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Wilder bleibt Weltmeister – Kampf gegen Fury endet unentschieden

Ein Beitrag von F.W.

 

Wilder bleibt Weltmeister –  Kampf gegen Fury endet Unentschieden

 

Es dürfte ein eher unbekanntes Gefühl für WBC-Weltmeister Deontay Wilder gewesen sein: erst zum zweiten Mal in seiner Profikarriere musste der 33-jährige US-Amerikaner in einem Kampf über die Runden gehen. Und dabei war für viele Boxfans im Vorfeld ganz klar gewesen, wie die Begegnung der beiden Schwergewichtler ausfällt: Wilder gewinnt kurzrundig durch KO.

Tatsächlich war bei objektiverer Betrachtung eigentlich abzusehen, dass der Verlauf dieser Begegnung nicht ganz so leicht auszurechnen ist: Wilders Schlagkraft gegen Furys Technik. Und ein großes Fragezeichen: Würde die „Puste“ des Herausforderers aus Großbritannien für 12 Runden auf höchstem Niveau reichen? Wie wir nun alle wissen: die Antwort lautet “ja”!

Eigentlich wäre die Performance des selbsternannten Gypsy Kings mit schnellen Meidbewegungen und ebensolcher Beinarbeit  sogar fast der Schlüssel zum Sieg gewesen. Während Wilder sich mit seinem „Windmill“-Style bemühte, harte Treffer zu landen, tanzte Fury den Champion oft aus, ließ die Angriffe ins Leere laufen, blockte Wilders Schläge ab und nutzte seine Reichweitenvorteile.

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Wilder  wirkte angestrengt-bemüht, Fury schien seinen Spaß zu haben: der Herausforderer feixte, streckte Wilder die Zunge heraus, schnitt Grimassen, riss nach Wilders Angriffen beide Arme hoch oder trommelte sich nach Rundenende mit seinen Fäusten ins Gesicht. Im Gegenzug gelang es Fury, Wilder immer wieder mit schnellen linken Jabs zu überraschen und damit Punkte zu sammeln.

Lediglich 17% von Wilders Schlägen landeten im Ziel und so muss sich Wilder  im zunehmenden Kampfverlauf wohl irgendwann die Frage gestellt haben: was hilft mir meine Knock-Out Quote von 97,5 Prozent, wenn ich Fury nicht treffe oder meine Treffer keine Wirkung auf ihn haben? Fury sah allerdings auch wesentlich besser aus, als in seinen beiden vorangegangenen Kämpfen gegen Sefer Seferi und Francesco Pianeta. Fast könnte man auf die Idee kommen, Fury habe mit der dort gezeigten Leistung  eine allenfalls mittelmäßige Form vortäuschen und Wilder damit locken wollen.

Verbal hatte Fury allerdings im Vorfeld durchaus den Eindruck erweckt, es ernst zu meinen: „The Bronze Bomber hat den größten Fehler seines Lebens begangen. Es wird ein fürchterlicher Schock für ihn sein, wenn er mich im Ring sieht.” Wilders vermutlich schon angekratztes Nervenkostüm dürfte Fury an diesem Abend im Ring bis an die Belastungsgrenze strapaziert haben, die in der Regel unorthodox geschlagenen „Helicopter-Shots“ des Titelverteidigers wurden noch unpräziser, als sie es oft ohnehin schon sind.

Trotzdem gelang es dem “The Bronze Bomber”, Fury in Runde 9 niederzuschlagen, wobei bei diesem Knockdown nicht ganz klar zu erkennen war, ob nicht Furys schlechter Stand die eigentliche Ursache war, zumal Fury am Boden mit pathetischem Blick den „sterbenden Schwan“ mimte. Fury dürfte sich akribisch auf diesen Fight vorbereitet haben, von konditionellen Mängeln war trotz sichtbarer „Rettungsringe“ keine Spur.

Noch einmal gelang es Wilder, Fury zu Boden zu schicken: in Runde 12 schlug eine linke „Bombe“ am Kopf des Engländers ein, die Fury beeindruckte. Der Ringrichter konnte bis 6 zählen, bevor Fury wieder auf den Beinen stand. Für einen Endspurt reichten dann wohl die Kräfte von Deontay Wilder nicht aus, während Fury auch in den letzten 2 Minuten noch anzeigte: „Du kannst mir gar nichts“ und demonstrativ beide Arme hinter den Rücken legte. Wie einige Medien hier von einem „uninteressanten und allenfalls mittelmäßigen“ Kampf sprechen können, wird wohl ein Geheimnis bleiben.

