WBC-Beschluss: Ward Champion im Ruhestand; Dirrell gegen Sjekloca um vakanten Titel

Jose Sulaiman ©Paddy Cronan/ONTHEGRiND BOXiNG.
Jose Sulaiman © Paddy Cronan/ONTHEGRiND BOXiNG.

Der mexikanische Weltverband WBC hat wieder zugeschlagen: Super Six-Gewinner Andre Ward (25-0, 13 K.o.’s), der auch den WBA-Super-Titel hält, ist ab sofort nur mehr „Champion im Ruhestand“ (Champion in Recess). Die offizielle Begründung: Ward kann auf Grund der im Kampf gegen Carl Froch erlittenen Handverletzung nicht seiner Pflichtverteidigung gegen Anthony Dirrell (24-0, 21 K.o.’s) nachkommen.

Das WBC hat daher einen Kampf zwischen Dirrell und dem Montenegriner Nikola Sjekloca (24-0, 7 K.o.’s) um den vakanten Titel angesetzt. Sjekloca ist dem deutschen Publikum vor allem durch seinen Kampf in Göppingen gegen Khoren Gevor ein Begriff, die #3 der WBC-Rangliste hat unlängst einen Vertrag beim US-Promoter Golden Boy unterschrieben.

Dass Ward, dessen Hand mittlerweile längst ausgeheilt sein dürfte, an dem Kampf gegen den befreundeten Dirrell kein Interesse hatte, ist ein offenes Geheimnis. Ob Ward wirklich noch einmal um den WBC-Titel im Supermittelgewicht boxen wird, wird man sehen. Bis vor kurzem hatte das WBC mit Mikkel Kessler nämlich auch noch einen sog. „Champion Emeritus“.

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32 Gedanken zu “WBC-Beschluss: Ward Champion im Ruhestand; Dirrell gegen Sjekloca um vakanten Titel

  1. Eigentlich war ja der Supersix Turnier alles für die Katz !
    Gut es gab einnige gute Kämpfe aber die Sonderansprüche der Amis (Ward und Direll) was die sich erlauben durften ! Oh jeeeeeee, und dieser Kampf wird auch nicht stattfinden (Ward und Direll), wie bei Sturm und Golovkin , der einnzige Unterschied wäre , das STurm Angst hat vor Golovkin und bei Ward und Direll ist das die Freundschaft!

  2. Mit diesen ganzen diversen Titeln muss endlich mal Schluss sein,das wird ja immer verwirrender.
    Gut,die Weltboxverbände wollen so viel Geld wie möglich verdienen,je mehr Titel um so mehr Geld kommt rein,aber man sollte auch mal an die Fans denken.

  3. @ kevin22

    Na ich sehe es mal so,wenn jetzt Ward den Emeritus-Status bekommt,wird wohl Kessler darauf verzichtet haben,macht ja eigentlich auch Sinn wenn er jetzt im Halbschwergew. boxt.

  4. @sugar
    die verbände verdienen doch nix, wenn die boxer nicht antreten. und die superkämpfe von ward sehe ich auch nicht. wo ist da der sinn?
    kessler im hsw ist doch perfekt, genau dafür ist er ausgelegt, nicht immer abkochen.

  5. Sugar sagt:

    „Na ich sehe es mal so,wenn jetzt Ward den Emeritus-Status bekommt,wird wohl Kessler darauf verzichtet haben…“

    Ward hat doch mit dem „Champion Emeritus“ nichts zu tun, er bekommt den „Champion in Recess“ Status!

  6. kevin22 sagt:
    27. April 2012 um 14:45
    Sugar sagt:
    “Na ich sehe es mal so,wenn jetzt Ward den Emeritus-Status bekommt,wird wohl Kessler darauf verzichtet haben…”
    Ward hat doch mit dem “Champion Emeritus” nichts zu tun, er bekommt den “Champion in Recess” Status!

    ––––––

    ähhh, kann mich als etwas weniger mit den verschiedenen verbandsinterna vertrauten boxfan jemand mal aufklären, wie viele dieser „statusse“ da im umlauf sind? und was das dann bedeutet? und wie man diese titel gewinnt und wieder verlieren kann?

  7. Wieso sollte Ward nicht mehr um den WBC-Titel kämpfen sollen ? Er hat doch dann bald die Möglichkeit gegen den Gewinner zu boxen. Nur weil sie Freunde sind kann keine Begründung sein. Boxen ist ein Einzelsport, wo man auch gegen Freunde boxen muss, wenn es der Karriere weiterhilft. Das bei den Klitschkos kann ich verstehen, denn die sind Brüder und haben es ihrer Mutter versprochen. Aber, dass Ward in Zukunft auch nicht mehr um den WBC-Titel kämpfen sollte, obwohl er es könnte, würde ich nicht nachvollziehen.

  8. Ward wird gegen Direll so leicht nicht kämpfen und Direll genauso Ward. Die beiden verstehen sich ganz gut und wieso sollten die sich gegen seitig die „O“ wegnehmen und somit einem von beiden größere Zahltage verhindern. Es gibt genug andere Namen im SMG mit denen man noch mehr Geld machen kann als wie gegen einander mit höherem Risiko.

  9. @ tom

    krass, wie kann man denn den eigenen vater umhauen…?

    Tom sagt:
    27. April 2012 um 12:53
    @ Rodens

    Der Journeyman Harry Duiven Jr. hat mal gegen seinen Vater geboxt und durch KO in Runde 2 gewonnen,ob es mal einen Bruder-Kampf gegeben hat weiß ich im Moment nicht!

  10. Carlos2012 sagt:

    „Ward ist der beste.Alles andere ist Unwichtig.“

    Lass ihn mal das erste mal ausserhalb seines Wohnzimmers und mit neutralen Ring,- und Punktrichtern kämpfen, dann wird man sehen was er wirlich drauf hat!

    Er ist ein dreckiger Boxer und ein fairer Ringrichter hätte ihm aufgrund seiner unfairen Attacken schon längst abgemahnt und Punkte abgezogen!

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