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Vincent Feigenbutz vs Giovanni de Carolis – 17. Oktober Karlsruhe

Nachdem Vincent Feigenbutz den bereits für Dezember ausgemachten WM-Kampf gegen Chudinov zu Gunsten eines Rematch Chudinov/Sturm vorläufig drangeben musste, hat er nun eine neue Aufgabe. Er kämpft am 17. Oktober in seiner Heimatstadt Karlsruhe gegen den Italiener Giovanni de Carolis (23(11)-5(1)-0).

Carolis ist den deutschen Boxfans gewiss noch ein Begriff. Er kämpfte 2013 in Oldenburg gegen Arthur Abraham, gegen den er über die Runden kam, aber nach Punkten unterlag. Ein Jahr später holte Carolis sich den vacante IBF-Interconti im Kampf gegen Geard Ajetovic und verteidigte diesen Titel zuletzt im Mai 2015 gegen Mouhamed Ali Ndiaye.

Diese Kampfansetzung wird wohl alle Diejenigen, die die bisherige Gegnerschaft von Feigenbutz kritisiert haben, endlich mal zufriedenstellen. Immerhin ist Carolis im BoxRec-Ranking vor Feigenbutz platziert. Zumindest jetzt noch.

Vincent Feigenbutz freut sich auf diesen Kampf und bezeichnet ihn als das was es tatsächlich sein wird: Ein Heimspiel für den Karlsruher Supermittelgewichtler. Er wolle dieses Vertrauen mit einer tollen Leistung zurückzahlen. Feigenbutz ist bei diesem Event der Hauptkämpfer und der Kampf gegen Carolis wird live auf SAT 1 zu sehen sein.

Feigenbutz3

Trainer Hansi Brenner gab bekannt, dass Carolis die bisher größte Herausforderung für Feigenbutz ist und man sich auf diesen „zähen Burschen“ intensiv vorbereiten wird. Es wird wieder ein Trainingslager in den slowenischen Bergen geben. Carolis sei unangenehm zu boxen und man weiss ja, dass er volle 12 Runden mit Abraham im Ring stand.

Der jetzt 20-jährige Feigenbutz ist zuversichtlich, sich nicht die Show stehlen zu lassen und auch diesen Gegner auf die Bretter zu befördern. Zitat: „Ich will am 17. Oktober ein Ausrufezeichen setzen – auch De Carolis wird liegen!“

Für diese Veranstaltung in der dm-Arena Karlsruhe sind bereits 1 300 Karten geordert. Ticktes gibt es ab heute Abend unter den Ticket-Hotlines 0721-25000 und 0721-161122 und im Internet unter www.tickethall.de und www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

von Johannes Passehl

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18 Kommentare

  1. 18. September 2015 at 10:16 —

    Es wird noch etliche Leute geben die auch diesen Gegner als schwach empfinden.
    Was mich betrifft,finde ich die Ansetzung recht gut. Zumal mich De Carolis ein ums andere Mal überrascht hat. Als er als Gegner für Abraham verpflichtet wurde dachte ich er wäre ein KO-Opfer,als er gegen Ajetovic angetreten ist dachte ich das dass eine lockere Sache für Ajetovic wird.
    Kann nur hoffen das ich mich nicht schon wieder täusche,denn ich gehe von einem KO-Sieg für Feigenbutz aus!
    Erfahrener Boxer trifft auf hungrigen Boxer mit einigen Defiziten.
    Kann nur hoffen das man mit Feigenbutz an seiner Deckung gearbeitet hat.
    Noch ein Satz zu Ajetovic,auch hier hoffe ich das der morgen in Topform ist und einen gewissen M.Stahl beim SES-Event eindeutig besiegt.
    So,jetzt fahre ich in die Karlsruher Innenstadt und besorge für User Marvin Hagler und mich Karten.

