Wiegen in Manchester: Harrison um 19,5 kg schwerer

Audley Harrison ©Lawrence Lustig.
Audley Harrison © Lawrence Lustig.

Beim heutigen Wiegen in Manchester für den morgigen WM-Kampf im Schwergewicht zwischen David Haye und Audley Harrison wurden die deutlichen Größen- und Gewichtsunterschiede der beiden Boxer erneut deutlich. Harrison war mit 115 kg um 19,5 kg schwerer als Weltmeister Haye (95,5 kg). Auch der Größenunterschied schien größer zu sein als die offiziellen fünf Zentimeter.

Für Haye ist es das leichteste Gewicht seiner Schwergewichts-Karriere. Im Kampf gegen John Ruiz im April brachte er mit 100,7 kg noch gut fünf Kilogramm mehr auf die Waage. Der deutlich Kleinere und Leichtere zu sein ist für Haye aber nichts Neues – in seinem Kampf gegen Nikolai Valuev war er um 23 cm kleiner und um 44,9 kg leichter als der russische Riese.

Audley Harrisons Gewicht deckt sich hingegen mit seinen anderen Kämpfen. Auch der ehemalige Weltmeister Lennox Lewis war beim Wiegen anwesend und hatte für Haye mahnende Worte übrig: „Du darfst nie jemanden unterschätzen. Das wird ein interessanter Kampf.“ Die ARD überträgt morgen live aus Manchester ab 22:30.

© adrivo Sportpresse GmbH

30 Gedanken zu “Wiegen in Manchester: Harrison um 19,5 kg schwerer

  1. hmmm.das kann gefährlich werden für haye.Da er fast Crusergewicht-norm ist besteht die gefahr das er ausgenockt wird.Er mag schnell sein,doch ein treffer von einem richrigen schwergewicht kann alles schnell ändern.da ich selber in zwei gewichtklassen als amateuer tätig war,weis ich das es sehr schwer sein wird einen guten schwergewichtler auszuknocken oder zu besiegen.Haye wird seine schnellen beine benutzen und versuchzen nach punkten zu gewinnen.

  2. 95 kg ist bei der Größe ganz in Ordnung.

    Muhammad Ali wog bei seinem Kampf gegen Brian London auch nur 95 kkg – da war er in Bestform.
    Überhaupt, den kampf sollte sich jeder Boxfan mal geben, einer der spektakulärsten Knockouts der Boxgeschichte.
    youtube.com/watch?v=zWnt4Z2Z9N0

  3. 95,5 Kilo sind für Haye bei seiner grösse 1,91m wirklich ganz in Ordnung,es gibt da Beispiele Holyfield besitzt die selbe grösse wie Haye und hat auch immer so das Gewicht von 96-100 Kilo ja im ersten Tyson Kampf war er sogar noch schwieriger so um 103 Kilogramm und war trotzdem gut austrainiert,gegen Rübezahl Valuev wog Evander soviel wie Haye als er gegen Valuev boxte so 98 Kilogramm,Harrison hingegen wiegt fast soviel wie Lennox Lewis als er gegen Vitalli boxte so 116 Kilo also sprich etwas übergewichtig,aber ich kann mir nicht im geringsten vorstellen das Harrison gewinnen wird.Harrison seine einzige Chance besteht darin wenn er Haye richtig trifft kann er diesen ausknocken oder gefährden da bekanntlich ein schwaches Kinn andere Varianten sehe ich bei ihm nicht.

  4. Ich denke, dass haye aus dem Ruiz-Fight gelernt hat.
    Dort war er um einiges schwerer und manchmal hatte man den Eindruck, ihm gehe die Luft aus. Ich glaube, er hat sich damals vepokert; er wollte Ruiz schnell abfertigen und boxte unglaublich kraftraubend in der ersten Runde. Er schlug Ruiz dann auch 2 (oder war’s 3? ) mal zu boden in der ersten Runde, doch der KO gelang ihm nicht.