Das Endergebnis  schreit allerdings nach einem Rematch: Punktrichter Alejandro Rochin aus den USA entschied 115:111 für Wilder, Robert Tapper aus Kanada sah Fury mit 114:110 vorn und  Phil Edwards aus Großbritannien wertete 113:113. Vor allem die klare Wertung Rochins sorgt für Kritik in den englischen Medien: der gebürtige Mexikaner gab die ersten vier – eigentlich ausgeglichenen – Runden an Wilder. Wilder bleibt damit auch im 41. Profikampf unbesiegt, den Nimbus der Unbesiegbarkeit hat er allerdings eingebüßt.

Mit dem Unentschieden gilt auch Tyson Fury weiterhin als ungeschlagen,  der Rückkampf dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein. Im Interview sagte Tyson-Promoter Frank Warren, er werde bei der WBC auf ein Rematch drängen, dass dann in Großbritannien stattfinden müsse.

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58 Kommentare

  1. 2. Dezember 2018 at 13:57 —

    : der gebürtige Mexikaner gab die ersten vier – eigentlich ausgeglichenen – Runden an Wilder

    wenn man sie tatsächlich alle als vollkommen ausgeglichen bewertet dann sollte man alle an wilder geben. ein herausforderer muss einfach mehr machen als der champ sonst geht die runde an den champ!

  2. 2. Dezember 2018 at 14:29 —

    Aus Sicht der Engländer aber eine nachvollziehbare Kritik.

    • 2. Dezember 2018 at 14:55 —

      ja aber nur weil die Engländer erwarten dass ihre boxer jede runde gewinnen in der sie nicht sterben. sorry Engländer sollte nicht über komische scores sagen. in Deutschland sind bei Sauerland einige kämpfe seltsam gewertet worden aber in England werden alle kämpfe immer für den heimboxer gewertet egal wie der kampf war!

      • 2. Dezember 2018 at 15:39 —

        Junge, Du hast einfach 0 Ahnung vom Boxsport generell, dazu keinen Schimmer, wie Runden zu werten sind und Deine Fan-Boy Brille scheint ja auch schon an den Ohren angewachsen zu sein..
        Beschäftige Dich doch zur Abwechslung mal mit etwas, das Du auch begreifen und nachvollziehen kannst.. (whatever that may be..)

        MfG

      • 3. Dezember 2018 at 09:37 —

        ja aber nur weil die Engländer erwarten dass ihre boxer jede runde gewinnen in der sie nicht sterben. sorry Engländer sollte nicht über KOMISCHE SCORES sagen.

        Lustig das du damit indirekt zugibst, dass das Scoring am Sonntag komisch war. Es war dir nicht bewusst und auch nicht beabsichtigt, aber das war das erste Mal das du etwas sinnvolles beigetragen hast. Wenn auch nur aus versehen.

  3. 2. Dezember 2018 at 15:21 —

    Während ich mich immer noch frage, ob der geheimnisvolle Schreiberling F.W. der ehemalige Web-Admin Fabian Weber aus dem damaligen Universum Boxstall sein könnte, zeigt sich mir die Erkenntnis, dass man mit großer Schläue brachiale Gewalt im Ring neutralisieren kann, wieder einmal bestätigt. Zwar ist Tyson Fury nach dem Enfant terrible benannt, erinnert mich aber sehr viel mehr an den G.O.A.T, der seine Gegner bereits außerhalb des Rings psychisch zermürbte und auch im Seilgeviert seine Psychospiele trieb…
    Unterm Strich war der gestrige Kampf für mich ein absolutes Highlight in der immer noch überwiegend von Langeweile geprägten Schwergewichtsszene und ein echter Boxkrimi bis zur letzten Sekunde. Danke Deontay, danke Tyson!

    • 3. Dezember 2018 at 07:52 —

      Kann ich so nur unterstreichen! Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Es gab kaum mal eine längere Pause, die sich beide Boxer nahmen und so für einen Spannungsabfall sorgten.
      Ich bin mal wieder positiv überrascht worden ob der Leistung Furys. Nicht nur seine Fitness hat mich staunen lassen. Er hat ein riesen Boxerherz. Denn nach zwei Niederschlägen fand er anschließend sofort wieder in den Kampf zurück.

