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Wegner coacht Boytsov und Pulev

Seit über 40 Jahren ist Meistercoach Ulli Wegner erfolgreich am Ring und hat in dieser Zeit 6 Boxer zu Weltmeistern gemacht. Was ihm noch fehlt ist ein Titel in der Königsklgsse. Mit Denis Boytsov und Kubrat Pulev hat er nun gleich zwei Schwergewichtler unter seinen Fittichen.

“Eines ist klar: An Wladimir Klitschko kommt momentan niemand vorbei”, so Wegner “Mit Boytsov und Pulev bereite ich jetzt Leute für die Zeit nach Klitschko vor. Keiner der Beiden muss sich vor einem anderen Schwergewichtler verstecken.” Dazu gehört auch Tyson Fury: “Der Kerl ist reine Show – nichts was ich von ihm im Ring gesehen haben hat mich ehrfürchtig werden lassen. Ich würde ihn ohne zu zögern, eher früher als später, mit einem meiner Jungs konfrontieren.”

Vor allem von Boytsov ist der Coach überzeugt “Er ist boxerisch schon sehr gut ausgebildet und hat eine enorme Kraft in seiner rechten Schlaghand. Was ihm noch fehlt ist das Vertrauen in seine Fähigkeiten aber daran arbeiten wir, damit er im und außerhalb des Rings selbstbewusster auftritt. Im Traning funktioniert es schon gut, jetzt muss er es auch im Kampf beweisen.”

Am 21. März tritt Boytsov gegen Irineu Beato Costa Junior an. Wenger gibt zu, dass Costa nicht der schwierigste Gegner ist, gerade deshalb muss er ihn überzeugend schlagen, um wieder an die Weltspitze zu kommen.

 

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26 Kommentare

  1. Hat der Wegner wieder zu tief ins Maria Cron glas geschaut?

  2. 8. März 2015 at 17:15 —

    Vielleicht hat Uli nach jemandem gesucht, der seine Schlagzahl mitgehen kann…

  3. 8. März 2015 at 18:04 —

    Wegner coacht Boytsov und Pulev…….

    Na ganz toll,das ist auch nicht gerade die neuste Nachricht!

  4. 8. März 2015 at 19:01 —

    Laut Wegener muss sich Boytsov also vor keinem anderen HW zu verstecken.. Mutige Einschätzung..!
    Der würde mMn gegen Fury genauso “gut” aussehen wie Abell, Chisora oder Hammer. Pulev würde ich da noch etwas mehr zutrauen, da er über die bessere Technik und Physis verfügt..

    • 9. März 2015 at 02:46 —

      @ Flo9r
      Stimme dir zu. Pulev würde ich auf jeden Fall zutrauen Fury boxerisch in Gefahr zu bringen, aber Favorit sind beide nicht. Sowieso Boytsov. Der würde wahrscheinlich kaum an Fury rankommen.

      • 9. März 2015 at 10:48 —

        Auf die taktische Ausrichtung Boytsovs in einem möglichen Fight vs Fury wäre ich sehr gespannt..
        Da wird die Doppeldeckung mit Gelegenheitsattacken am Ende der Runde wohl kaum helfen..

  5. 8. März 2015 at 19:49 —

    In 40 Jahren 6 WM ist das eigentlich was gutes? Irineu Beato Costa Junior ist doch 2 mal hintereinander KO gegangen zuletzt vor 2 Wochen wo er zudem völlig unaustrainiert war was soll diese Ansetzung?

    • 8. März 2015 at 21:32 —

      Naja, viel schlechter als Leapai ist selbst Costa Jr nicht..! Demnach eine sehr große Hürde für Boytsov..

  6. 8. März 2015 at 20:01 —

    Gibt es eigentlich einen schlechteren Trainer als diese Schande namens Wegner….der Typ kann nur doppeldeckung ….sein bester Spruch ist immer noch als er zu Ottke sagte..”Du sollst doch nicht wirklich schlagen…tu nur so”” ….der Typ ist der beste Trainer der Welt …wirklich

  7. 8. März 2015 at 20:05 —

    Wie oft ist er in Deutschland Trainer des Jahres geworden ??? 1700 mal???? Bravo Deutschland ..Deutschland steht ja mal wieder für Qualität und Niveau

  8. 9. März 2015 at 13:55 —

    Na ja,ich halte von Fury nicht all zu viel,der profitiert vor allen Dingen von seiner Körpergröße,aber Boytsov hat doch nur 184 cm Größe,dazu ist er schon lange nicht mehr austrainiert und mit der Psyche ist das auch so eine Sache!

    @ California

    Mach dich vom Acker,du lästerst hier über jeden Bericht,egal um was es geht,aber mal so ein richtig guter Kommentar kommt von dir auch nicht!

    @ Lichtspiel ohne Schatten

    In 40 Jahren nur 6 WM klingt tatsächlich etwas wenig,aber wenn man seine Zeit als Amateurtrainer abzieht,passt es schon.
    Was den kommenden Gegner von Boytsov betrifft,nun da haste recht,da hätte man auch etwas besseres finden können!
    Zumahl wenn es Boytsov wieder nicht schafft durch KO zu gewinnen,egal wie man solch einen Kampf angeht,gegen solch einen Gegner kannst du nur verlieren.