  2. 18. September 2015 at 10:43 —

    Ich mag den Kerl. Sehr hungrig. Einer der siegen will und nicht kämpfen. Ich glaube aber nicht, dass es für die Weltspitze reicht. Auf jeden Fall sind seine Kämpfe action-geladen.
    Feigenbutz….klingt wie ein Party-Schnaps 🙂

    • 18. September 2015 at 12:57 —

      RF
      und den sollte man genießen!
      und der will durch den kampf siegen, da ist dir ein “nicht” beim kämpfen reingerutscht. 🙂

      • naja, ob ein Boxer durch “kampf” siegen will oder durch style, ich bevorzuge da eher zweiteres. Denn solche leute wie Feigenbutz werden nicht lange boxer bleiben, aufgrund ihres “kampfes”, aber ok ist ja nicht ‘mein kampf’. 😉

        • 18. September 2015 at 15:07 —

          dr
          von VF style zu erwarten , na ja, das hat was.
          was sagst du zu AA? ist noch gar nicht so lange dabei 🙂

    • 2. Oktober 2015 at 11:51 —

      Der Junge hat Dampf, wer schon mal gegen ihn Sparring gemacht hat ( und dies überlebt hat ) weiß wovon man redet. Schade das er Stürmchen nicht umhauen darf.

  3. 18. September 2015 at 21:13 —

    Ich will Feigenbutz gegen Groves sehen.Danach kann man beurteilen ob es sich bei Vincent um ein Talent handelt.Ich denke eher nicht.

  4. 18. September 2015 at 21:20 —

    Tja so kann man sich täuschen,dachte eigentlich das wenn Feigenbutz tatsächlich im Okt. in Karlsruhe kämpft das ihm sein Manager wieder sehr handverlesenes Fallobst vor setzt!

    @ Carlos2012

    Ach Carlos,du bist doch ein Fanboy von A.Ward,wann hat der eigentlich zuletzt seinen Titel verteidigt und wann hat er das letzte mal einen ernsthaften Gegner vor den Fäusten gehabt??

  5. 18. September 2015 at 21:33 —

    aber ist doch eine gute ansetzung, da sollte keiner meckern können.
    wird sich zeigen, was VF drauf hat, boxt er den um ist es eh nur fallobst.
    der typische reflex, die neuen erst mal niedermachen.
    hoffe, der junge geht seinen weg und endet nicht so wie AA oder brähmer ( als WM ja, aber nicht mit diesen gegnern).

  6. 19. September 2015 at 00:34 —

    Carolis ist zumindest eine Steigerung und ein gutes Warmup vor einer möglichen Ansetzung mit Chudinov aber für wirklich gefährlich halte ich den Italiener nicht. Er ist gut auf den Beinen,kontert ordentlich und hat gegen Abraham 12 Runden konditionell etwas besser ausgesehen. Seine einzige Chance wäre wohl,wenn Feigenbutz sich zu früh verausgabt ohne Schaden zu hinterlassen,aber davon gehe ich nicht aus.

  7. 19. September 2015 at 02:09 —

    Das größte Handicap von Feigenbutz ist, dass er Deutscher ist…da hat man von Natur aus schon schlechte Voraussetzungen….aber so mancher Deutscher hats unter mysteriösen Umständen zum Weltmeister gebracht….zum Beispiel der größte deutsche Boxer aller Zeiten Max Schmeling…der ist ja das größte Vorbild für deutsche Boxer mit Migrationshintergrund..

    • 19. September 2015 at 02:48 —

      Eine Nationalität/Herkunft als “natürliches Handicap”,der ideologische Virus unserer Spezies… ;o) @cali

      Feigenbutz größte Schwachstellen sind wahrscheinlich seine plattfüßige Beinarbeit und seine geringe Erfahrung und sein Hochmut.

      • 19. September 2015 at 05:06 —

        Larry das Lamm hält wieder Märchenstunde…bist du der Sohn von Claudia Roth?
        Vielleicht einfach mal zwischen Nationalität und Herkunft unterscheiden!?
        Nationalität=Ideologie=eine rein menschliche Erfindung
        Herkunft=Genetik=Natur pur, ob mit oder ohne Frisur, du brauchst für deinen Gutmenschen-Kopf mal ne Kur, biatch!

        Die schlimmste Ideologie ist es aus Gutmenschen-Friede-Freude-Eierkuchen-Gleichmacherei das Natürlichste zu verdrängen versuchen.
        Aber geh du in Berlin nur schön auf deine genderneutrale Unisex-Toilette…

        • 19. September 2015 at 13:32 —

          Was denn sonst wenn nicht “Friede, Freude und Eierkuchen”?
          War übrigens das Motto der ersten Loveparade

