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Vorschau: David Price vs Matt Skelton

David Price gilt als wohl größtes britisches Schwergewichtstalent derzeit. Der Olympiadritte von Peking trifft am Freitagabend auf seinen erfahrenen, aber auch stark gealterten Landsmann Matt Skelton. Während Price auch im fünfzehnten Profikampf ungeschlagen bleiben möchte um sich langsam für einen Titelkampf im nächsten Jahr in Position zu bringen, hofft Skelton darauf die Zeit noch einmal zurückdrehen zu können.

Matt Skelton wird nächsten Januar bereits 46 Jahre alt und hat seine besten Tage schon lange hinter sich gelassen. Nachdem er erst im Alter von 35 Jahren sein Profidebüt gegeben hatte, erwischte er einen erfolgreichen Start mit 18 Siegen bevor Danny Williams ihm seine erste Niederlage zufügte. Unter anderem durch einen Sieg im Rückkampf schaffte er es dann 2008 sogar zu seinem bislang einzigen WM-Kampf, in dem er Ruslan Chagaev aber klar unterlag. Seitdem lief es für den Mann aus Bedford nicht mehr richtig. Auch wenn er zunächst noch durch einen Sieg über Paolo Vidoz Europameister wurde, folgten Niederlagen gegen Martin Rogan, Francesco Pianeta, Kubrat Pulev und schließlich Michael Sprott im „Prizefighter“-Finale. Zuletzt gelangen ihm zwar drei KO-Siege in Folge, jedoch ausschließlich gegen schwache Gegner.

David Price hingegen machte in den letzten paar Jahren richtig von sich reden durch imposante KO-Siege gegen vom Namen her bekannte britische Schwergewichtler. John McDermott, Sam Sexton und Audley Harrison standen zuletzt zusammen addiert keine sechs Runden mit dem Hünen aus Liverpool im Ring. Der Kampfrekord des 29-Jährigen steht mittlerweile bei 14 Siegen in ebenso vielen Kämpfen, von denen 12 vorzeitig zu Stande kamen. Und auch wenn beispielsweise Audley Harrison kein wirklich ernstzunehmender Gegner war, so zeigte Price bisher stets hervorragende Leistungen und rechtfertigte, wenn vielleicht nicht immer durch seine Gegnerschaft, zumindest mit seinen Leistungen den langsam um ihn entstehenden Hype.

Seine auf den ersten Blick offensichtlichste Stärke ist seine Größe von mehr als zwei Metern. Doch auch boxerisch hat Price einiges drauf. Er ist extrem schlagstark, besonders mit seiner rechten Geraden, technisch versiert und relativ schnell für einen großen Schwergewichtler. Zudem besitzt er einen starken Jab, mit dem er seinen Gegner auf Distanz halten und das Geschehen diktieren kann.

Matt Skelton ist deutlich kleiner als Price mit etwa 1,90 Metern Körpergröße und technisch immer noch eher unbeholfen, auch wenn er sich im Laufe seiner Karriere stark verbessert hat. Der ehemalige Kickboxchampion war dafür aber stets hart im Nehmen und physisch stark. Er hat immer noch einen guten Punch und sucht den Kampf in der Halbdistanz, wo er einem offenen Schlagabtausch nicht aus dem Weg geht,

Auf so einen wird sich Price jedoch vermutlich nicht einlassen. Der Favorit ist dem 45-jährigen Skelton boxerisch so deutlich überlegen, dass er den Kampf aus der Distanz heraus zu einem einseitigen Gefecht machen sollte. Kommt Skelton zu ungestüm nach vorne, ist sogar ein ganz früher Abbruchsieg für Price in diesem doch sehr ungleichen Duell gut möglich. Normalerweise geht Price jedoch recht systematisch vor und etabliert erst einmal seinen guten Jab um dann die harte rechte Gerade vorzubereiten. Diese sollte dann Skelton wohl noch in der ersten Hälfte des Kampfes fällen, denke ich, und dieses Mismatch nicht zu lange andauern lassen.

