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Vorprogramm Huck vs. Afolabi: Siege für Woge, Gutknecht und Zeuge

Robert Woge, Ulli Wegner ©SE.

Robert Woge, Ulli Wegner © SE.

Halbschwergewichtler Robert Woge (12-0, 10 K.o.’s) hat im Vorprogramm der Cruisergewichts-WM zwischen Marco Huck und Ola Afolabi seinen IBF-Intercontinental-Titel zum ersten Mal verteidigt. Der Pole Dariusz Sek (19-1-1, 7 K.o.’s) erwies sich ähnlich wie zuletzt Hakim Zoulikha als ernstzunehmender Test, dieses Mal wollte dem Schützling von Ulli Wegner aber kein K.o. gelingen.

Woge konnte seinen Gegner bereits in der ersten Runde an den Seilen zu Boden schicken, ließ Sek aber in den folgenden Runden wieder zurück in den Kampf kommen. Der Rechtsausleger punktete Woge aus der Distanz geschickt aus, weswegen es in der Pause nach der fünften Runde heftige Worte von Wegner gab.

In der zweiten Hälfte ließ Sek aber etwas nach, weswegen sich Woge mit seinen Angriffswellen wieder auf den Punktezetteln heranschieben konnte. In der elften Runde hatte der Deutsche seinen Gegner in großen Schwierigkeiten, in der zwölften Runde fehlten Woge aber die Kraftreserven, um noch ein vorzeitiges Ende zu erzwingen. Auf den Punktezetteln war es am Ende ein relativ klarer Sieg für Woge (114-113, 118-110, 117-110), wobei zwei Punktrichter den Kampf zu einseitig bewertet hatten.

Eduard Gutknecht (25-2, 9 K.o.’s) konnte sich nach seiner Niederlage gegen Jürgen Brähmer mit einem Sieg gegen den Argentinier Richard Vidal (14-4-1, 7 K.o.’s) zurückmelden. Der Südamerikaner lieferte eine beherzte Leistung ab, Gutknecht war aber der bessere Techniker, der in den meisten Runden etwas mehr machte. Das Urteil lautete 120-108, 120-108 und 119-109.

Supermittelgewichtler Tyron Zeuge (8-0, 5 K.o.’s) musste gegen den zähen Spanier David Sarabia (6-3-2, 1 K.o.) zum zweiten Mal in Folge über die volle Distanz gehen. Der Berliner konnte seinem Gegner einige Male schwer zusetzen, am Ende schien aber etwas die Kondition für ein vorzeitiges Ende zu fehlen. Olympia-Teilnehmer Enrico Kölling (8-0, 1 K.o.) konnte gegen Armin Dollinger (21-4, 8 K.o.’s) den ersten vorzeitigen Sieg als Profi feiern. Das Ende kam in der fünften Runde, als der von Cuts deutlich gezeichnete Dollinger von seiner Ecke aus dem Kampf genommen wurde.

© adrivo Sportpresse GmbH

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135 Kommentare

  1. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:11 —

    und ich Wette mit dir Jones verträgt mehr als Huck.

  2. Carlos2012
    9. Juni 2013 at 00:12 —

    Ich habe Ehrlich gesagt alle Runden bei Huck gesehen.Was immer Afolabi in den Klitscho-Camps erlebt hat,es muss
    seine Sensible Seele durcheinander gebracht haben.War er vielleicht mit Wladimir in der Mannschafsdusche und musste Zusehen wie Wladimir die Seife aufhob.

  3. Alex
    9. Juni 2013 at 00:12 —

    @ Arthur

    Naja davor hat er gegen schwächere Gegner als Lebedev verloren und jetzt schlägt er selbst Lebedev, das zeigt doch eine Steigerung.

  4. Michael
    9. Juni 2013 at 00:13 —

    @Carlos was meinste was Wladimira gemacht hat rosafarbe??? klingelts??? richtig die haben einen boltschoiii in ballettschuhen in ring hingelegt 😉 inklusive bodenfigur 😉

  5. Alex
    9. Juni 2013 at 00:14 —

    @ Marco Captain Huck

    Ja genau die Klitschkos sind daran Schuld dass der Niederländer komisch wertet. Wenn du das ernsthaft meinst ist das wirklich lächerlich.