  5. Leider gehören Flaschenkämpfe wie die Boxhandschuhe selber einfach zum Boxen nur dazu,natürlich wäre es viel interresanter wenn jeder Boxer fast nur gegen gute Leute Boxt das hätte diesem guten jedoch angeschlagenen Sport kein bisschen geschadet.Harrison ist für Haye keine ernstzunehmende Herausforderung und wird diesen denke ich mal innerhalb von 6 Runden auf die Bretter schicken,mann kann bloss hoffen das Hayes nächster Kampf entweder gegen einen Klitschko sein wird oder aber gegen Chagaev die Pflichtverteidigung.Und bitte keine Freiwillige Verteidigung.

  6. Die Klitschkos sind nun mal eins plus ultra der Boxsyne. Ich sehe bisher keinen die die zwei brüder schlagen können.Ob das Haye schaffen könnte,bezweifle ich.Aber würde ihn das gönnen…….

  7. das wird wieder ein einseitiger Kampf, Harrison ist kein ernstzunehmender Gegner, er hat im Profisport noch nichts erreicht, und wird dies auch nicht mehr, wieso so einer überhaupt eine Titelchance bekommt??
    der ist nicht mal in den top50…

  8. 2 runden langweilig, die dritte dafür um so spektakulärer.

    Haye macht wenigstens schnell Schluss mit seinem Fallobst, anstatt es 10 Runden vor sich her zu treiben und dann zu behaupten, der Gegner wäre aber sehr sehr stark und gefährlich gewesen.
    Die Art und Weise wie schnell er von weit außen in den Infight kommt – definitiv eine Vistitenkarte an die Klitschkos.

  9. Wenn wir ehrlich sind hatte Harrison in diesem Ring nichts verloren. Dennoch super 3te Runde von Haye. Wirklich beeindruckend wie gezielt und einfach er durch Harrisons Deckung gekommen ist. Fallobst ja, aber zumindest nicht von Haye hochgejubelt worden wie wir es von der Konkurrenz kennen.

  10. 2 Runden eher unspektakulär,doch die dritte hatte es wirklich in sich,wie gut Haye in der dritten Runden in den Infight reingekommen ist und Harrison mit harten Treffern eindeckte war wirklich gut anzusehen und vorallem gegen so einen deutlich grösseren Gegner,ein Klitschko sollte sich gegen den Hayemaker warm anziehen denn Haye wird oft genug in den In Fight kommen egal auch gegen welchen Klitschko,bei Wladi sehe ich für Haye die meisten Chancen aber auch Vitalli dürfte es da schwierig haben.Haye macht mit Fallobst kurzen Prozess und schleppt solche Gegner nicht auf die vollen zwölf Runden so wie es die Brüder gerne machen.

  11. Shlumpf! sagt:

    „Die Art und Weise wie schnell er von weit außen in den Infight kommt – definitiv eine Vistitenkarte an die Klitschkos.“

    Na nicht so wirklich, man kann den ängslichen Harris mit keinem der Brüder vergleichen!
    Von dem kam kein einziger Jab und auch kein Konter… eigendlich kam da garnichts^^

  12. Die Klitschkos sind ein ganz anderes Kaliber. Es würde für Haye nicht so leicht sein, einen Klitschko wirkungsvoll zu treffen. Man darf auch nicht vergessen, dass die beiden Brüder sehr hart schlagen können. Dennoch: Haye ist für mich der Boxer, der gute Chancen hat, einen Klitschko zu besiegen. Er ist halt sehr beweglich und schnell und das würde den Klitschkos mehr abverlangen als ein Gegner, der Runde für Runde, ohne selber mal einen harten Treffer landen zu können, nur Schläge einsteckt und keine Lösung hat, sich dem zu entziehen.

  13. Haye müßte ab der ersten Runde so boxen, wie er es gegen Harrison erst ab der dritten getan hat. Wie gesagt, ein Klitschko ist ein anderes Kaliber und das haben schon einige Gegner spüren müssen, die ihr Konzept im Ring nicht umsetzen konnten. Die Klitschkos sind zwei starke Boxer, auch wenn sie etwas viel Fallobst geboxt haben. Ich glaube nicht, dass die beiden Brüder wirklich einen Gegner fürchten müssen. Wen denn?

Schreibe einen Kommentar