Ward will seinen Titel zurück: Kein Kampf zwischen Sjekloca und Stevenson?

Andre Ward ©Jan Sanders/Goossen Tutor Promotions.
Andre Ward © Jan Sanders/Goossen Tutor Promotions.

Nach dem Motorradunfall von WBC #1 Anthony Dirrell, der demnächst gegen den Ranglistenzweiten Nikola Sjekloca um den vakanten WBC-Titel im Supermittelgewicht hätte boxen sollen, hatte man eigentlich angenommen, dass der Kanadier Adonis Stevenson (WBC #3) automatisch nachrücken würde.

Nun kam aber aus Amerika die Nachricht, dass WBC-„Champion im Ruhestand“ Andre Ward seinen regulären Titel zurückhaben und ihn Herbst gegen Halbschwergewichts-Weltmeister Chad Dawson verteidigen will. Dawson müsste für den Kampf allerdings ins Supermittelgewicht wechseln.

Für Stevensons Promoter Yvon Michel, der sich schon Hoffnungen auf einen WM-Kampf für seinen Boxer gemacht hatte, sind das natürlich schlechte Nachrichten. Michel hofft daher nun, dass Stevenson zumindest um den Interims-Titel der WBC boxen darf. „Ich habe ihnen gesagt, dass Stevenson bereit ist, gegen jeden in den Ring zu steigen“, so Michel gegenüber BoxingScene.

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41 Gedanken zu “Ward will seinen Titel zurück: Kein Kampf zwischen Sjekloca und Stevenson?

  1. Hmm…..Ward will den WBC-Titel zurück,er will ihn gegen Dawson verteidigen,aber Dawson muss dafür eine Gewichtsklassse tiefer gehen……..

    Ward kann viel wollen,letztendlich muss man mal abwarten was er bekommt!

  2. Ich bin der Meinung das Ward in Halbschwergewicht hoch sollte der Stinker wenn er schon gegen Dawson boxen soll und wenn nicht das soll er halt gegen Stevenson boxen sollte ja kein Problem sein

  3. Ward will in Oakland boxen, Ward will Dawson boxen, Ward will das Dawson das Limit hält, Ward will seine Punktrichter haben und Ward will boxen wann es ihm genehm ist dazu noch siebenlagiges Toilettenpapier und Ketchup mit Senf zum Hauptgang.

    Ward bekommt alles in den Ar.sch geschoben und ist für mich nichts weiter als ein Clown, der jeder PH aus dem Weg gehen würde, wenn sie einigermaßen gefährlich wäre oder zumindest Bedingungen stellt wie oben aufgeführt.

  4. @Tom
    Deiner Aussage kann ich nur zustimmen,allerdings wäre es mir doch lieber wenn Ward seinen Titel zurückbekommt,Dawson später eine Klasse tiefer geht und Ward denn WBC Titel dann gegen Dawson verteidigt,Dawson wäre derzeit einer der ganz wenigen die gegen Ward gut mithalten würden,ob er allerdings gewinnen würde möchte ich mal bezweifeln aber nicht ganz auschliessen.

  5. Mal abgesehen davon macht einen Wechsel von Halbschwer ins Supermittel seitens Dawson doch überhaupt keinen Sinn ich meine er hat Hopkins besiegt und ist somit die Nr.1 in Halbschwergewicht warum also runter gehen? Dawson sollte eher Titelvereinigungen anstreben macht doch mehr sinn oder was meint ihr?

    Mfg

  6. @ Ferenc

    natürlich macht das keinen Sinn, aber bei dem kleinkarrierten Clown alias Son of God ist dieser Gedanken unabwegbar, der würde auch Klitschko boxen, wenn man sich im Limit des Supermittelgewichts wieder finden würde und natürlich diesen Kampf in Oakland veranstalten wollen. Solche Leute wie Ward repräsentieren das amerikanischen und auch allgemeine Profiboxen mit sportlichen und moralischen tiefen Abgründen. Sicherlich ist er ein herausragender Boxer, aber ist er nur dann erfolgreich wenn nach seinen eigenen Regeln geboxt wird. Das gilt für Leute wie Dirrell und Hopkins gleichermaßen. In einem Kampf in dem nicht mit Boxlizensen aus Kalifornien und Nevada geboxt werden würde, würde man diesen Abfall gnadenlos ausziehen.