      Nach dem Kampf, wie zu erwarten ganz schlechte Show von Fury. Einfach nur Fremdscham!!

      Aber egal, super Kampf! Freue mich auf den Rückkampf.

  4. 2. Dezember 2018 at 16:11 —

    mag sein das fury der etwas aktivere Boxer war aber wilder hat das Ding trotzdem für mich gewonnen. vielleicht wollten die Promoter oder andere Mächte unbedingt ein passables rematch. wilder wird auch das zweite gegen fury am ende gewinnen,wer so viel Power in den Fäusten hat braucht keine Technik,wilder ist auch der einzige von den aktuellen die noch nie auf dem Boden lagen. AJ hatte das vergnügen gegen wlad auf dem Boden zu liegen und fury lag ja schon gegen einen cunningham unten. für mich ist wilder ganz klar der Top Favorit auf alle Gürtel.

    • 2. Dezember 2018 at 16:42 —

      Wie erklärst Du Dir, dass selbst alle amerikanischen Experten (Farhood, Mayweather etc..) Fury vorne hatten..?
      Zählst Du die auch zu den “anderen Mächten”, die auf ein passables Rematch aus sind..?
      Fury wurde betrogen und es gibt weiterhin einen ungeschlagenen US HW Champ, das ist die Story von gestern Nacht..!
      Wenn Fury in Topform ist, ist er sowohl AJ als auch Wilder klar überlegen..

    • 2. Dezember 2018 at 18:27 —

      Wilder war schon mal auf dem Boden. Der hat sich mal nen Niederschlag in seinem Profikampf gegen Harold Sconiers eingefangen.

    • 3. Dezember 2018 at 09:20 —

      Wer so viel Power hat brauch keine Technik.

      So einen Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört.
      Was bringt die Power wenn man sie nicht an den Mann bringen kann oder wenn dann einmal durch Glück aber der andere wieder aufsteht? Hast du dich mal etwas im Boxen versucht? Die Kraft eines Schlages kommt erst durch die richtige Technik und aus der Drehbewegung der Hüfte. Deswegen sind diese Schläge auch schlechter zu für den Gegner zu sehen, weil sie mit weniger Ansatz kommen. Diese Technik beherrscht Wilder nicht weswegen er auch ausholt wie ein Tennisspieler und deshalb sieht er auch gegen Defensiv starke Boxer so bescheiden aus. Aber verstehst du wahrscheinlich eh nicht. Die besten Fußballer waren auch immer die mit dem härtesten Schuss 🙂

  5. 2. Dezember 2018 at 17:01 —

    tja wenn fury so gut war wieso lag er dann zwei mal unten,kann ja sein
    das fury am Anfang den fight etwas dominiert hat,trotzdem sind am ende Niederschläge höher zu bewerten. aber na gut jedem seine Meinung ich fand wilder besser. jetzt wird halt der Fight mit AJ wohl erst 2020 stattfinden den ich glaub das nach dem rematch noch ein dritter dazukommt zwischen wilder fury.

    • 2. Dezember 2018 at 17:18 —

      Wie meinst Du, die Niederschläge sind höher zu bewerten..?
      Ein Punkt pro Niederschlag, mehr gibt es dafür nicht..
      Wenn man von 12 Runden nur 3 gewinnt, reichen 2 knockdowns eben rechnerisch nicht aus..

    • 2. Dezember 2018 at 17:18 —

      zwei klare Runden 10:8 + max. zwei regulär gewonnene Runden reichen rechnerisch eben nicht – Zettel und Papier zur Hand und Du kommst dann immer noch auf ein 114:112 für Fury – einfache Rechnung 😉

      Ich glaube nicht, dass Wilder in England zu einem Rematch antritt – bzw. dass das Interesse daran groß ist.

      Der Bronze Bomber wird auf den Gewinner Fury vs AJ warten – Dieser Kampf wird 2019 durch die Decke gehen…und dann wird sich Deontay verwundert die Augen reiben, dass der Gipsy auch Joshua über 12 Runden dominiert 🙂

    • 2. Dezember 2018 at 18:30 —

      Ein Niederschlag wird 10:8 gewertet. Im ersten Kampf Kovalev gegen Ward, hatte der Russe die ersten 5 Runden klar beherrscht + inklusive einen Niederschlag. Die letzten sieben Runden waren knapp und wurden alle zu gunsten von Ward gegeben. So kam auch das Urteil zustande, obwohl der Russe aussah wie nach der Dusche und Ward, komplett zerkloppt, hatte er das Ding gewonnen.