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17 Kommentare

  1. Norman
    30. November 2012 at 04:09 —

    nach einem Sieg gegen Skelton und dann 15 Siegen in 15 Kämpfen solte man nicht schon im nächsten jahr von einem WM fight reden ich finde sowas völligen schwachsinn.
    man sollte mindesten 20 – 25 siegen in ebenso vielen kämpfen auf den buckel haben bevor man von einem WM fight redet ein Boxer mit 16 Siegen in 16 kämpfen hat weder die physiche stärke noch die erfahrung eines der aktuellen weltmeister mit mehr als durchschnittlich 40 kämpfen.
    ein boxer sollte sich ertmal richtig aufbauen lassen erfahrung sammeln und dann kann er den mund voll nehmen ich sagen nur Mitchell vs Banks war jetzt zwar kein WM kampf aber man hat gesehn was jahrelange ringerfahrung bewirken kann.
    wo sind die zeiten hin wo die boxer noch aufgebaut wurden heute schreit jeder der 3 gute kämpfe meist gegen ehemalige alte aber denn noch abgehalfterte Boxer gewonnen hat nach einem WM fight ich sags euch das ist schwachsinn.
    ebenso kam der fight Arreola vs Vitli für Arreola einfach zu früh um nur 1 beispiel zu nennen.

  2. Norman
    30. November 2012 at 04:10 —

    wer rechtschreibfehler findet kann sie behalten

  3. John L. Sullivan
    30. November 2012 at 08:48 —

    @Norman
    Ich habe Price noch als Amateur an den Box-Europameisterschaften von 2004 in Pula erlebt. Dort hat er (noch) “keine grossen Stricke zerrissen”. Ich bin aber erstaunt, wie er sich in all den Jahren boxerisch entwickelt hat. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob Price wirklich mal ein Grosser wird.

    Grundsätzlich hast du sicher recht in deiner Beurteilung: Heutzutage wird oft zu rasch eine WM anvisiert. Der Grund dafür ist m. E. u. a. der, dass man (bzw. das Management) eben Angst davor hat, dass die Schwächen eines Boxers gegen andere aufstrebende Kämpfer früher oder später aufgedeckt werden, und es daher möglicherweise gar nie zu einem WM-Kampf kommt.

  4. Alex
    30. November 2012 at 13:23 —

    @ John L. Sullivan

    Oder besser gesagt die Boxer wollen ungeschlagbar bleiben und darum probieren sie die Topkämpfe so lange wie möglich rauszuzögern

  5. Alex
    30. November 2012 at 13:24 —

    ungeschlagen natürlich

  6. John L. Sullivan
    30. November 2012 at 13:31 —

    @Alex

    Du bringst es auf den Punkt!

  7. 300
    30. November 2012 at 19:27 —

    Ich will den Kampf gegen Fury sehen.

  8. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 11:49 —

    @Tommyboy

    Der Link http://www.youtube.com/watch?v=i7xXx2ikDKw, den Du bei der Vorschau auf dieses Wochenende als Vorstellung des WT ´reingestellt hast, zeigt kein (Leung Ting) Wing Tsun.

    Es zeigt Emin Boztepe in verhältnismäßig jungen Jahren, als er dem EWTO-Demo-Team angehörte, aber Emin machte nie „reines“ WT. Er war und ist unbestritten ein hervorragender Kämpfer, aber er mischte immer wieder Techniken u. a. aus seiner Muay Thai- und Ringer-Zeit rein. Wenn Du wie ich das „Vergnügen“ hattest, bei Emin eine Prüfung abzulegen, bei der auch Chi Sao Gegenstand war, dann wüsstest Du, dass Emin kein WT im Sinne von Kernspecht unterrichtete. Daher konnte er sich auch bereits vor etlichen Jahren so erfolgreich mit seinem System EBMAS selbstständig machen.

