zwischen den Kämpfen verzichten und die VIP Partys sausen lassen und Wetten dass und ähnlichen Vormaten absagen und weiter trainieren, was ein Profi aber mal hinbekommen sollte.

    Nochmal eine 9 Wochen Vorbereitungszeit reicht, die Grundfitness ist sowieso vom Chisora Kampf da und großes Video studieren kann man sich auch sparen, da man Haye in und auswendig kennt. Das spezifische Training mit Steward ist deutlich kürzer.
    Wie sollten die top Trainer sonst mehrere Stars 100% vorbereiten, wenn man für eine intensive Vorbereitung mit Sparring usw. mehr als 9 Wochen braucht.

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