  6. Arthur Abraham trägt 8oz!!!
    9. Juni 2013 at 00:15 —

    Toller Kampf urteil geht völlig in Ordnung!

  7. JohnnyWalker
    9. Juni 2013 at 00:16 —

    Ich glaube nicht das Afolabi schlechter geworden ist, denn der boxt eigentlich immer so beschi$$en. Der Unterschied war schlicht weg Captain Suck’s Start. Die ersten 5 Runden waren schon nicht schlecht für einen Druiden wie ihn. Das muss man schon anerkennen.

  8. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:17 —

    ich fand firat arslan hat noch deutlicher gegen huck gewonnen, da sieht man was ein sauerland so alles machen kann

  9. JohnnyWalker
    9. Juni 2013 at 00:18 —

    Carlos2012 sagt:
    9. Juni 2013 um 00:12

    Ich habe Ehrlich gesagt alle Runden bei Huck gesehen.Was immer Afolabi in den Klitscho-Camps erlebt hat,es muss
    seine Sensible Seele durcheinander gebracht haben.War er vielleicht mit Wladimir in der Mannschafsdusche und musste Zusehen wie Wladimir die Seife aufhob.
    —————————————————————————-

    So ähnlich muss es gewesen sein

    youtube.com/watch?v=ODqdlBeC0ns

  10. Der_Albaner aus...
    9. Juni 2013 at 00:18 —

    Da macht der Huck mal einen guten Kampf und direkt kommen die hater und sagen plötzlich das afolabi schlecht gekämpft hat…und jetzt auf einmal kommen alle mit Jones oh man immer die gleichen Experten hier. Chakiev ist der beste in der Klasse der ist krass 🙂

  11. Marco Captain Huck
    9. Juni 2013 at 00:20 —

    Alex sagt:
    9. Juni 2013 um 00:14

    @ Marco Captain Huck

    Ja genau die Klitschkos sind daran Schuld dass der Niederländer komisch wertet. Wenn du das ernsthaft meinst ist das wirklich lächerlich.
    ____________________________________________________________________

    K2 hat einen großen Einfluss mein Freund

  12. Carlos2012
    9. Juni 2013 at 00:20 —

    @Michael

    Ich stell mir das gerade Bildlich vor wie Wladimir und Afolabi beide in Rosa Balletkostüm vor Stunek tanzen und zum
    Schluss miteinander Knutschen. 😀

  13. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:20 —

    @Alex ich würde Steve Cunningham niemals schwächer als Lebedev einschätzen 😉

  14. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:22 —

    @Alex und ich glaube Cunningham würde Huck auch besiegen.

  15. Carlos2012
    9. Juni 2013 at 00:22 —

    @JohnnyWalker

    😀 😀 😀

  16. Fight From The Heart
    9. Juni 2013 at 00:26 —

    Huck hat sich technisch sehr verbessert…!

  17. Carlos2012
    9. Juni 2013 at 00:26 —

    @Der Albaner

    Jones würde Chakiev zerstören.

    Mein Rangliste im Cruiser

    1. Jones
    2.Lebedev
    3.Hernandes
    4.Arslan
    5.Huck

  18. Expertenteam-Boxen
    9. Juni 2013 at 00:27 —

    Boxerisch beide höchstens Mittelmaß, Huck hat wenigstens mit seinen Kneipenschwingern getroffen und verdient gewonnen. Afolabi kann ja garnicht boxen! Mit Weltklasse-Profiboxen haben aber beide nichts zu tun, da gibt es nichts zu loben. Das einzig Interessante am Kampf waren Hucks “Explosionen” mit starrem, aufrechtem Oberkörper hat er sich da physisch durchgesetzt, das hat er schon beim Kickboxen gelernt. Gegen Chakhiev z.B. würde Huck untergehen. In den letzten Runden waren beide platt. Wie gesagt: Huck gewinnt klar, aber ein miserabler Boxkampf mit Rummelplatz-Unterhaltungswert. was soll´s.