    Auch in dieser choreografierten Show-Vorführung sind etliche Abweichungen von den Prinzipien des Leung Ting-/Kernspecht-WT zu erkennen. Des weiteren sind Fehler zu sehen, da die Angriffstechniken dem Verteidiger (Emin) lange vor der Ausführung bekannt sind und zur besseren Abwehr vom Angreifer zusätzlich deutlich „telegrafiert“ werden. Nachfolgend ein paar Beispiele:
    Im Video siehst Du bei 0:02 die falsche Haltung der vorderen Hand (Man-Sau) in der Grundstellung (siehe hierzu Wing Tsun Kuen). Bei 0:05 ist Emin offen wie ein Scheunentor und nichts von der Deckung der Zentralline zu erkennen.
    Beim Trittangriff bei 0:27 ist der Gegner überhaupt nicht in der Distanz, um Emin treffen zu können, sondern macht nur einen hohen Mawashi-Geri-ähnlichen Fußtritt, den Emin mit seinem bereits deutlich vor dem eigentlichen Angriff einleiteten Arm (per Lau-Sau) nur abwehren kann, weil er nach vorne stürmt. Dies ist ebenfalls nicht WT-konform, da der Angriff eine Finte (z. B. Stampftritt zum Knie) sein könnte. Ausserdem tänzelt Emin vor dem Angriff herum, was sicher nicht verkehrt, aber eben kein WT ist. Von der Fussstellung in der Grundhaltung und der Schritttechnik beim Vorgehen will ich gar nicht erst sprechen.

    Der Inch-Punch, den Emin bei 0:32 vorzuführen versucht, gehört nicht zum üblichen WT-Programm. Außerdem wird er dort offensichtlich nicht korrekt unterrichtet. Emin macht hier vor dem Schlag eine deutliche Ausholbewegung, indem er die Schlaghand weit zurückzieht, um dann den Schlag mit dem Oberkörper einzuleiten. Anschliessend drückt er nach dem Auftreffen seines Schlages deutlich sichtbar mit der Schulter nach, um den Gegner weiter nach hinten zu werfen als es seine Schlagtechnik (trotz des Falling Step) vermag. (Und dabei stand sein Demo-Partner schon mit den Füssen nebeneinander, um schneller das Gleichgewicht zu verlieren!) Wie es richtig geht, kann man von James DeMile lernen.

    Das ab 0:49 gezeigte Chi Sao mag für WT-Laien vielleicht spektakulär aussehen, aber wenn der Gegner wie hier die höheren Techniken nicht kennt oder anwenden darf, kannst Du ihn natürlich immer schlecht aussehen lassen. Und die kleinen von Emin eingeflochtenen Tempo-Wechsel tun den Rest. Verbundene Augen sind dabei natürlich nur Show.

    Bei der Verteidigung gegen mehrere Angreifer kontert Emin korrekterweise zuerst einen der aussen stehenden Angreifer, hat aber bei 1:59 trotzdem schon einen Gegner im Rücken, der dann jedoch so freundlich ist zu warten, bis Emin auch ihn „verarztet“.

    Bei 2:32 greift der damals ebenfalls junge Salih Avci mit einem Escrima-Stock an, aber natürlich nicht in typischer Escrima-Art, die man bereits in der ersten Unterrichtsstunde lernt, sondern mit einer grossen Ausholbewegung, damit Emin den Schlag überhaupt abwehren kann. Wenn Du wirklich WT und Escrima machen solltest, weisst Du, dass Du auch als erfahrener WT-Praktiker gegen einen schnellen, mit Stock bewaffneten Escrima-Fighter keine Chance hast.

