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WBC gibt grünes Licht für „Fury vs Joshua“

WBC gibt grünes Licht für „Fury vs Joshua“

Noch immer ist nicht bekannt, ob Agit Kabayel am 5. Dezember der nächste Gegner von Tyson Fury ist. Gerüchteweise hat das Team des SES-Boxers dem Kampfvertrag bislang noch nicht zugestimmt.

Ungeachtet dessen hat WBC-Präsident Mauricio Sulaiman publik gemacht, dass er nicht darauf drängen würde, dass Fury zuerst gegen seinen Pflichtherausforderer – also den Gewinner aus „Dillian Whyte vs Alexander Povetkin II“ – boxen müsse. Zwar hat auch Anthony Joshua noch einen Kampf im Dezember vor sich, kaum jemand geht allerdings davon aus, dass Kubrat Pulev den Ring als Sieger verlassen wird und so ist der Weg frei für den „Brit-Kracher Tyson Fury vs Anthony Joshua“.

Nachdem es anscheinend schon vertraglich geregelte Vereinbarungen über zwei Begegnungen zwischen Fury und Joshua im Laufe des kommenden Jahres gibt, hatte WBO-, WBA- und IBF-Weltmeister Anthony Joshua WBC-Präsident Sulaiman bei Twitter ein bisschen „Honig ums Maul geschmiert“:

Joshua schrieb: „Es wäre (mir) eine Ehre, um den WBC-Titel zu kämpfen. Es ist ein prestigeträchtiger Gürtel, den ich unbedingt in die Hände bekommen möchte.” Sulaimans Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Lieber Champ, Ihre Botschaft ist voller Demut. Wir sind stolz auf Sie. Der WBC war die erste Organisation, die Sie gerankt hat, einen stolzen ehemaligen WBC-International-Champion. Wir heißen Sie willkommen, um die unangefochtene Weltmeisterschaft im Schwergewicht zu kämpfen.“

Einen unberechenbaren Faktor gibt es allerdings dabei: die Coronavirus-Pandemie. Großbritannien ist im Lockdown, rund 25.000 Neuinfektionen werden täglich registriert und keiner weiß, was die Zukunft bringt. Auch nicht, ob und ab wann wieder Zuschauer bei Sportveranstaltungen in Großbritannien erlaubt sind.

Fest steht wohl nur eines: ohne Live-Publikum ist der Megafight „Tyson Fury vs Anthony Joshua“ auf der Insel nicht finanzierbar. „Es wird schwierig den Kampf (in Großbritannien) zu veranstalten, weil viele andere Regierungen ein größeres Budget haben, um große Sportereignisse in ihr Land zu holen“ hat Eddie Hearn erklärt, Großbritannien verfüge nicht über dieselben Mittel, hier müssten sich solche Kämpfe über Ticketverkäufe finanzieren. Am Ende – so der Matchroom Boxing-Boss weiter – werde man Angebote einholen, vergleichen und sie den Kämpfern und ihren Teams präsentieren: „Beide Boxer, so denke ich, würden es lieben, in Großbritannien zu kämpfen.”

Allerdings gibt es noch eine „weitere Unbekannte“ bei der Angelegenheit: Dillian Whyte. Sollte der ‚Body Snatcher‘ das Rematch gegen Alexander Povetkin siegreich gestalten, ist wohl kaum davon auszugehen, dass sich der 32-jährige, der als WBC-Pflichtherausforderer schon einmal fast zwei Jahre “in der Warteschleife” verbracht hat, erneut geduldig zeigt.

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23 Kommentare

  1. 10. November 2020 at 10:41 —

    Ich denke Anthony wird pulev besiegen und tyson fury wird auch am Dezember kämpfen und auch gewinnen.

    Dillian sollte sich lieber auf povetkin vorbereiten. Jeder weiß, dass dillian niemals einen Anthony oder tyson besiegen kann.

