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Wilder beendet Arreola’s Titelträume

Für WBC Schwergewichtsweltmeister Deontay Wilder war diese freiwillige Titelverteidigung in seiner Heimat Alabama ein leichtes Spiel. Herausforderer Chris Arreola musste zu viele harte Schläge einstecken und wurde von der eigenen Ecke aus dem Kampf genommen. Der ungeschlagene Weltmeister verletzte sich bei diesem Kampf schwer und wird dieses Jahr nicht mehr im Ring zu sehen sein.

Arreolas letzte Titelchance bleibt ungenützt- Wilder zu stark!

Gebrochene Finger und ein gerissener Bizeps sind die schmerzhaften Folgen der Schlaghärte des Weltmeisters Wilder (37-0,36 Ko’s). Der weiterhin unbesiegte Amerikaner lieferte eine gute Show bei dieser freiwilligen Titelverteidigung. Mit der letzten Chance auf den Titel, nach der Niederlage gegen Stiverne, wollte der 35-jährige Chris Arreola (36-5,1,31 Ko’s) erster mexikanischer Schwergewichtsweltmeister werden. Der Traum platzte endgültig nach der achten Runde als Arreola’s Ecke den Kampf beendete. Zu unterlegen und langsam war der sympathische Herausforderer und sein Gesicht von Wilders harten Schlägen stark verschwollen. Dennoch war es ein guter Kampf, weil der Weltmeister eine starke Leistung zeigte. Er landete 152 von 346 Schlägen und beendete den Kampf mit einer respektablen Trefferquote von 44 Prozent. Die schweren Verletzungen am Handrücken und der gerissene Bizeps werden einige Zeit beanspruchen um komplett auszuheilen. 2017  will Wilder dann gegen Joshua, Fury oder Klitschko antreten um die Titel zu vereinen. Und da ist da noch Plichtherausforderer Povetkin, der wegen einem Dopingverstoß noch keine Strafe erhielt.

Arreola’s Zukunft?

Für Arreola, der immer noch in den Ranglisten weit oben gerankt ist, werden die Gegner seiner zukünftigen Karriere deutlich weniger Erfahrung haben. Mit seinen 35 Jahren und guter Knockoutbilanz wird er wohl einer dieser Boxer werden, die als Prüfstein für junge Talente herhalten müssen. Eine Rolle, in der man gutes Geld verdienen und den einen oder anderen Sieg davontragen kann. Ans Aufhören denkt der bullige Boxer jedenfalls noch nicht.

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Boxen.de wünscht dem WBC Champion einen guten und schnellen Heilungsverlauf!

Wilders Promoter Di Bella zu Espn:
“Deontay is definitely out for the remainder of the year, but we will know more in the next few days. These are very significant injuries and he was hurt early in the fight, so the fact that Deontay kept up his work rate as a one-armed fighter was pretty remarkable. He put such a beating on Arreola with one arm. Some damage was done early, but Deontay showed huge heart and will. He has the heart of a lion, the heart of a champion. There’s no reason to think he won’t be back and be fine in 2017.”

https://www.instagram.com/p/BH-xa-qjFzv/

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9 Kommentare

  1. wilder die pfeife boxt gegen leute die längst shots sind und ein drückeberger von 1.klasse.
    Hoffentlich verklagt Ryabinskiy & Vlad Hrunov das Pussy Bum Squad auf x Millionen wegen denn angeblichen Dopingursachen lügen.
    Selbst gegen denn Shoten Arreola hat seine Defensive extrem schlecht ausgesehen.

    • 19. Juli 2016 at 17:08 —

      Die Klage liegt schon bei einem Gericht in New York: Ryabinski verklagr DiBella auf 34,5 Millionen Dollar Schadensersatz.

  2. 19. Juli 2016 at 18:19 —

    Hallo Boxfans,habe seit langem die Berichterstattung hier verfolgt und freue mich auf diese Plattform !

    Wilder ist ein guter Puncher,aber technisch ist er meiner Meinung nach,sehr limitiert.Sein Vorteil ist die Power und Größe,aber Povetkin ist sicherlich technisch viel versierter als Arreola.Arreola wird bestimmt durchgereicht.
    Bin gespannt wie lange Wilder genesen wird und ob der Kampf gegen Povetkin doch noch kommt.
    Auf jeden Fall,wäre es eine sehr spannende Partie,wenn Wilder vs. Aj Boxen würde.

  3. Naja Cerveza Arreola zu besiegen ist auch keine Kunst. Nicht einmal Stevie Wonder würde diese Riesen Nase verfehlen.

    Dennoch Arreola ist besser als 99% der Waldemar gegner der letzten Jahre.

  4. 20. Juli 2016 at 11:38 —

    Erbärmlich, erbämlicher und am erbämlichsten!

    Nachdem Klitschko seinen Thron endlich geräumt hat und wenigstens gedanklich die Möglichkeit hat wachsen lassen, dass ordentliche Schwergewichtskämpfe wieder an der Tagesordnung sein könnten, wird uns der Kampf Wilder vs. Arreola serviert.

    Erbärmlich an diesem Kampf war die Leistung Arreolas, aber jene von Wilder war trotz Sieg noch erbämlicher. Am erbärmlichsten ist jedoch, dass dieser Kampf zu diesem Zeitpunkt überhaupt realisiert wurde. Eigentlich sollte Wilder auf Povetkin treffen und ich hätte niemals gedacht, dass sich Wilder vor diesem Kampf drücken würde, aber mit seiner Leistung gegen Arreola hat er gezeigt, dass er sich vor Povetkin drücken musste. Wilders Defence hätte Povetkin am letzten Samstag definitiv genutzt und den Kampf sogar kurzzeitig gewinnen können.

    Aber zu diesem Kampf wird es wohl nicht mehr kommen, denn Povetkin ist bis auf Weiteres kaltgestellt. Sollte Wilder in 2017 wieder kampffähig sein, wird er sich mindestens ein Jahr lang aufbauen müssen und bevor dann ein Pflichtkampf realisiert wird, ist Povetkin 38-39 Jahre alt.

    Mit seinem Kampf gegen Arreola hat sich Wilder keinen gefallen. Unterm Strich wird er, wenn er Povetkin und Ortiz lange genug aus dem Wege geht (das wird und muss er), mehr Geld verdienen, aber dafür hat Wilder seine Eier verloren und ein Schwergewichtler ohne Eier ist nicht mehr als ein Wladimir Klitschko. So etwas mussten wir bereits gefühlte 1000 Jahre lang sehen und so wie es aussieht, werden wir es ab Sommer 2017 weitere 1000 Jahre erleben!

    Schade, schader und am schadsten!

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