    WT ist ein sehr gutes Kampfkunst-System, wenn man es wirklich hart (unter Kampfbedingungen) trainiert und nicht nur das vielfach unterrichtete Patschehändchen-Programm und Streichel-Chi Sao von Kernspecht macht. Auch in Notwehrsituationen (Strassenkampf) habe ich WT-Techniken bereits erfolgreich eingesetzt. Aber diese Demo-Shows zeigen weder die Realität noch das von der EWTO unterrichtete Wing Tsun. Ausserdem finde ich es falsch, seinen Schülern in einigen Bereichen zunächst falsche Techniken beizubringen, um anschliessend bei den Techniker- und Praktikerprogrammen die korrekten, weil effektiven Wege zu zeigen. Da sind andere (wie auch Emin Boztepe selbst) immer ehrlicher und besser gewesen.

    Solche Demonstrationen sind aber nur Showfi.c.k.en und nicht annähernd vergleichbar mit einem realen Kampf und sollten daher nicht als Aushängeschild empfohlen werden.

    Gruß, Grumpy

  9. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 13:20 —

    @Tommyboy

    Der Link, den Du bei der Vorschau auf dieses Wochenende als Vorstellung des WT ´reingestellt hast, zeigt kein (Leung Ting) Wing Tsun.

    Es zeigt Emin Boztepe in verhältnismäßig jungen Jahren, als er dem EWTO-Demo-Team angehörte, aber Emin machte nie „reines“ WT. Er war und ist unbestritten ein hervorragender Kämpfer, aber er mischte immer wieder Techniken u. a. aus seiner Muay Thai- und Ringer-Zeit rein. Wenn Du wie ich das „Vergnügen“ hattest, bei Emin eine Prüfung abzulegen, bei der auch Chi Sao Gegenstand war, dann wüsstest Du, dass Emin kein WT im Sinne von Kernspecht unterrichtete. Daher konnte er sich auch bereits vor etlichen Jahren so erfolgreich mit seinem System EBMAS selbstständig machen.

    Auch in dieser choreografierten Show-Vorführung sind etliche Abweichungen von den Prinzipien des Leung Ting-/Kernspecht-WT zu erkennen. Des weiteren sind Fehler zu sehen, da die Angriffstechniken dem Verteidiger (Emin) lange vor der Ausführung bekannt sind und zur besseren Abwehr vom Angreifer zusätzlich deutlich „telegrafiert“ werden. Nachfolgend ein paar Beispiele:
    Im Video siehst Du bei 0:02 die falsche Haltung der vorderen Hand (Man-Sau) in der Grundstellung (siehe hierzu Wing Tsun Kuen). Bei 0:05 ist Emin offen wie ein Scheunentor und nichts von der Deckung der Zentralline zu erkennen.
    Beim Trittangriff bei 0:27 ist der Gegner überhaupt nicht in der Distanz, um Emin treffen zu können, sondern macht nur einen hohen Mawashi-Geri-ähnlichen Fußtritt, den Emin mit seinem bereits deutlich vor dem eigentlichen Angriff einleiteten Arm (per Lau-Sau) nur abwehren kann, weil er nach vorne stürmt. Dies ist ebenfalls nicht WT-konform, da der Angriff eine Finte (z. B. Stampftritt zum Knie) sein könnte. Ausserdem tänzelt Emin vor dem Angriff herum, was sicher nicht verkehrt, aber eben kein WT ist. Von der Fussstellung in der Grundhaltung und der Schritttechnik beim Vorgehen will ich gar nicht erst sprechen.

    Der Inch-Punch, den Emin bei 0:32 vorzuführen versucht, gehört nicht zum üblichen WT-Programm. Außerdem wird er dort offensichtlich nicht korrekt unterrichtet. Emin macht hier vor dem Schlag eine deutliche Ausholbewegung, indem er die Schlaghand weit zurückzieht, um dann den Schlag mit dem Oberkörper einzuleiten. Anschliessend drückt er nach dem Auftreffen seines Schlages deutlich sichtbar mit der Schulter nach, um den Gegner weiter nach hinten zu werfen als es seine Schlagtechnik (trotz des Falling Step) vermag. (Und dabei stand sein Demo-Partner schon mit den Füssen nebeneinander, um schneller das Gleichgewicht zu verlieren!) Wie es richtig geht, kann man von James DeMile lernen.

