Weber boxt in Kiel: Erster Kampf seit der Stieglitz-Niederlage

Robert Stieglitz, Henry Weber ©SE.
Robert Stieglitz, Henry Weber © SE.

Auf seine Leistung gegen WBO-Weltmeister Robert Stieglitz kann Nachwuchsboxer Henry Weber (15-1-1, 3 K.o.’s) durchaus stolz sein. Zwar verlor er am 14. Januar in Offenburg klar nach Punkten, nicht viele hatten dem 23-Jährigen jedoch zugetraut, in seinem erst 17. Profikampf gegen einen amtierenden Weltmeister über die vollen Runden zu kommen. Nun steht für den Sauerland-Nachwuchs der erste Kampf seit seiner einzigen Profiniederlage an: Weber trifft im Vorprogramm von Abraham vs. Wilczewski am 31. März in Kiel auf den Italiener Lorenzo Di Giacomo (41-5-1, 19 K.o.’s).

„Der WM-Kampf war eine tolle Erfahrung für mich“, sagte Weber. „Ich hatte nicht viel zu verlieren. Denn ich war vor dem Kampf der klare Außenseiter und es war schon vorher klar, dass mich eine Niederlage nicht so weit zurückwerfen wird. Natürlich habe ich alles versucht, um zu gewinnen. Doch obwohl mir das nicht gelang, habe ich durch diesen Kampf sehr viele Sympathien gewonnen. Und natürlich tut es gut, trotzdem viel Lob und Anerkennung zu bekommen. Doch letztendlich zählen im Sport nur die Siege. Die WM-Chance hat mir aber gezeigt, dass ich bei entsprechender Vorbereitung in der Weltspitze mitmischen kann. Das will ich auch zukünftig zeigen. Deshalb hat mir der Kampf gegen Stieglitz viel Motivation gebracht. Ich bin noch jung und weiß, dass ich mir eine weitere Titelchance erkämpfen kann.“

Di Giacomo ist bei Sauerland kein Unbekannter: der ehemalige EU-Meister im Mittelgewicht stand schon gegen Sebastian Sylvester und Eduard Gutknecht im Ring. „Die Tatsache, dass sich Henry in dem WM-Kampf so stark präsentiert hat, brachte ihm viel Anerkennung ein. Auf der anderen Seite führt das natürlich auch dazu, dass man zukünftig gute Leistungen von ihm erwartet – und zwar gegen andere starke Gegner“, sagte Trainer Otto Ramin.

Ramin ist davon überzeugt, dass sich sein Boxer langfristig als echter Titelaspirant etablieren kann. „Ich denke, Henry ist sich dieser Verantwortung bewusst. Das öffentliche Interesse an seiner Person hat dazu geführt, dass er – trotz seines jungen Alters – gereift ist. Er will zeigen, dass zukünftig mit ihm zu rechnen ist und die Leistung am 14. Januar keine Eintagsfliege war“, so Ramin. Gleichzeitig warnte der Trainer jedoch vor dem erfahrenen Italiener. „Lorenzo Di Giacomo ist äußerst routiniert. Er schlägt gefährliche Haken und Schwinger. Da muss sich Henry ins Zeug legen, um zu dominieren.“

Weber ist jedenfalls hochmotiviert, bereits wenige Tage nach der Niederlage gegen Stieglitz stand er wieder voll im Training. „In Kiel will ich unbedingt gewinnen. Jetzt habe ich so richtig Blut geleckt“, so der gebürtige Stralsunder.

© adrivo Sportpresse GmbH

31 Gedanken zu “Weber boxt in Kiel: Erster Kampf seit der Stieglitz-Niederlage

  1. Heinz Werner Brenner sagt:
    15. März 2012 um 12:21

    Herr memzero bitte mal raus hier.
    Ihre Äußerungen sind dem Geist dieses hochwohllöblichen Forums abträglich!

    —————————————————————————-

    Leute !

    Ich fasse es nicht !!!

    „ER“ hat mit mir geredet ! ! !

    JUHUUUU

  2. Man beachte die mächtige KO Quote von Weber. Will wohl Ottke nachmachen.
    Ist schon erstaunlich wie schwach die Germanen sind. Ob das genetisch bedingt ist?
    Keine Ahnung warum es Deutschen immer wieder probieren.

  3. hey heinz wieder hier ich habe den henry live getroffen und er hat gesagt ich soll mit dem boxen anfangen und stieglitz ko hauen im sparring hat das auch gut geklappt und er lag am boden.HEINZ WERNER BRENNER DER UNANGEFOCHTENE CHAMPION IM SUPERMITTWLGEWICHT.Ich habe ward herausgefordert doch er hat angst und will nicht gegen HWB kämpfen doch früher oder später muss er denn ich werde bald sein pflichtherausforderer sein.Danach werde ich mir die zeit mit froch und bute versüßen und auch denen beiden die nächste bzw. erste niederlage zufügen.DDanach werde ich mit dem boxen aufhören das die anderen wieder eine chance auf einen title haben wenn ich weg bin denn ich bin einfach zu gut für sie.
    DER KÖNIG DES FORUMS HEINZ WERNER BRENNER HAT GESPROCHEN

  4. @Claudio, es liegt nicht an den Germanen oder an den Boxern überhaut, sondern an den Trainern bzw. an den Trainingsmethoden, mit welchen die Trainer versuchen den Boxern das Boxen beizubringen.

