Top News

WBA-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht: Balzsay und Kashtanov kämpfen am 26. August um Sartisons alten Titel

Karoly Balzsay ©Universum Box-Promotion.

Karoly Balzsay © Universum Box-Promotion.

Showdown am 26. August in der Ukraine: Ex-Weltmeister Karoly Balzsay (23-2, 17 K.o.’s) und WBA #1 Stayslav Kashtanov (28-0, 15 K.o.’s) kämpfen in der Donbass Arena in Donetsk um Dimitri Sartisons niedergelegten WBA-Titel im Supermittelgewicht. Sartison hatte sich in der Vorbereitung für den Vereinigungskampf gegen Robert Stieglitz einen vorderen Kreuzbandriss, eine Innenseitenband Ruptur sowie einen Meniskus-Anriss zugezogen und konnte seinen Titel nicht innerhalb der von der WBA vorgegebenen Frist verteidigen.

Für Balzsay (WBO #2) ergab sich so die Möglichkeit, zum ersten Mal nach seiner Niederlage gegen Robert Stieglitz wieder um einen WM-Gürtel zu kämpfen. “Ich freue mich sehr über die erneute WM-Chance”, sagte der 32-jährige Ungar. “Ich habe sehr hart dafür gearbeitet, um noch einmal anzugreifen. Ich habe meinen Tiefpunkt mit den zwei Niederlagen gegen Stieglitz und Gutknecht überwunden und bin stärker als zuvor. Aber es wird ein harter Kampf. Er ist schließlich nicht umsonst die Nummer Eins der WBA. Und ich kämpfe auswärts, in seiner Stadt, in seinem Land, das wird ein ganz heißer Kampf. Aber ich weiß, was ich will und ich hole mir den Gürtel!”

Promoter Klaus-Peter Kohl ist von seinem Schützling ebenfalls überzeugt: “Wir haben immer an die Fähigkeiten und die Qualität von Karoly geglaubt. Für uns war es immer klar, dass er wieder zurückkommt. Er wird für den Titel alles geben.”

Der Sieger zwischen Balzsay und Kashtanov muss seinen Titel dann gegen Ex-Weltmeister Sartison verteidigen, der ein hohes Ranking behält. WBA-Superchampion ist übrigens der Amerikaner Andre Ward, der am 29. Oktober in Atlantic City zum Super Six-Finale gegen WBC-Weltmeister Carl Froch antritt.

© adrivo Sportpresse GmbH

Voriger Artikel

Hopkins fordert Haye heraus: "Kämpfe trotz Gewichtsunterschied sofort gegen ihn"

Nächster Artikel

Der Titelwahnsinn geht weiter: WBC erfindet den "absoluten" Champion

2 Kommentare

  1. Tom
    27. Juli 2011 at 14:00 —

    Den WBA-Titel kann man getrost vergessen,der Verband veralbert doch nicht nur die Fans,sondern sich selbst.

    Der regular Titel ist verkant,am 30.7. wird aber der WBA-Interims-Titel zwischen B.Magee und J.Baboza ausgeboxt,was brauch es einen Interims-Titel wenn es keinen Champ gibt?

    Wie es oben schon steht wird zwar ein regular-WM ausgeboxt,aber eben erst am 26.8.!

    Und das Sartison den Titel niederlegen musste weil er zur Zeit verletzt ist,glaube ich so auch nicht,denn die WBA drückte bisher beide Augen zu wenn einer ihrer Champs verletzt war und hat ihnen immer alle Zeit gegeben die nötig war um wieder gesund zu werden.
    Da wird Kohl,da er ja neue Geldgeber gefunden hat,Sartison ein ordentliches Sümmchen gezahlt haben damit der seinen Titel nieder legt und der Zweitklassige Ungar um den Titel kämpfen darf……………..

  2. Rock
    27. Juli 2011 at 19:27 —

    Nennt den Titel doch wenigstens EM-Titel. Dann blamiert ihr euch nicht mehr so.

Antwort schreiben