    Das ab 0:49 gezeigte Chi Sao mag für WT-Laien vielleicht spektakulär aussehen, aber wenn der Gegner wie hier die höheren Techniken nicht kennt oder anwenden darf, kannst Du ihn natürlich immer schlecht aussehen lassen. Und die kleinen von Emin eingeflochtenen Tempo-Wechsel tun den Rest. Verbundene Augen sind dabei natürlich nur Show.

    Bei der Verteidigung gegen mehrere Angreifer kontert Emin korrekterweise zuerst einen der aussen stehenden Angreifer, hat aber bei 1:59 trotzdem schon einen Gegner im Rücken, der dann jedoch so freundlich ist zu warten, bis Emin auch ihn „verarztet“.

    Bei 2:32 greift der damals ebenfalls junge Salih Avci mit einem Escrima-Stock an, aber natürlich nicht in typischer Escrima-Art, die man bereits in der ersten Unterrichtsstunde lernt, sondern mit einer grossen Ausholbewegung, damit Emin den Schlag überhaupt abwehren kann. Wenn Du wirklich WT und Escrima machen solltest, weisst Du, dass Du auch als erfahrener WT-Praktiker gegen einen schnellen, mit Stock bewaffneten Escrima-Fighter keine Chance hast.

    WT ist ein sehr gutes Kampfkunst-System, wenn man es wirklich hart (unter Kampfbedingungen) trainiert und nicht nur das vielfach unterrichtete Patschehändchen-Programm und Streichel-Chi Sao von Kernspecht macht. Auch in Notwehrsituationen (Strassenkampf) habe ich WT-Techniken bereits erfolgreich eingesetzt. Aber diese Demo-Shows zeigen weder die Realität noch das von der EWTO unterrichtete Wing Tsun. Ausserdem finde ich es falsch, seinen Schülern in einigen Bereichen zunächst falsche Techniken beizubringen, um anschliessend bei den Techniker- und Praktikerprogrammen die korrekten, weil effektiven Wege zu zeigen. Da sind andere (wie auch Emin Boztepe selbst) immer ehrlicher und besser gewesen.

    Solche Demonstrationen sind aber nur Show.f.i.c.k.en und nicht annähernd vergleichbar mit einem realen Kampf und sollten daher nicht als Aushängeschild empfohlen werden.

    Gruß, Grumpy

  10. Tommyboy
    2. Dezember 2012 at 15:05 —

    Das du das Video so genau anschaust hab ich jetzt net gedacht 🙂 ich wollte nur einem sagen was ich so mache weil er meinte das kenne er net Obelix oder carlos einer von dennen wars. Ich selber kannte keinen vom Video den ich hatte alles was ich lehrnte in der nähe von Stuttgart gelehrnt.

    Das is ein Link von der Schule die ich besuchte, bin aber seid 3 Jahren nicht mehr da.

    http://www.wingtsun-schule-ludwigsburg.de

    Und was der Witz bei mir ist ich musste meine Kampfkunst die ich seid 10 Jahren machte fast niee… anwenden ausser im Training. 🙂

    Das is mir einmal passiert… Vor 6 Jahren… vor einer Disco gegen 5 Tührsteher.

    Ich wollte nur einen nebenjob 🙂

    Bei meiner frage ob ihr jemad sucht: Was kannst du? Ich: Wing Tsun. Er (5 Jahre schon Boxer): Zeig mal komm her. Ich: Wie komm her ich will mit eurem Boss reden. Er: ist net da, verpiss dich. die wollten bestimmt mich net in ihrem Team haben. Ich sagte zu ihm ich komme dan später das war so gegen 20 Uhr. Er: Lass dich ja net Blicken sonnst gibts was, als er das sagte kammen noch 4 und stellten sich neben ihn (KEIN WITZ!) Ich dachte das wars, die werden mich bestimmt versuchen abzustehen.

    Sie: Einer Deutscher Fitness wie ne Tür, 3 Türken Boxer und ein Albaner Kickboxer.

