Top News

Ward vs. Froch: Gemeinsame Pressekonferenz in London

Carl Froch ©Claudia Bocanegra.

Carl Froch © Claudia Bocanegra.

WBA-Superchampion Andre Ward und WBC-Weltmeister Carl Froch haben heute in London ihre Promotour für das Super Six-Finale am 29. Oktober in Atlantic City gestartet. Von London geht es diese Woche noch weiter nach New York, zum Abschluss findet noch eine Pressekonferenz in Wards Heimatstadt Oakland statt.

“Das ist das erste Mal seit 2001, dass ich wieder in England bin”, sagte Ward. “Ich habe damals mit der US-Mannschaft gegen das englische Team geboxt. Ich bekomme viel Fanpost von hier, von daher weiß ich, dass nicht jeder hier gegen mich ist.”

“Das ist es, wovon Fighter träumen. Darum kämpfen wir. Hier geht es um alles. Als ich ins Turnier gestartet bin, haben viele mich hinterfragt. Jeder hatte Zweifel. Jetzt gibt es einige, die sagen, dass ich der Favorit bin. Ich sehe das nicht so. Ich bin immer noch vorsichtig. Wir alle wissen, warum wir hier sind. Ich habe von Beginn an erwartet, ins Finale zu kommen. Mit der Zeit habe ich aus Zweiflern Gläubige gemacht. Aber weder ich noch Carl können uns als Legenden bezeichnen. Diese Bezeichnung wird heutzutage zu leichtfertig verwendet. Man muss sich diese Bezeichnung erst verdienen. Das ist jene Art Kampf, wo Legenden geboren werden.”

Carl Froch: “Das war ein tolles Turnier von Showtime Sports. Manche haben gesagt, dass es zu lange gedauert hat und zu schleppend war. Aber diese Kämpfe mit den sechs besten Leuten wurden erst durch das Super Six World Boxing Classic möglich und wären sonst nicht zustandegekommen.”

“Dieses Finale ist, worum es im Spitzensport geht. Die zwei besten Fighter stehen einander gegenüber. Ich habe zehn Wochen Training für diesen Kampf geplant. Ich bin ausschließlich darauf konzentriert, diesen Gürtel nach England zurückzuholen, wo er für sehr lange Zeit bleiben wird. Ich bin von Andre Wards Gegnern nicht sonderlich beeindruckt. Er hat gegen gute Fighter geboxt, die aber alle nicht auf dem Level waren, wo wir jetzt sind. Der einzige Top-Gegner war Mikkel Kessler. Ich habe mir den Kampf angesehen, und er hat mir nicht gefallen. Mir hat es nicht gefallen, dass Mikkel mit seinem Titel extra anreisen musste und Andre dann so viel mit seinem Kopf reingegangen ist und Cuts verursacht hat.”

“Am 29. Oktober habe ich, solange es ein sauberer und fairer Fight ist, keine Sorgen vor Andre Ward. Seine Hände sind mit Sicherheit schnell, sie sind aber nicht so schnell wie die von Andre Dirrell. Und ich habe Dirrell locker beherrscht.”

© adrivo Sportpresse GmbH

Voriger Artikel

Evil Fight Night am 3. September: Pressetraining in Cuxhaven

Nächster Artikel

Jubiläum: Stieglitz seit zwei Jahren WBO-Weltmeister

7 Kommentare

  1. Tom
    23. August 2011 at 00:52 —

    …..und ich habe Direll locker beherrscht…..

    Hmm,da muss ich wohl einen anderen Kampf gesehen haben!

    Ok Froch wurde mit zunehmender Dauer des Kampfes besser,bzw.die Kondition bei Direll hat im letzten Kampfdrittel nachgelassen,aber von locker beherrscht kann da wohl nicht die Rede sein!

  2. Mr. Uranus Jupiter Saturn and Mars
    23. August 2011 at 09:27 —

    Aber was den Ward betrifft hat er recht.Kessler hätte das Ding gewonnen wenn nicht die Kopfstösse und alles gewesen wären.

  3. kevin22
    23. August 2011 at 11:39 —

    Es war von Hause aus eine Frechheit, dass der amtierende WM Kessler zu Ward “auf´s Dorf” reisen musste, damit dieser Ward mal wieder in seiner Heimatstadt boxen konnte!
    So eine Vorgehensweise gab es bissher noch nie, die ganze Hallenatmosphäre kann bereits einen Kampf und die Punktrichter beeinflussen!

    Dann noch diese Kopfstösse und den erblindeten Ringrichter… ohne diese zweifelhaften Umstände hätte ich Kessler durchaus einen Sieg zugetraut!

    Ich drücke Froch alle Daumen!
    Auch er muss leider wieder in die USA reisen, weil Monsieur Ward wieder einen Heimvorteil braucht!

  4. Azrail
    23. August 2011 at 12:39 —

    froch is in great shape. he wil win by points 4 sure.

  5. ghetto obelix
    23. August 2011 at 17:51 —

    @ kevin22

    es stand von anfang fest, dass das finale in den staaten sein wird!
    aber beim rest deinens beitrages geb ich dir recht.

  6. Kano
    23. August 2011 at 19:44 —

    Wodurch hätte Kessler denn gegen Ward gewinnen sollen????Ein blinder konnte sehen das Kessler mit Ward wirklich überfordert war,und der Ami für den zu schnell war,ich persöhnlich finde Dirrell als Boxer zwar besser als Ward aber das spielt erst mal keine Rolle da er am Turnier nicht mehr teilnimmt und die jenigen die behaupten das Kessler ohne denn Cut das Ding gewonnen hätte,da sage ich Sorry aber sucht euch dann eine andere Spoortart,ich persöhnlich göhne Froch denn Sieg gegen Ward aber in den Statten wird es für Froch sehr schwer,ich denke aber trotzdem das Ward das Ding gewinnt ohne Schieberein und weiteres gehe ich leider von einm knappen Punktsieg Wards aus.Im übrigen sah ich Froch gegen Dirrell am Ende ganz knapp vorne, 2:1 Punktrichterstimmen und das zu gunsten Frochs in England ist ok,in den Statten hätte Froch eher mit 2:1 Punktrichterstimmen gegen Dirrelll den kürzeren gezogen.

  7. Tom
    23. August 2011 at 20:29 —

    @ Kano

    Du siehst das zu allgemein!

    Wenn dein Gegner dich ständig absichtlich mit dem Kopf und/oder den Ellenbogen trifft und der Ringrichter schreitet nicht ein,sich dann auch noch tiefe Cuts öffnen,dann kann man schon mal den Faden/Konzept verlieren!

Antwort schreiben