  7. moment … das dawson ins smw runtergeht, war bei allem unverständnis für den kasper ward nicht dessen, sondern dawsons idee. zumindest hat er sich direkt nach dem kampf gegen hb-hop entsprechend geäusssert und dass es ihm nichts ausmachen würde, ward im limit 168 lbs zu boxen

  8. „Fair“ wäre ein Catchweight-Fight zwischen des Supermittelgewichts und des Halbschwergewichts gewesen, aaaber wie JohnnyWalker das schon schön beschrieben hat, brauch die Kopfnuss Ward immer die Extrawurst!
    Für mich ist Ward eine richtige Diva (ein sehr guter Boxer, keine Frage aber seine „Ansprüche“ machen ihn für mich sehr unsympathisch). Er hat Froch klar nach Punkten geschlagen, das verdient schon Anerkennung, trotzdem sollte er so langsam mal von seinem hohen Ross absteigen!!!!

  9. der vogel ist anders als andere! vor allem ist er ein vorkämpfer der US boxkunst, tief abducken, sich wegen hinterkopfschlägen beschweren und dann mit „köpchen“ zuschlagen.
    ganz großes boxen!
    hoffe, daß das bald aufs maul bekommt (aber wegrennen kann der ja).

  10. ein unsympathischer vogel,wenn ich das foto oben schon seh…. grmrmrrmrrm…

    ob dawson derjenige sein wird der ward schlägt…. mmmmmhhhh…

    ohne die ganzen extrawünsche von ward wärs vllt. 50:50 selbst bei 168lb.

    aber das ganze trara von ward nur zuhause boxen mit seinen homies am start und „seinen punktrichtern“,alles ist perfekt vorbereitet für die sog-show…

    geht mir echt auf die eier und nach punkten ist da auch kein blumentopf zu holen,ähnlich wie bei der sauerland show…

    ich hoffe er bekommt mal richtig die jacke voll in absehbarer zeit…

  11. An dieser Stelle muss abgewartet werden, Diskussionen über boxerische Fähigkeiten sind aktuell eher fehl am Platze, es sollte eruiert werden, welches Geld für welche Option im Spiel ist. Nach unserer Einschätzung entscheiden die Finanzen hier, welcher Kampf zustande kommt.

  12. @ ACTION

    was haste gegen Ward? 😀

    sein Kampfstil ist nicht jedermanns Geschmack, ok!
    Aber es gab bisjetzt keine Fehlurteile in seiner Karriere, all seine Kämpfe hat er deutlich gewonnen.
    Kopfstöße gegen Kessler waren durchaus kontrovers, aber bei Holyfield gegen Tyson hat sich auch keiner beschwert 😉

    Also ich mag ihn 8)

  13. @ Mr.Wrong

    Ward ist ein Feigling,er will nur in seiner Heimatstadt oder deren Umgebung boxen,traut sich nicht in eine andere Stadt und schon gar nicht ins Ausland,er ist alles aber auf gar keinen Fall ein echter Champ!

  14. @Tom
    Nana Ward hatte denn damaligen WBA Champ Kessler sowie später WBC Champ Froch deutlich geschlagen,ich denke Ward ist aufjedenfall ein echter Champ,auch mir stinkt es das er nie Bock hat im Ausland zu Boxen,aber das er kein echter Champ ist ist doch etwas übertrieben von dir.