    22 Uhr ich geh wider hin. Ich sagte Jungs ich will kein stress… ich habe in meinem Leben gemerkt wen du abweichen willst dan will man dich zerfleichen, Er satnd da und die 4 anderen ranten zu Tür schmissen einen grad raus und dan sagte mir der Türke und Albaner da ist die Fresse schon wieder wo und es wurden 7 🙂 Als einer versuchte mich zu schlagen kam der Boss und sagte zu mir was willst du? Wollte fragen ob sie jemand suchen, Ne danke wir sind schon ein Team wir suchen nur einen an der Kasse.

    ICH: Okay mach ich auch.

    HEUTE (Ca. 4 Jahre lang) War ich Team Chef und alle machten was ich sagte, jetzt frgst du dich bestimmt wieso? Ich war an der Kaase wie 2 unseren Tütsteher Türken verprügelt wurden als keiner da war hab ihn KO geschlagen.KEIN WITZ SO WAR DAS! 🙂

    Der, der mich damals anmachte Türke sagte zu mir mal: GOTT SEI DANK bin ich net damals auf dich los gegangen und *g* mich an.

    Hattest du mal die möglichkeit die Kampfkunst auszubrobieren? Den Training und Kampf sind 2 paar schuhe 😉

    Gruss Tommyboy

  11. Tommyboy
    2. Dezember 2012 at 15:09 —

    bitte freischalten… 🙂

  12. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 17:04 —

    @ Tommyboy
    Wie ich schon sagte habe ich WT auch in Alltagssituationen anwenden müssen. Einer meiner Trainer war hauptberuflich Türsteher in einer Disco. Damals habe ich 5 Tage in der Woche in 3 verschiedenen EWTO-Vereinen trainiert (ab und zu selber Training geleitet) und einen Tag zu Hause trainiert. Aber ich war auch 5 x in der Woche in diser Disco und habe dann gerne geholfen, wenn es Stress gab. (Das Angebot, als Türsteher dort zu arbeiten, habe ich abgelehnt, da ich als Ingenieur einer grossen Firma dort auch andere Firmenmitarbeiter antraf, die sich mitunter daneben benahmen. Hätte ich dort dann hart durchgegriffen, hätte es für mich nachteilige berufliche Konsequenzen gehabt.) In dieser Disco habe ich aber ab und zu Leute mit WT-Techniken “ruhig gestellt”, was aber aufgrund der vielen Kollegen keine wirkliche Herausforderung war.

    Der härteste Fall war, als jemand versuchte, meinen Wagen aufzubrechen und ich ihn dabei erwischte. Er wollte mit einem Schraubenzieher bei meinem Golf die Schlossstecher-Methode anwenden (zwischen Türgriff und Blech unterhalb des Griffs reinschlagen und den Verschluss entriegeln). Da Plakatwand, andere Autos und eine Mauer ihm alle Fluchtwege versperrten, griff er mich an und versuchte mich mit dem Schraubendreher abzustechen.

    Der Kampf dauerte maximal 2 Sekunden (rechte Angriffshand mit Man-Sau gezogen, Faustschlag mit rechts in´s Gesicht, Nackengriff mit rechts und Kopf Richtung hochschnellendes Knie geführt, anschließend mit linkem Ellenbogen Abwärtsschlag auf die Wirbelsäule kurz unterhalb des Halses. Abschliessend Lowkick mit rechtem Schienbein gegen den Kopf des nun knienden Gegners. Der Lowkick kam im Affekt wegen meines vorher durchgeführten einwöchigen Thaibox-Vollkontakt-Inensivtrainings). Alles lief ab wie ferngesteuert – also typisch WT. Die nächsten 3 Tage habe ich in der Zeitung nachgesehen, ob man dort einen Toten gefunden hat (glücklicherweise nicht).