    Dillian ist gut keine frage
    Solide Technik, gute für Hand und kann gute konter schläge setzen.
    Aber ich finde, dass er ein bisschen langsam ist.

    Dillian gegen uysk das wäre perfekt.

  2. 10. November 2020 at 11:24 —

    Bist Du eigentlich Tommyboy, Puma?

    • 10. November 2020 at 21:57 —

      hahahahahahahaahha,sehr gut schreiberling..
      tommyboy die alte boxden.de legende..wat hatten wir spaß mit ihm….und dann war er aufeinmal weg….hoffe dir jehts jut tommyboy,wenn du dat liest….

  3. 10. November 2020 at 13:46 —

    Tommyboy?
    Nein.

    Bin puma 🙂
    LG.

  4. 10. November 2020 at 15:09 —

    ja das wäre schon echt ne wucht wenn der kampf im april oder mai 2021 kommen würde. es ist der kampf den jeder sehen will.
    whyte können ja dann mal gegen wilder boxen. das wäre auch ein sehr guter kampf und für wilder die chance wieder (interims) wbc wm zu werden und der nächste gegner des siegers von joshua fury (wobei es da vermutlich mindestens 2 kämpfe geben wird!)

  5. 10. November 2020 at 20:49 —

    mal eine ERNSTE frage.

    glaubt hier jemand wirklich das joshua gegen fury gewinnen würde???

    • 10. November 2020 at 20:55 —

      Nein kann der nicht !!!

    • 10. November 2020 at 21:35 —

      60:40 Fury

      Aber klar, AJ kann gewinnen

      • 11. November 2020 at 10:34 —

        60:40 ist aber sehr mutig ausgedrückt 😀

        • 11. November 2020 at 10:47 —

          Warum? 60:40 heißt für mich, dass Fury an einem normalen Tag eine UD im Bereich 116:112 bekommt, vielleicht auch spät durch TKO gewinnt. Aber auch Tyson hat mal einen schlechten Tag – und AJ vielleicht einen besonders guten Matchplan. Zum Körper zum Beispiel ist Fury ein bisschen anfällig.

    • 10. November 2020 at 22:00 —

      geia sou polska,
      in 8 von 10 fällen geht aj baden,aber wenn er mit ner kombo durchkommt ist schnell ende banane,aj ist keine lusche ,wie stickboy….aber meine kohle wäre beim gypsy king…….

      • 11. November 2020 at 10:36 —

        ,aj ist keine lusche ,wie stickboy ???

        wilder ist größer, hat mehr reichweite, ist schneller und hat den härteren punsh als joshua. ^^

        bin mir sicher joshua hätte auch gegen wilder verloren.

  6. 10. November 2020 at 21:37 —

    Wenn joshua mit voller kraft trifft ist die kasperei vom fury vorbei. Ist meine Meinung.
    Ein cunningham hat fury auf die Bretter geschickt, warum nicht ein joshua.

    • 10. November 2020 at 23:43 —

      Na ja da ist ja auch noch Oleksander Usyk und nicht nur Dillian Whyte.

      Usyk dürfte nach eigenen Aussagen auch nicht so scharf darauf sein ein zweites Mal bei Seite zu treten.

      Wäre schade wenn AJ tatsächlich seinen WBO Titel abgibt nur im gegen Tyson in den Ring zu steigen.

      Persönlich fände ich ein Gefecht AJ vs. Usyk wesentlich spannender als Fury vs. AJ. Fury ist für mich einfach viel zu stark für AJ. Der hat keinerlei Waffen um Tyson gefährlich zu werden. Wie O.G. schon geschrieben hat ist alles möglich, aber persönlich halte ich das für sehr unwahrscheinlich.

      Denke Usyk ist durch sein technisches Können und seine hervorragende Gefechtsführung ne echte Gefahr für AJ. Der kann zwar immer einen K.O. Punch setzen, denke aber das wird gegen Usyk sehr viel schwerer als viele denken.