  19. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:27 —

    wann gibts mal titalvereinigungen im cruiser ?

  20. Michael
    9. Juni 2013 at 00:29 —

    @carlos breiteres grinsen beim Kopfkino geht nicht. 😀 ….

    was dem kampf von huck betrifft wenn er wirklich mal mehr aufs boxen besinnen würde wie heute zum teil braucht er sich nicht verstecken.Cunningham würde heute keine chance gegen huck haben denn cunninghams prime ist vorbei.Lebedev muss man abwarten wie er das mental verkraftet hat manche kommen nie wieder nach sowas.Jones versus Huck wäre schon ein geiler kampf aber glaub nicht das der kommt.Arslan sollte huck auch packen er muss nur rausdrehen und dabei schlagen wenn er ankommt.

  21. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:34 —

    wie kommst du drauf das Cunningham keine Chance haben würde, nur weil er knapp gegen adamek verloren hat(meiner Meinung nach gewonnen). Oder weil er gegen ein gefühlt doppelt so großen Fury Ko gegangen ist gegen den er nach Punkten geführt hat ? Cunningham würde Huck noch immer schlagen.

  22. JohnnyWalker
    9. Juni 2013 at 00:35 —

    Mal ehrlich jetzt ! Captain Honk hat das die ersten 5 Runden richtig gut gemacht. Er hat nicht versucht 2-3 Aktionen pro Runde zu bringen um Aktivität vorzutäuschen, sondern hat Afolabi mit seinem Jab kommen lassen und die riesigen Lücken richtig gut genutzt, zumal Afolabi die Explosivität und Schnelligkeit einer Dampfwalze besitzt. Auch Afolabi’s Reflexe waren noch nie die Besten. Von daher hat Honk das clever gemacht, wollte aber in der Mitte des Kampfes den Sack zu machen und konnte anschließend nicht mehr das Tempo gehen, was Afolabi in die Karten spielte. Anschließend hat Honk das geboxt was er seit Jahren unter Wegner gelernt hat. 1-2 Überfälle pro Runde um Aktivität vorzutäuschen. Tatsächlich hat Afolabi die letzten Runden deutlich mehr getan, war aber zu dumm seine Geschicke von der Basis einer guten Defensive aus zu steuer, so das Huck immer wieder einzelne Treffer landen konnte.

  23. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:37 —

    ich wünschte mir Haye würde beim Cruiser bleiben und dort etwas aufmischen.

  24. Carlos2012
    9. Juni 2013 at 00:38 —

    Das beste Taktik gegen Huck ist eigentlich ganz Simpel.Mit guter Deckung immer nach vorne Marschieren und
    Huck nicht in den Kampf kommen lassen.Den Distanz schnell wie möglich verkürzen,damit die Schwinger ihre Wirkung nicht entfalten.Arslan z.b hat es super gemacht.Jones mit seinem Still würde Huck wie ein Erdbeben unter sicvh begraben.

  25. JohnnyWalker
    9. Juni 2013 at 00:39 —

    Auf Guru läuft jetzt gerade Pacquiao vs de la Hoya

  26. Michael
    9. Juni 2013 at 00:40 —

    😀 woge und wegner 😀 eine klasse für sich in den ringpausen wozu boxen wenn man sich sowas anhört 😀 ….

    Arthur weil Cunningham anfälliger für kos geworden ist in meinen augen.Auch Lebedev reaktionen jetzt nach dem kampf lassen die schlüsse zu das einen knacks bekommen hat.auch wenn er einen guten kampf geliefert hat aber glaube der anblick seiner verletzung hat ihn erschrocken.