  9. 9. März 2015 at 16:26 —

    Da hat der Uli echt zwei Prachtboxer unter seine Fittiche genommen. Not und Elend.

    Von Boytsov habe ich noch nie was gehalten. Der ist ähnlich wie Solis, fett, wenig austrainiert und unmotiviert.

    Pulev hat seit seiner armseligen Vorstellung gegen Klitschko bei mir auch viel Kredit verspielt. Mit gutem Willen vllt. grade noch Top 10, aber mehr auf keinen Fall.

    Die einzige Aussage von Wegner, der ich halbwegs beipflichten kann ist, dass an Klitschko zur Zeit kein Weg vorbeiführt. Was aber primär weniger an ihn liegt als vielmehr an diesen ganzen unaustrainierten Körperfriedhöfen in der HW Division, die alle nichts drauf haben.

  10. 9. März 2015 at 19:20 —

    Da klingeln bald die kassen bei sat.1…. der kult-Coach jetzt mit 2 hws am start…. das zieht die Zombies vor die glotze und die Druckmaschine rattert…..

    Dschörman Marketing at its best…. 😉

  11. 9. März 2015 at 20:32 —

    Boytsov ist ein Stück Sc***ße, passt also perfekt zur alkoholkranken Gesichtsleiche!
    Pulev dürfte ungefähr auf dem gleichen boxerischen Level wie Boytsov’s nächster Gegner sein…wenn überhaupt…

  12. 9. März 2015 at 21:10 —

    Aber ihr habt natürlich recht, die alte Infrarot-Birne ist einer der besten Coaches aller Zeiten, dicht gefolgt von Erfolgstrainer Ahmed Öner! 😀

  13. 9. März 2015 at 22:49 —

    Jetzt aber mal Schluss mit der Motzerei – vor ein paar monaten war Pulev noch der Hoffnungsstern aller Klitschko-Hater. (Hasse oder ignoriere die Klitschkos – mögen kannst du sie nicht!) Jetzt soll er auf einmal Müll sein, da stimmt doch das Urteilsvermögen nicht. Ihm fehlen einfach ein paar physische Voraussetzungen, Größe und Punch, boxen aber kann er definitiv. Defensiv war seine Leistung gegen den HW-Reaktor unterirdisch, aber ansonsten hat er Herz gezeigt und hat angegriffen, nur ist seine Risikobereitschaft nicht belohnt worden.

    So ein mieser Trainer ist Wegner bestimmt nicht, denn aus boxerisch zweitklassigem Material wie Abraham oder Huck muss man erstmal Weltmeister machen. Das hätten California und Knopster bestimmt besser hinbekommen, bin ich sicher. Er ist bestimmt nicht für jeden der Richtige (bestes Beispiel ist wohl Hernandez) aber bei Pulev, denke ich, stimmt die Formel. Dieser ist ohnehin ein disziplinierter, hart trainierender Typ, mit einer besseren Defensive kann er auf jeden Fall noch WM werden – auf ein Duell mit Wilder, Pove, Takam oder Fury wäre ich mit Sicherheit gespannt.

    Bei Boytsov kann ich die Mehrheit der Kritik hier gut nachvollziehen, da er zwar gute Anlagen hat, aber leider aufgrund von Pech mit Universum, aber auch Disziplinlosigkeit (sprich übermäßigem Konsum des russischen Nationalgetränks) in der Versenkung verschwunden ist. Aber man sollte jedem eine zweite Chance geben, also die Entwicklung erst mal neutral beobachten, bevor man ihn verurteilt …

    • 10. März 2015 at 01:01 —

      Ich gebe dir Recht, besser würde ich das nicht hinbekommen, was aber daran liegt, dass ich Scheiße nicht anfasse.

    • 10. März 2015 at 20:41 —

      Sehr guter Beitrag, besonders was Pulev betrifft.. Denke, er hat sein Heil zumindest in der Offensive gesucht und dabei einige gute Treffer gelandet, während andere vor ihm sich nur passiv zur “Schlachtbank” haben führen lassen..
      Boytsov sehe ich dagegen auch etwas kritischer, da fehlt es eben an Einstellung, physischen Möglichkeiten und mentaler Stabilität..

  14. Es ist nur eine Frage von Monaten bis Boytsov in die Hall of Fame aufgenommen wird.

  15. 10. März 2015 at 20:10 —

    Mal ein anderes Thema…

    “Text: Werner Kastor

    Der wichtigste Grund ist ganz banal: Der Boxer kämpft für eine Börse und nicht für sein Vaterland. Statt der Nationalhymne sollte „Money, Money, Money“ von Abba gespielt werden. Aber es gibt noch andere Gründe.