  5. @ claudio, stimmt auch nicht ganz, brähmer, abraham, huck haben eine gute, stieglitz zumindest eine vorzeigbare ko-quote. ja, ich, so deutsch wie rippchen mit sauerkraut, für mich sind das deutsche, ganz gleich, wo sie den pass her haben, sie haben ihn, punkt. ansonsten sind es die boxschulen/trainer, bei denen die kämpfer gelernt haben, die den kampfstil bestimmen, wahrscheinlich mehr als die gene.

  6. Die besten Deutschen Sportler (bzw. die mit der besten Genetik, Zusammensetzung weißer und roter Muskelfasern) werden nun mal nicht Boxer,
    sondern Leichtathletiker und Fussballer etc.

  7. auf jeden fall schlagen sich die germanen beim chemiepokal nicht so schlecht, acuh wenn sie wie zum beispiel mit harutyunyan, wojcicki, marutjan nicht unbedingt typisch deutsche namen haben. aber wenigstens heißt einer auch müller, der hat seinen kampf auch gewonnen 😉

  8. Die klaren Treffer die Weber nehmen mußte zeigen nur wie wenig Punch Stieglitz hat.
    War zwar ungesund für Weber, ist aber dadurch nicht KO gegangen.War aber auch schwach von Stieglitz, das er sich 12 Runden mit einem Nachwuchsprofi rumquält !
    Er kann froh sein das Kessler abgesagt hat !

  9. Hahahahahahahahahaha
    Henry Weber Hahahahahahahahahahahaha
    Der Typ hat zwar Potential, aber wird sowas von überbewertet, das ist nich mehr normal. Henry Weber und Dominik Britsch laufen Gefahr, genau so zu enden wie Axel Schulz.

  10. @ STEELhammer

    Dein Vergleich mit A.Schulz hinkt gewaltig! Denn Schulz sollte als Nachfolger von H.Maske aufgebaut werden und das ging wie wir alle wissen/bzw. wissen sollten gewaltig in die Hose!

    Als wessen Nachfolger sollen deiner Meinung nach Weber und Britsch aufgebaut werden????????

    Meiner Meinung nach werden Britsch und Weber bestenfalls um die EM und/oder um die EU-Meisterschaft ein Wörtchen mitreden,aber das war es dann auch!

  11. @ Tom

    Nachfolger???

    Ich hatte überhaupt nicht von irgendeiner Nachfolge gesprochen, sondern von der meiner Meinung nach(kann sehr subjektiv sein), überbewertung von zwei jungen Boxern. Die Überbewertung durch manche Blätter und vor allem den ARD-Kommentatoren, mein lieber Tom
    😀

  12. Zum Thema deutscher Nachwuchs: ich bin für eine Castingshow „deutschland sucht die Superfaust“ oder so ähnlich. In der Jury die angesagten Experten Maske, Wegner und Dieter Bohlen natürlich! Dann gehts endlich vorran… Bah, warum auch immer, deutsche Trainer schaffen es immer wieder aufstrebende Talente zu Weicheiern zu machen.

  13. @ STEELhammer

    Das ist richtig du hast nicht von irgendwelchen Nachfolgern gesprochen,du vergleichst nur mal wieder Birnen mit Äpfeln mein lieber STEELhammer!!!!!!

    @ panza

    Hey Troll,schön das du hier warst und jetzt bleib dieser Seite fern oder werde erwachsen!

  14. H.Weber wird von ARD u. Sauerland zum künstlichen Star produziert.
    Der Kampf gegen Stieglitz war nur Show, denn im Hintergrund stand der Kampf Stieglitz gegen Kessler u. niemand wollte Weber gewinnen lassen. Deshalb auch das ganze Bla-Bla über „er kann bei diesem Kampf nur gewinnen“.Profiboxen ist eben nur Showgeschäft.
    Weber ist zwar ein fleißiger Arbeiter u. ein Kämpfer, aber ihm fehlt vielleicht das nötige Talent zum Superstar u. vor allem Punch in den Fäusten. Wenn Otto Ramin seine Deckung nicht verbessern kann, wird die Karriere schon vorzeitig enden.

  15. Mal im ernst Leute. Ein Weber oder Britsch haben doch international keine Chancen. Die körperlichen Voraussetzungen fehlen den Deutschen eben. Die sind doch in Fußball, Formel 1 und den olympischen Sportarten Top, während sie beim Boxen abkacken. Warum??? Bei den anderen Sportarten ist Kraft eher nebensächlich.

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