    • 3. Dezember 2018 at 09:07 —

      Ein Niederschlag wird nicht grundsätzlich mit 10:8 bewertet, dass ist schlichtweg nicht richtig. Ein Niederschlag führt grundsätzlich dazu, das dem angezählten ein Punkt abgezogen wird. Das bedeutet das eine Runde auch 9-9 gewertet werden kann, wenn der Niedergeschlagene die Runde durch mehr Treffer gewinnt, bekommt er 10 Punkte – 1 Punkt Abzug durch den Niederschlag. Der Verlierer der Runde bekommt 9 Punkte da er die Runde verloren hat. Das führt dazu das die Runde 9.9 gewertet wird. Dadurch hat für mich Fury den Kampf sogar recht klar gewonnen, da er für mich die 9 Runde gewonnen hat, trotz des Niederschlags. Wenn ich hier lesen muss das ein Boxer gewinnen muß weil er zwei Niederschläge verbucht, zeigt mir das der ein oder andere null Ahnung vom Boxen/Regeln hat. Wenn das so wäre das Niederschläge grundsätzlich höher zu bewerten sind als 10 gewonnene Runden, dann bräuchte man eigentlich gar nicht mehr anzählen sondern den Kampf gleich beenden, schließlich kann der Niedergeschlagene nicht mehr gewinnen. Auch ein Knie nehmen um einen KO zu verhindern scheint dann ja auch als sinnlos führt es doch automatisch zur Punktniederlage. Unbegreiflich warum man in einem Boxforum seinen Senf dazu gibt ohne mit den Regeln einer Sportart vertraut zu sein.

      • 3. Dezember 2018 at 12:50 —

        Besser hätte man diese Regel nicht beschreiben können. Die Realität sieht beim Scoring oft anders. In den seltensten Fällen habe ich auf den Scorecards ein 9:9 vernommen. Da scheinen die meisten Punktrichter den Rest der Runde, auch wenn sie noch so dominant war, zu ignorieren. Ich befürchte, dass sich das Scoring generell nicht ändern wird. Am Samstag gab es ein noch größeren Skandal als bei Fury, bei einem Judge lag Stevenson bis zum Abbruch mit 98:92 vorn. Solche Leute müssen unbedingt aus dem Verkehr gezogen werden. Bedauerlicherweise wird sich nichts ändern.

        Was die Kompetenz der meisten User hier betrifft, möchte ich dich bitten, deine Ansprüche ein wenig runterzuschrauben. Wenn es hoch kommt, interessieren sich die Leute für maximal zwei Gewichtsklassen. Eben HW und CW.

        Mal was anderes. Gab es bei Wilder vs Fury überhaupt VADA Testing?

      • 3. Dezember 2018 at 14:10 —

        Bin da anderer Meinung… es heisst 10 Point Must System, d. h. der Gewinner der Runde bekommt auf alle Fälle 10 Punkte.
        Wenn also ein Boxer seinen Gegner niederschlägt und auch sonst besser war, ist es eine 10:8-Runde. Bei mehreren Niederschlägen kann das auch 10:7, 10:6 etc. werden.
        Ist die Runde bei Niederschlag ansonsten ausgeglichen, kann auch gerne 10:9 gewertet werden, wird in den meisten Fällen aber nicht getan.
        War der Boxer der einen Niederschlag gelandet hat ansonsten unterlegen, liegt es im Ermessen der Judges, wen sie mit 10:9 vorne sehen. Kann auch ein 10:10 sein, was in Titelkämpfen aber nicht gerne gesehen wird. Fast immer wird der Knockdown dann aber höher bewertet als sonstige Überlegenheit.
        Bei Punktabzügen wird ganz normal die Runde gescored und die Puntabzüge werden am Ende berücksichtigt.
        Aber 9:9? Imho nicht möglich.

        Zu den Wertungen der großen Kämpfe:
        Hatte Gvozdyk 96:94 vorne bis zum Abbruch, das 92:98 war schockierend.
        Wilder haben bei mir auch seine Knockdowns nicht gerettet; Fury war bei mir 114:112 vorne.

        • 3. Dezember 2018 at 14:48 —

          Stimmt, ich weiß gar nicht wie mir das entfallen konnte? Nichtsdestotrotz hat der User Sachse es im großen und ganzen korrekt erklärt.