    Aus einer politischen Perspektive ist es äußerst gefährlich, bewusst mit nationalen Emotionen zu arbeiten. Die so geweckte Leidenschaft der Fans kann zu Exzessen führen. Der Sieg Max Schmelings über Joe Louis 1936 zum Beispiel wurde von den Nazis als „Max Schmelings Sieg – ein deutscher Sieg“ bezeichnet. Der Rückkampf 1938 stand dann ganz im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenideologie. Ein Arier gegen einen schwarzen Untermenschen.

    Was soll man nun von einem Boxer halten, der in das Fahnentuch seiner Heimat gewickelt seine Nationalhymne mitsingt und dabei die Hand aufs Herz legt? Kommt ganz darauf an, wo er herkommt. Wenn er aus einer „jungen Nation“ kommt, die erst gegründet, wiedergegründet oder befreit wurde, kann man das nachfühlen. Bei den Balten und anderen ehemaligen Sowjetländern etwa ist das sehr nachvollziehbar.

    Bei einem deutschen Boxer liegen die Dinge anders. Er ist sich der deutschen Geschichte bewusst und seine Familie hat wahrscheinlich miterlebt, wie im Dritten Reich oder/und in der DDR bei Aufmärschen und Paraden mit nationalen Symbolen Schindluder getrieben wurde. Mir dreht sich stets der Magen um, wenn Ossis, die früher inbrünstig „Auferstanden aus Ruinen“ gesungen haben, heute fröhlich das Deutschlandlied trällern.

    Man kann durchaus national fühlen, ohne deshalb gleich mit großer Symbolik zu operieren. Gerade in Deutschland verbietet es sich, nationale Symbole zu stark zu betonen. Wenn ich in England gefragt werde, ob ich denn stolz darauf sei, Deutscher zu sein, sage ich meist: „Nein stolz bin ich wahrhaftig nicht. Aber ich habe unglaubliches Schwein, Deutscher zu sein.“ Das wirkt viel besser als Fahnen zu schwenken oder alberne Lieder zu singen.

    Es ist ja auch albern, bei Nationalhymnen aufzustehen. Angeblich tut man das aus Achtung und Respekt vor den betreffenden Landsleuten. Ist es aber nicht völlig respektlos, von anderen Leuten zu erwarten, dass sie sich bei einer bestimmten Melodie wie die Lemminge aufstellen. Früher sind sie dann ja auch alle gemeinsam über die Klippe gesprungen. Nicht nur die Lemminge. Wer diese Art der Achtung und des Respekts für nationale Symbole braucht, der hat nicht genügend nationales Selbstbewusstsein.

    Im heutigen Europa sollten wir darauf hinarbeiten, dass nationale Symbole und tribalistisches Denken keine Rolle mehr spielen. Damit kann und soll keineswegs nationales Fühlen und Denken beendet werden. Das geht wohl auch nicht. Aber, wie man so oft sagt, es ist alles relativ. Und Symbole sind relativ unwichtig. Echte Gefühle brauchen nicht öffentlich demonstriert zu werden. Die Zeiten sind vorbei. Zumindest in Deutschland sollten wir diese Phase der politischen Pubertät überwunden haben.

    Aus der Sicht des Veranstalters ist es nebenbei gesagt auch eine Zumutung, Zeit mit derartigen Ritualen zu verschwenden, wenn seine Veranstaltung im Fernsehen übertragen wird. Bei der heutigen Titelflut im Berufsboxen, also wenn Hymnen gespielt werden, kann das schon mal einen ganzen Kampf ausmachen. Im schlimmsten Fall artet der Abend zu einem Konzert der Hymnen mit Untermalung durch Boxkämpfe aus. Wenn die Hymnen dann auch noch alle ohne musikalische Begleitung von einem Sänger oder einer Sängerin dargeboten werden, kann das richtig schmerzhaft werden, selbst im Sitzen.”

    Vor allem weil die “deutsche” Boxspitze extrem MULTIKULTI ist.

  16. 13. März 2015 at 08:57 —

    So, Wochenende naht. Kova gegen Pascal irgendwo im TV empfangbar oder muss man wieder streamen?

  17. 14. März 2015 at 01:51 —

    Warum wird hier Wegner immer als der Alkoholiker bezeichnet? Was ist so schlimmes am Alkohol? Ich kann z.B. die ganzen Muslime nicht verstehen die Wochenende für Wochenende alles so nüchtern erleben. Trinkt mal nen ordentlichen Raki oder einen Jägermeister oder genießt ein Bier, dann kommt man auch nicht ständig auf den Gedanken hier alles und jeden zu haten. Wir warten doch alle auf das Ende der Klitschkos damit wieder mehr Ausgleich da ist im SG (HW auf deutsch). Vitali boxt nicht mehr, Wladimir wird bald folgen, er holt sich noch den WBC Titel von Wilder und dann Feierabend. Aber für mich püersönlich sind andere Gewichtsklassen eh interessanter

  18. 14. März 2015 at 23:54 —

    Hat jemand einen Stream für den Kovalevfight!

  19. 15. März 2015 at 12:54 —

    Schöner dominanter Sieg von Kovalev. Ich glaube nach diesem Kampf sollte man uneingeschränkt sehen, wer im Halbschwergewicht der Boss ist.

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