          Es ist schon entlarvend, wenn jemand “Gutmensch” als abwertendes Synonym für Empathie verwendet, vielleicht mangelt es ja in so einem Fall genau daran…Boxen ist da übrigens ein gutes Gegenmittel.
          Wenn ich mir anschaue von welchen Gestalten solche Äußerungen kommen, dann sollte doch gerade dieser Personenkreis froh sein, dass wir in keiner sozialdarwinistischen Ordnung leben- sie wären wahrscheinlich die ersten, die unter die Räder gerieten…
          Arschlöcher gibts überall, unabhängig von Herkunft und Sozialisierung- dürfte dir bekannt sein und von Gleichmacherei kann nicht die Rede sein, es sei denn du beziehst es auf das Ideal “gleiche Rechte” und “gleiche Chancen”- daran halte ich fest,stimmt.
          MfG

          • 19. September 2015 at 18:03

            Und was bei Friede,Freude,Eierkuchen am Ende nur allzu oft herauskommt hat man ja dann bei der “Love”-Parade in Duisburg gesehen, nisch wahr?

            Dass das Wort Gutmenschen mittlerweile zum Schimpfwort mutiert ist liegt doch genau daran, dass ein großer Teil der “Wohltäter” heutzutage nur ihr eigenes Wohl im Sinn haben.
            Selbst die “Refugees Welcome”-Schreihälse machen das nicht, weil sie von Herzen gute, mitfühlende Menschen sind, sondern weil es in und hip ist Pro Flüchtlinge zu sein…

            “Gleiche Rechte, gleiche Chancen”- das ist wirkliche Wahnsinns-Ideologie!
            So ist die Welt nicht, war sie nicht und wird sie auch nie sein…

          • 20. September 2015 at 01:41

            Pick dir doch nicht das einzige Negativbeispiel in 20 Jahren heraus.
            In Duisburg war es die Schuld der Veranstalter(Schaller) , die nötigen Sicherheitsstandards zu missachten.

            Das nun alle auf den “Refugees are Welcome”-Zug aufspringen wundert mich auch, aber ob dies nun wirkliche Empathie oder doch nur ein kurzer ” Trend” ist,ist mir relativ egal, denn letztlich hilft es vielen die gerade in Not sind.

            “Gleiche Rechte, gleiche Chancen”- das ist wirkliche Wahnsinns-Ideologie!
            So ist die Welt nicht, war sie nicht…”

            Dann wird es höchste Zeit das sich das ändert!

            Gerade ein laizistisches,aufgeklärtes Europa, dass die Menschenrechte hervorbrachte, kann doch trotz des christlichen und philosophischen Fundaments nicht ewig in der Doppelmoral verbleiben.

            Bist du eigentlich wirklich Libanese oder ist es nur ein Pseudonym?

          • 20. September 2015 at 02:12

            @ Larry

            Da muss ich Chip irgendwo zustimmen! Denn was für abgefuckte Gestalten aus der Masse auf den Refugees Welcome-Zug aufspringen, ist nicht mehr normal!
            Andererseits ist es eben ein Zeichen der Zeit, dass man sich bunt anmalen darf, Unmengen Blech sich ins Gesicht tackern lässt, vielleicht noch ein Mullah-Bärtchen dazu, und dennoch das gleiche reaktionäre dumme Arschloch sein darf wie vorher!
            Leider kann man heutzutage jede sinnvolle Bewegung so dreist nachahmen, unterwandern und inszenieren, dass manch einer sich überlegt einfach 15000 km nach Osten auszuwandern und gar nichts mehr für seine Mitmenschen zu tun. Wieviele Arschgeigen publizieren eine Willkommenskultur für Flüchtlinge und wieviele davon sind am Ende dabei wenn es darauf ankommt? Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit öfters. Und selbst die Menschen welche sich dem Zwecke nach organisieren sind nicht vernarrt darauf dies der Presse zukommen zu lassen, im Fratzenbuch hochzuladen oder sich anderweitig damit zu behängen? Wieviel Inszenierung darf es denn bitte noch sein?

          • 20. September 2015 at 02:43

            Die meisten derer die ich kenne,die ihre Freizeit opfern und ehrenamtlich helfen, verlieren darüber kein Wort. Das sind aber auch häufig die, die schon jahrelang sozial engagiert sind. Es ist letztlich aber scheiß egal, aus welcher Motivation heraus jemand seine soziale Ader entdeckt,die hauptsache er entdeckt sie und hilft… Bei uns im Verein (TSC Berlin) wird Integrationsarbeit jedenfalls schon lange groß geschrieben. Sport verbindet und ist Charakterschule.

            Die “upgefuckten Gestalten” sind doch eher jene die ihren allgemeinen Unmut im Internet auskotzen und selbst nichts auf die Reihe kriegen.

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