      Fury könnte dann noch mal gegen den Sieger Pove vs. Whyte antreten und die Sieger der beiden Gefechte dann im Spätsommer und bis dahin hoffentlich auch vor großem Publikum um die “Undisputed Heavy Weight Crown”.

      • 10. November 2020 at 23:44 —

        Sorey sollte nicht unter deinem Comment landen

      • 11. November 2020 at 13:24 —

        naja laut regeln geht eine unification immer vor einer verteidigung von daher hat usyk wenig chancen. es wirde dann höchstens ein interims titel ausgeboxt.
        wobei ich deinen weg auch interesant finden würde. beide boxen erst noch gegen ihne PH und die sieger dann gegeneinander (mindestens 2x).
        wobei ich z.b. auch wilder gegen den sieger pove – whyte sehr interesant finden würde.

        • 11. November 2020 at 15:50 —

          Das mit dem “unification before mandatory bout” ist so nicht richtig. Bis auf die WBO, die ausdrücklich Vereinigungskämpfe gegen die Champions der anderen großen Verbände fördert, die Betonung liegt auf fördert nicht fordert, sind alle anderen Verbände daccord das zuerst der Pflichherausforderer den Vorzug erhält. Hoffe du sprichst Englisch.

          The WBC ranking committee is made up of at least ten people. The organization is honest enough to say that rankings are mostly subjective but also based on merit, evaluated record, activity, result and quality of performance in recent bouts, level of competition, significance of fights, experience in championship or elimination bouts, accomplishments and record in amateur boxing, competing home or aboard, decisiveness of victories, style, and losses in controversial decisions. The champions of the other organizations are not ranked. If any WBC ranked fighter commits to fight for another organization, he might lose his WBC ranking. WBC champions should “strive” to defend their titles three times per year, but the WBC may grant a written exception or extension. Defenses are to be against top ten contenders, or if approved by the WBC, a top 15 rated fighter or another elite fighter. WBC champions can have two voluntary defenses and one mandatory defense per year. The WBC will determine who the mandatory defense will be against, which is not necessarily reflected by the challenger’s ranking position. Under special circumstance, the WBC may order a unification bout. An elimination bout may also be ordered, but the winner may not become the mandatory challenger unless the WBC explicitly sanctions the bout as a “final elimination” bout.

          The WBA’s rating committee is comprised of 3 to 5 people with additional advisors and consultants. The ratings are based on information sent by the regional boxing federations affiliated with WBA and information gathered independently. While the information itself can be subjective, the WBA has created a series of tables for determining the promotion or demotion of a ranked fighter based on a win or loss and the rank of the opponent. The result is as open, honest, and predictable as one can hope for in the subjectivity of judging talent. The committee, however, may remove a boxer from the ratings based on, but not limited to, ring performance, losses, inactivity, and other relevant factors. Title defenses are to occur within nine months of obtaining said title. An Interim Champion is not necessarily a mandatory challenger and may be ordered into an elimination bout. Additionally, an Interim Champion may not enter a unification bout. If there is a unified champion, he must still meet his mandatory WBA defense obligation.

          WBO champions must defend their title at least every nine months against the mandatory challenger, who may be selected by the 5-person WBO Championship Committee. In the interim, the champion can defend against anyone ranked in the WBO top 15. The Championship committee determines the mandatory challenger based on accomplishment and achievement and is recognized as a world-class boxer, but does allow fighters to petition the organization for the position. The WBO allows for TV networks, such as HBO, Showtime, and Sky to approve or disapprove a mandatory challenger as well as contestants in elimination bouts. The WBO must sanction a unification bout, but unlike the other sanctioning bodies, explicitly encourages the pursuit of unification in its regulations.