          The scoring system used in professional boxing is called the 10-Point Must System. These are the basics for scoring a round:
          •Judges score on a 10-point scale. Most rounds will end 10-9, with the more dominant boxer receiving 10 points, the other receiving 9.
          •If a boxer is knocked down, he loses a point. If a boxer is knocked down twice, he loses two points. If both fighters are knocked down, the knockdowns cancel each other out.
          •While uncommon, if a fighter completely dominates a round but doesn’t score a knockdown, a judge can still score that round 10-8.
          •If a judge deems the round completely even, both fighters receive 10 points.
          •When the referee sees fit, he can take away a point or two for an intentional foul; he can do the same for unintentional ones, but that usually occurs after at least a warning.

          • 3. Dezember 2018 at 15:45

            vielleicht ist es dir ja gar nicht entfallen, sondern hast es erst auf der Seite nachgelesen, an der du uns hier per Copy&Paste teilhaben lässt….würde eher passen.

          • 3. Dezember 2018 at 18:27

            vielleicht wollte ich einfach nur mit diesem Post meinem Vorredner Recht geben, wozu du auf Grund deines infantilen Verhaltens, nicht in der Lage bist.

          • 3. Dezember 2018 at 19:54

            Nicht vielleicht sondern ganz sicher hast du sogar ganz dick unterstrichen, dass du sogar zu blöde bist für dumme Ausreden.
            “Ich weiß gar nicht, wie mir das entfalten konnte…….” Ich konnte es Dir sagen, doch leider bist du zu blöd.

          • 4. Dezember 2018 at 00:27

            Naja.. einige User hier würden doch nicht mal die Stelle finden, wo man das kopieren kann..
            Für eben jene hat er das hier rein kopiert..
            Btw gibt es hier nicht viele, denen man fundiertes Wissen unterstellen müsste..
            Milanista82 gehört aber ohne jeden Zweifel dazu..

          • 4. Dezember 2018 at 07:54

            er gehört ohne Zweifel zu jenen, die ein Minderwertigkeitsgefühl damit kompensieren möchte, indem er Anerkennung bei Fremden mit vermeintlichem Wissen sucht. Lustig wird es immer genau dann, wenn das in die Hose geht. Dann gibt es dumme Ausreden am Fließband. Ich habe zwei solche Arbeitskollegen.
            @ Milan
            Da du oben einen Fußballspieler erwähnt hast und nur für den Fall, dass auch in Fußballforen unterwegs bist:
            Ich empfehle dir auch ein Lesezeichen für Fußballregeln zu setzen (sie könnten dir ja schließlich entfallen)! Es könnte auch peinlich werden, wenn du dich dann im Forum darüber aufregst, dass der Torwort den Ball in die Hand genommen hat.

          • 4. Dezember 2018 at 08:28

            Adrenalin, hat dich unsere kleine Meinungsverschiedenheit so mitgenommen oder bist du von Natur aus labil? Du bist einfach nicht in der Lage auf sachlicher Ebene zu diskutieren, das hast du in etlichen Diskussionen unter Beweis gestellt. Stattdessen kaschierst du deine Unwissenheit mit sinnlosen Beleidigungen. Ich bin blöd, aber du bist nicht mal imstande einen Satz fehlerfrei zu zitieren.

          • 4. Dezember 2018 at 08:34

            Mein Handy hat halt seinen eigenen Kopf 😀
            Ja, ich muss tatsächlich beleidigen. Mache ich aber nur bei Klugscheißern und Wichtigmachern wie dir 😉

          • 4. Dezember 2018 at 08:43

            Warum zieht das jetzt so Kreise??? Ich habe den Fehler eingebaut und dazu steh ich auch. Es hätte 10:9 heißen müssen und nicht 9:9. Milanista hat sich auf den Kern meiner Aussage bezogen und der war das nicht jede Runde mit einem Niederschlag automatisch mit 10:8 gewertet werden muss.

          • 4. Dezember 2018 at 08:47

            @ Sachse
            Ja DU. Ein Mann der zu Fehlern steht und nicht mit dummen Ausreden daherkommt. Sehr angenehm so ein Charakter und zeugst gleichzeitig von einem gesunden Selbstwertgefühl

          • 4. Dezember 2018 at 08:57

            Du kannst einem schon Leid tun.