  15. „Ward ist ein Feigling,er will nur in seiner Heimatstadt oder deren Umgebung boxen,traut sich nicht in eine andere Stadt und schon gar nicht ins Ausland,er ist alles aber auf gar keinen Fall ein echter Champ!“

    Also manchmal muss ich mich schon fragen, was manche „Experten“ hier so absondern…
    – Olympiasieger
    – (klar) gegen Kessler gewonnen
    – Abraham 0 Chance gelassen
    – Froch besiegt

    Was ist das nur für eine Flasche – auf gar keinen Fall ein richtiger Champ! Oh man…

  16. Ward hat jeden Champion geschlagen ausser Bute.Da ich Bute schwächer einschätzen als Kessler und Froch ist für
    mich Ward der beste in seiner Gewichtklasse.Er ist extrem schnell und was sehr ausschlaggebend ist seine Anpassungan an seine Gegner.Auch wenn ich Dawson sehr schätze,glaube ich trotzdem nicht,das er eine Chance
    gegen „Superfighter“ Ward hätte.

  17. Tom sagt:

    „Ward ist ein Feigling,er will nur in seiner Heimatstadt oder deren Umgebung boxen,traut sich nicht in eine andere Stadt und schon gar nicht ins Ausland,er ist alles aber auf gar keinen Fall ein echter Champ!“

    Er hat einfach Angst, dass er mit seinem dreckigem Boxen und fairem Ringrichter seinen Titel verlieren könnte! Ohne seine Kopfstösse, Ellenbogen,- und Innenhandschlägen sieht er gar nicht mehr so überragend aus!
    Und das kann er sich eben nur in „seinem“ Wohnzimmer und mit „seinem“ Puplikum und „seinen“ Ring,- und Punktrichtern erlauben!

    Der soll mal in Deutschland auf einer Sauerland Veranstaltung boxen 😉

  18. @ Tom

    dann sind 95% aller deutschen Boxer Feiglinge, weil sie ihre Titel in D gewinnen, verteidigen, vereinigen.

    Bsp: Sylvester = Neubrandenburg, Catic = Köln

    Ward macht sich nicht unbegründet sorgen, nicht aufgrund seines „schmutzigen Stils“ sondern aufgrund seines eher schwachen Managements.
    Man kann ihn mögen oder has-sen, aber Fakt ist, dass er seit 16 Jahren ungeschlagen ist.

    @ BronxBull

    😀 wie hat sich das geäußert? las.s mich raten:

    youtube.com/watch?v=7bxNUkZPBps

  19. @wrong

    boxerisch mag er ja was drauf haben,keine frage….

    aber mit manchen kandidaten wird man halt nie richtig warm,so ist es halt bei mir mit diesem andre ward….

    i moag´n oanfach ned…. 🙂

    PS: du sollst doch nicht immer die videos von dir posten wo du immer deine ausraster hast…. 😀

  20. Mr. Wrong sagt:

    „Man kann ihn mögen oder has-sen, aber Fakt ist, dass er seit 16 Jahren ungeschlagen ist.“

    Aber da zählst du schon sämtliche Amateurkämpfe und allen Mist mit 😉

  21. @ Mr.Wrong

    Ich habe gerade mal nachgeschaut, Ward ist seit DEZEMBER 2004 Profi, also gerade mal 7 Jahre!
    In seiner Amateurlaufbahn hatte er 114 Siege und 5 Niederlagen, wobei die letzte im Dezember 1996 war. In sofern hast du mit deinen 16 Jahren ungeschlagen, oder genauer seit 15,5 Jahren natürlich Recht!

  22. @Shlumpf

    Es wäre nicht der erste Titelfight der als Catchweight ausgetragen wird (Pavlik vs Taylor, Pacman vs Margarito/Cotto, usw.). Ich find es eine gute Option, da in der Mitte keiner der beiden „zu hause“ ist!

    Der Titel ist für mich dabei eher zweitrangig, viel mehr messen sich die beiden als Boxer. Den WBC Gürtel im Supermittelgewicht gibts halt als Obulus noch dazu!

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