          The IBF, like the WBC, explicitly doesn’t rank the other organization’s champions. Unlike the WBC, the IBF considers the others champion above their own ranked fighters for the purpose of unification. Paradoxically, boxers that contract to fight for other world titles shall be removed from the IBF ratings. Ratings are solely based on win/loss records, level of competition, amateur achievement, activity, and adherence to the IBF/USBA rules and regulations. For a boxer to be considered in the top ten, he must have had ten professional fights, two of which must have been ten rounders, or four eight rounders. Exceptions may be made for Olympic medalists with five professional fights. To be rated number 1 or 2, a boxer must first be in the top 5 and beat another top 5 boxer. If a boxer in the mandatory position accepts a step-aside, he will be lowered in the ratings and lose his mandatory position. All of the ratings criteria are subject to exception by the Rating’s Committee. Champions must defend their belt no less than every nine months against the leading available contender. Only in the interim are optional defenses against an IBF top 15 ranked fighters allowed, subject to the approval of the IBF. Importantly, the IBF must approve all unification bouts, and if approved, take priority over mandatory challengers. The IBF ranking system intentionally leaves the #1 and #2 positions vacant until 2 top 5 contenders face each other. If the #1 and #2 positions are vacant at the time a mandatory defense is to be scheduled, the champion must face the highest available contender. Only champions can request exceptions to the enforcement of any IBF rule, which will cost the fighter a non-refundable fee of $20,000.00. To appeal an IBF ruling will cost $10,000.00.

    • 11. November 2020 at 09:45 —

      Weil ein fury auch nach eine Bombe von wilder aufgestanden ist und dem sogar noch ein paar verpasst hat in der selben Runde!

  7. 10. November 2020 at 22:04 —

    luke campbell hat die covidbiatch geleckt und sich wat eingefangen…fight gegen garcia verschoben….hmmmm schade guter fight….

  8. 11. November 2020 at 11:29 —

    gekasper

    • 15. November 2020 at 18:40 —

      Oh ha, wieder einer dieser messerscharfen Kommentare. Man merkt sofort mit was für einem Fachmann es hier zu tun hat. Gespickt mit auf den Punkt gebrachten Argumenten. Jetzt hab auch ich verstanden, wieso deine Fachexpertise hier so gefragt und gewürdigt wird. Wahnsinn du hast es einfach drauf. Einfach ein Experte im Bereich des Boxsport. Wie du mit Worten malst ist sensationell teilweise und auch dem Laien verständlich gemacht und bis ins kleinste Detail recherchiert. Absolute Oberklasse. 😂

  9. 11. November 2020 at 16:51 —

    Joschua vs Fury ist wohl der Kampf den alle Boxfans gerne sehen würden!?

    Wenn jetzt mal alles so läuft wie man davon ausgeht…..AJ bezwingt Pulev und Fury gewinnt seine freiwillig Titelverteidigung steht dem Kampf wohl nicht all zu viel im Wege!?

    Ich glaube das AJ seinen WBO-Titel niederlegt um erst mal nicht gegen Usyk verteidigen zu müssen!? Da sowohl AJ als auch Usyk bei Hearn unter Vertrag sind wird es auch Hearn sehr recht sein denn dann verdient er doppelt!?

    Thema Wilder: Könnte mir vorstellen das 2021 erstmal AJ vs Fury 1 über die Bühne geht und wenn Fury gewinnt, wovon ich ausgehe, Fury noch ein drittes Mal gegen Wilder boxt und ihn wieder vorführt….ja ich gehöre auch zu denen die der Meinung sind das Fury beide Kämpfe gegen Wilder gewonnen hat!
    Danach der 2. Kampf gegen Aj und danach, wer auch immer gewinnt, der Kampf um den WBO-Titel der ja dann neu vergeben ist!????
    Wäre meiner Ansicht nach die beste Möglichkeit!
    Sowohl Povetkin als auch Whyte spielen für mich keine Rolle um die Vergabe der WM-Titel!

  10. Bin gegen diesen Kampf.
    Viel zu gefährlich wo das tödlichste Virus aller Zeiten Milliarden dahinrafft.

    Wäre dafür das Fury vs AJ eine Partie Pokemon Go gegeneinander spielen, alles andere wäre verantwortungslos, das sieht auch Oliver Geissen so.

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