          • 4. Dezember 2018 at 09:01

            du mir auch. Verplemperst dein Leben damit, Fremde beeindrucken zu wollen und die Lüge zu leben.

          • 4. Dezember 2018 at 09:20

            Ich bin kein Mediziner, es ist jedoch offensichtlich, dass du an einer Wahrnehmungsstörung (Psychose) leidest.

          • 4. Dezember 2018 at 09:25

            das stellt sich dir nur so dar, weil du der Lüge von dir selbst den Vorzug gibst. Lebe deine Lüge. Hast es sicher schon dein ganzes Leben lang getan

        • 4. Dezember 2018 at 00:33 —

          Schön erklärt und zusammengefasst!

        • 4. Dezember 2018 at 07:13 —

          Da hast du natürlich vollkommen recht, daher war die Runde 10:9 zu werten und nicht 9:9. Sorry mein Fauxpas. Punktabzüge werden auf das Gesamtergebnis abgezogen und nicht pro Runde. Ändert meiner Meinung nichts daran das Fury den Kampf nach Punkten für sich entschieden hat.

  6. 2. Dezember 2018 at 17:10 —

    Sportsfreund Brennov,
    wieso ” der geborene Mexikaner”?
    Ich dachte immer, Fury sei in Manchester geboren.

  7. 2. Dezember 2018 at 18:58 —

    Ich bin kein Fury Fan. Bin eher ein Wilder Bewunderer.Dachte der Ami bringt das Ding locker nach Hause. Wurde leider eines besseres BELEHRT.Fury hat nach meiner Meinung 8 Runden gewonnen.Wilder hatte gegen den beweglichen Briten keinen Rezept und hat zum Schluss versucht mit der Brechstange das Match nach seinen gunsten zu ändern.Hat aber nicht funktioniert. Nach Punkten lag Fury weit vorn und wegen zwei Niederschläge gewinnt man doch kein ganzen Kampf.Fast alle US Experten und Blogs sahen Fury als Gewinner. Schade.Der Zigeunerkönig wurde betrogen.😡

  8. 3. Dezember 2018 at 07:55 —

    Ich habe mir den Kampf ein zweites Mal angeschaut. Ein Unentschieden ist vollkommen okay. Wilder hat es mit seinen Niederschlägen rausgerissen und ein Draw über die Linie gerettet. Ein Betrug war es nicht.

    • 3. Dezember 2018 at 08:50 —

      Schau Dir den Kampf doch nochmal an und dann siehst Du vielleicht auch DAS, was Punktrichter Alejandro Rochin gesehen hat 🙂

    • 3. Dezember 2018 at 09:09 —

      Da kann man nur den Kopf schütteln.

    • 4. Dezember 2018 at 01:57 —

      Klar war das Betrug.. Alles unter 115:111 für Fury ist ein schlechter Scherz..

  9. 3. Dezember 2018 at 09:19 —

    ich bin auch kein Fury-Fan, aber mir trotzt er immer wieder Respekt ab. Sich so wieder in Form zu bringen und aus einem Loch wieder rauszukommen und so gegen den Weltmeister zu boxen.
    Nach dem zweiten Niederschlag sah Fury aus, als wäre er an den Boden festgenagelt worden, steht trotzdem wieder auf und schenkt Wilder ein paar Kellen ein. Er ist und bleibt ein spezieller Typ, starker Wille, gewöhnungsbedürftiger Mensch und Charakter, aber niemals langweilig als Mensch.
    Ein guter Kampf.
    Unentschieden ist ok für mich. Hat mich aber Geld gekostet 😀

  10. 3. Dezember 2018 at 09:27 —

    Robert Tapper aus Kanada hat für mich an diesem Abend das einzig akzeptable Urteil gesprochen – 114:110 für Fury!

  11. 3. Dezember 2018 at 20:40 —

    ich persöhnlich hoffe das sich solche box graupen wie fury wilder joshua mal endlich richtigen gegnern stellen !!!!!!!!!!!

    wie z.b manuel charr oder adamek !

    charr würde wilder in 1-2 runden ausknocken

    und adamek würde fury runde für runde auseinander nehmen !

    dann kommt noch brennov und jagt joshua durch den ring knockt ihn aus und ist boxrec nummer 1

    yow.

    • 3. Dezember 2018 at 20:44 —

      achso und mario daser würde joshua wilder und fury in einem handicap match
      spätestens in der 2ten runde ausknocken kurwa.