  27. Arthur
    9. Juni 2013 at 00:47 —

    @Michael, Ich finde die letzten zwei Kämpfe hat Cunningham gut geboxt gegen Adamek und gegen Fury, weiß aber echt nicht wie du drauf kommst das er anfälliger für kos geworden ist. Cunningham würde Huck noch immer ausboxen, mindestens wie beim ersten Kampf. Vielleicht hast du ja eine andere Meinung aber zu sagen Cunningham hätte jetzt keine Chance gegen Huck ist lächerlich.

  28. Bokser58
    9. Juni 2013 at 01:02 —

    Ihr gibt alle Sdunek die schuld?
    Afolabi hat 1 Jahr nicht mehr geboxt und er ist schon seit November 2012 im Training sowas kann doch nicht gut gehen..

  29. 1969
    9. Juni 2013 at 01:05 —

    woge ist soooo dämlich wie sein Trainer!!!! Timing miserabel, offen wie ein Scheunentor, 98% seiner Schläge verfällen das ziel. pole hat in jede runde mehr Treffer als ohne plan nach vorn marschierender deutscher. wenn das kommender man sein sollte…… Ein top man in dieser Gewichtsklasse wird ihn ohne Probleme ausboxen oder was ich eher glaube innerhalb ersten 3 runden KO hauen.

  30. theironfist
    9. Juni 2013 at 01:07 —

    super fight vom capitano ein ko sieg wäre verdient gewesen aber auch respekt was afolabi so wegsteckt und danach noch aussieht als wäre er nich getroffen worden wenn huck so auch gegen arslan auftritt wird es sehr schwer werden für arslan..glaube im rückkampf wird huck das ding machen..danach sollte es dann zum kampf gegen jones kommen
    – zum kampf Chakhkiev vs Wlodarczyk Chakhkiev wird für eine überraschung sorgen und den kampf durch ko gewinnen
    – hoffe es kommt bald zum kampf hernandez vs masternak, genauso würde ich mich über eine rückkehr von cunningham und adamek freun..adamek würde ich zutraun das er nochmal wm wird

  31. Carlos2012
    9. Juni 2013 at 01:14 —

    @Bokser58

    Jones hatte Zwei jahre nicht geboxt und hat trotzdem Lebedev Plattgemacht.

  32. Alex
    9. Juni 2013 at 01:31 —

    @ Arthur

    Das hast du falsch verstanden. Hernandez ist auch nicht schlechter als Lebedev, aber Jones hatte auch noch andere Niederlagen.

    @ Marco Captain Huck

    Ich sage ja nicht dass es nicht so sein kann, aber ohne Beweise gleich davon auszugehen ist Schwachsinn.

  33. Lothar Türk
    9. Juni 2013 at 09:58 —

    Afolabi war einfach langsam, ohne Druck, ohne präzise Treffer. Grad so, als ob er nicht trainierte. Diese Prophezeiungen immer vor dem Kampf – dann nur ein laues Lüftchen.. Wie würden beide Boxer gegen die wirklich Besten der Welt aussehen ..? Huck hat verdient gewonnen aber eine Glanzleistung im boxerischen Sinne konnte ich nicht feststellen. Woge wird es nicht bringen. Hört nicht zu weil er immer dazwischen labert. Und weil nicht verarbeitet gedanklich, kann er auch nicht umsetzen. Er bleibt seinem Stil und Automatismen treu. Und mit der Unbeweglichkeit seines Oberkörpers schluckt er jeden Schlag der Führhand. Keine Gesamtkontrolle des Körpers, rennt sehr oft ins Leere. Ich glaube nicht, dass bestimmte Dinge nach rund 180 Amateurkämpfen noch abzulegen sind.

  34. Michael
    9. Juni 2013 at 13:01 —

    @Lothar woge will lieber topf schlagen spielen als verstecken 😀 aber unterhaltsam ist das allemal…lassen wir uns überraschen 😀 ist doch wursch wie weit er kommt aber für uns boxfans ist es fun die ringpausen 😀

  35. Arthur
    9. Juni 2013 at 15:44 —

    @Alex die andere Niederlagen waren aber nicht im Cruiser deswegen kann man das nicht so gut vergleichen.

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