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Wilder vs Fury – eine Trilogie?

Wilder vs Fury – eine Trilogie?

Wenn sich am 22. Februar Tyson Fury und Deontay Wilder beim Rematch in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas erneut gegenüberstehen, dann ist das für viele der bedeutendste Schwergewichtskampf der vergangenen beiden Jahrzehnte. Vergleichbar mit Evander Holyfield vs Lennox Lewis im Jahr 1999.

Während Holyfield und Lewis aber nur zwei Mal gegeneinander boxten, könnte bei ‚Gypsy King‘ Tyson Fury und ‚Bronze Bomber‘ Deontay Wilder ein dritter Kampf stattfinden – eine Trilogie also.

Nicht nur viele Boxfans hoffen darauf, dass der Gewinner des Rematches – egal ob Tyson Fury oder Deontay Wilder – danach gegen Anthony Joshua antritt, doch das könnte noch dauern. Wie Furys Promoter Frank Warren jetzt bestätigt hat, gibt es in den Verträgen von Wilder und Fury eine Option, die es dem Verlierer erlaubt, einen dritten Kampf einzufordern. Zudem sei ‚AJ’s Lager nicht wirklich an einem Kampf gegen Fury interessiert: „Wir haben versucht, den Kampf festzumachen, aber sie redeten nur über prozentuelle Aufteilungen!“

Zwar hatte Anthony Joshua in Interview behauptet, er glaube, dass Tyson Fury eher gegen ihn antreten würde, als Deontay Wilder, doch bislang trägt Wilder den Titel, der Anthony Joshua noch fehlt, um der erste unangefochtene Schwergewichts-Champion seit Lennox Lewis zu werden.

Fraglich ist bekanntermaßen, ob Joshua alle Titel, die er schon hat, auch halten kann. Die WBO verlangt eine Pflichtverteidigung gegen Oleksandr Usyk, die IBF will, dass Joshua gegen Kubrat Pulev antritt. Seit Wochen will keiner der Verbände einlenken. Und so kann es durchaus dazu kommen, dass Joshua einen seiner Titel nicht verteidigen wird. Oder: nicht mehr kann, weil er ihm aberkannt wird.

Grundsätzlich wäre für Joshua auch ein rein britischer Showdown mit seinem alten Widersacher Dillian Whyte interessant. Eine Ansetzung, für die sich möglicherweise auch Eddie Hearn begeistern könnte.

Der britische Promoter hat allerdings andere Prioritäten. Hearn bekräftigte gegenüber „iFL TV“, dass es auf jeden Fall zu einem Kampf zwischen Fury und Joshua kommen würde, auch wenn Fury von Wilder geschlagen werde.

Eines gefällt Hearn dabei aber jetzt schon nicht: „Das Problem ist, dass sie alle 50-50 wollen. Keiner von ihnen (gemeint sind Wilder und Fury) hat es verdient“.

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3 Kommentare

  1. 7. Januar 2020 at 07:29 —

    Eine Trilogie würde nur dann Sinn machen, wenn der zweite Kampf auch wieder knapp wird oder kontrovers enden würde.

    Wenn es ein eindeutigen KO gibt, dann sollte die Sache auch klar sein, zumal dann einer der beiden die Niederlage im Record hat und dann der Nimbus der “Unbesiegbarkeit” nicht mehr gegeben ist.

    Aktuell bewegt sich eh das Schwergewicht mit einigen potenziellen Gegnern, die dieses Jahr in die Top 5 vorstoßen können, da sollte man sich auch nicht zu sehr in dieser ewigen Fury gegen Wilder Konstellation bewegen.

  2. 7. Januar 2020 at 13:54 —

    “doch das könnte noch dauern. Wie Furys Promoter Frank Warren jetzt bestätigt hat, gibt es in den Verträgen von Wilder und Fury eine Option, die es dem Verlierer erlaubt, einen dritten Kampf einzufordern”

    Was soll man dazu noch sagen? ^^

  3. 7. Januar 2020 at 14:22 —

    Aller guten Dinge sind 3 🙂

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