    Schade, dass Du Emin Boztepe nie kennengelernt hast. Er wird für mich immer ein Vorbild eines Kämpfers sein. Auf Salih Avci kann man dagegen gerne verzichten, denn der ist ein kleiner komplexbeladener armseliger I.d.i.o.t, der andauernd demonstrieren wollte, wie toll er ist und auf seinen späteren Lehrgängen immer wieder WT-Schüler ernsthaft gefährdete und verletzte.

  13. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 17:06 —

    @ adrivo

    Bitte meinen Beitrag von 17:04 Uhr freischalten. Danke.

  14. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 18:26 —

    @ adrivo

    Welches Wort (welche Worte) ist (sind) in meinem Beitrag von 17:04 Uhr dafür verantwortlich, dass der Beitrag nicht freigeschaltet wird?

    Für eine Rückmeldung bereits jetzt vielen Dank im voraus.

  15. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 20:51 —

    @ den Administrator dieser Seite:

    Warum wurde mein Beitrag von 17:04 Uhr gelöscht?

  16. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 20:55 —

    Entschuldigung, aber eben war der Beitrag komplett weg, jetzt steht wieder: “…. wartet auf Freischaltung”.
    Wo ist das Problem?

  17. Grumpy
    2. Dezember 2012 at 21:59 —

    @ Tommyboy

    Wie ich schon sagte habe ich WT auch in Alltagssituationen anwenden müssen. Einer meiner Trainer war hauptberuflich Türsteher in einer Disco. Damals habe ich 5 Tage in der Woche in 3 verschiedenen EWTO-Vereinen trainiert (ab und zu selber Training geleitet) und einen Tag zu Hause trainiert. Aber ich war auch 5 x in der Woche in diser Disco und habe dann gerne geholfen, wenn es Stress gab. (Das Angebot, als Türsteher dort zu arbeiten, habe ich abgelehnt, da ich als Ingenieur einer grossen Firma dort auch andere Firmenmitarbeiter antraf, die sich mitunter daneben benahmen. Hätte ich dort dann hart durchgegriffen, hätte es für mich nachteilige berufliche Konsequenzen gehabt.) In dieser Disco habe ich aber ab und zu Leute mit WT-Techniken “ruhig gestellt”, was aber aufgrund der vielen Kollegen keine wirkliche Herausforderung war.

    Der härteste Fall war, als jemand versuchte, meinen Wagen aufzubrechen und ich ihn dabei erwischte. Er wollte mit einem Schraubenzieher bei meinem Golf die Schlossstecher-Methode anwenden (zwischen Türgriff und Blech unterhalb des Griffs reinschlagen und den Verschluss entriegeln). Da Plakatwand, andere Autos und eine Mauer ihm alle Fluchtwege versperrten, griff er mich an und versuchte mich mit dem Schraubendreher abzustechen.

    Der Kampf dauerte maximal 2 Sekunden (rechte Angriffshand mit Man-Sau gezogen, Faustschlag mit rechts in´s Gesicht, Nackengriff mit rechts und Kopf Richtung hochschnellendes Knie geführt, anschließend mit linkem Ellenbogen Abwärtsschlag auf die Wirbelsäule kurz unterhalb des Halses. Abschliessend Lowkick mit rechtem Schienbein gegen den Kopf des nun knienden Gegners. Der Lowkick kam im Affekt wegen meines vorher durchgeführten einwöchigen Thaibox-Vollkontakt-Inensivtrainings). Alles lief ab wie ferngesteuert – also typisch WT. Die nächsten 3 Tage habe ich in der Zeitung nachgesehen, ob man dort einen Toten gefunden hat (glücklicherweise nicht).

    Schade, dass Du Emin Boztepe nie kennengelernt hast. Er wird für mich immer ein Vorbild eines Kämpfers sein. Auf Salih Avci kann man dagegen gerne verzichten, denn der ist ein kleiner komplexbeladener armseliger I.d.i.o.t, der andauernd demonstrieren wollte, wie toll er ist und auf seinen späteren Lehrgängen immer wieder WT-Schüler ernsthaft gefährdete und verletzte.

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