  12. 3. Dezember 2018 at 21:15 —

    Leider wieder so ein Urteil, das dem Boxen schadet. Flo9r hat alles richtige und wesentliche dazu gesagt. Fury hat mich überrascht, ich ziehe den Hut vor diesem Boxer. Mein Vorurteil, das er ein Poser sei, hat er eindrucksvoll widerlegt. Ich hatte ihn zwei Runden vorn. Das Urteil hatte ich erwartet, Wilder wird zur Geldkuh. Seine Schlagkraft ist seine einzige Gabe, boxerisch ist er ein Clown. Ortiz und Fury haben das aufgezeigt. Leider hat Fury nicht genug Dampf in den Händen und Ortiz ist zu alt. Wilder gegen Joshua
    wäre spannend, aber Joshua müsste seine Deckungsarbeit arg verbessern. Ich glaube nicht, das der Kampf vor Ende 2019
    kommen wird, wenn überhaupt.

  13. 3. Dezember 2018 at 23:39 —

    Der einzige hier im Feld, der die Punktewertung verstanden hat, ist El Demolador.
    10 Point must System.
    Alle anderen hier haben labern nur dummes Zeug.

  14. 4. Dezember 2018 at 00:31 —

    @ to frazle
    “Alle anderen hier haben labern nur dummes Zeug.”

    Viele hier werteten ähnlich oder gleich wie El Demoledor,
    auch seine Erklärung des Punktsystems ist korrekt,
    also weshalb solche Aussagen wie “labern hier alle anderen dummes Zeug”? Drüsengestört, Ritalin vergessen, kognitiv dysfunktional oder einfach nur Dunning-Kruger-Effekt-Opfer?

  15. 4. Dezember 2018 at 02:34 —

    Der Kampf fand in den Staaten statt, da gewinnst du nicht einfach mal so nach Punkten…
    Wahrscheinlich gehörst du Lucky Puncher auch zu den ‘ Boxbegeisterten ‘ die damals Axel Schulz gegen Forman , als neuen Weltmeister sahen.
    Traurig.

    • 4. Dezember 2018 at 03:58 —

      Axel Schulz war als Boxer eine minderbegabte Pflaume, ich bin auch kein Fanboy von irgendjemanden. Aber im Gegensatz zu Dir respektiere ich die Leistung beider Boxer. Wilder ist nur ein Schläger und wenn Fury nicht mehr hochgekommen
      wäre, dann wäre der Drops gelutscht gewesen. So war es aber nicht. 114:112 für Fury sagen jedenfalls viele kundige Leute. Sind die jetzt alle dumm? Auch wenn es so ist, das man im Ausland als Herausforderer nicht nach Punkten gewinnen kann, so bleibt das doch eine seltsame und fragwürdige Logik mit katastrophalen Folgen für das Preisboxen. Somit wurde die Schieberei systemimmanent. Wir kennen doch alle die Scheiße der letzten Jahre. Und was die verächtliche Bemerkung zur “Boxbegeisterung” betrifft, irgendwo im Schrank habe ich noch ein Paar persönlich signierte Boxhandschuhe von Teófilo Stevenson aus den Sechzigern. Der konnte was, hätte aber als Profi gegen Wilder verloren. Es geht um den Sport, den Wettkampf und die Achtung vor den Leistungen der Beteiligten.

  16. 4. Dezember 2018 at 04:19 —

    Guten Morgen, das hört sich doch schon freundlicher an. Sehen sie , ich hab jetzt meine Tabletten genommen , bin wieder ruhig.
    In keinster Weise habe ich die Leistungen der beiden Riesen in Abrede gestellt.
    In Europa hätte Fury gewonnen, in den Staaten , bekommt auch schon mal der Weltmeister , auch wenn er nur anwesend ist , 10 Punkte.
    Ja , dem Sport schadet es , nur das kann keiner ändern.
    Die Runden waren eng.
    Die Laberei war bezogen auf die nicht enden wollenden Erklärungen bezüglich einiger Kommentare hier ( z.B 9:9 ) .
    Na egal . Fast hätte ein Lucky Punsch dem Treiben im Ring ein ende bereitet.
    In Anbetracht der Leistung Fury’s gab es ein Unentschieden. Mehr war für beide an diesem Abend nicht machbar.
    So und jetzt legen wir mal den Streit beiseite und ja – für mich war Teófilo auch einer der besten Boxer – hab den bewundert.

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