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Vincent Feigenbutz vor WM-Kampf gegen Caleb Plant im Interview

Sport1 zeigt Supermittelgewichtskampf live

So langsam wird es ernst für Vincent Feigenbutz. Kurz vor dem WM-Kampf gegen Caleb Plant um den Supermittelgewichtsgürtel der IBF (Sonntag, 16. Februar, ab 03.00 Uhr live bei Sport1), begannen am Mittwoch die offiziellen Termine der Kampfwoche in Nashville/Tennessee. Beim Media Workout trafen der 24-jährige Karlsruher und sein Gegenüber erstmals aufeinander, bevor am Donnerstag die Pressekonferenz und am Freitag das offizielle Wiegen folgen. Im Interview spricht Feigenbutz vorab über die ersten Tage in den USA und den anstehenden Fight.

 

Vincent, dein Team und du sind am vergangenen Mittwoch bereits in Nashville gelandet. Wie habt ihr euch eingelebt?

„Sehr gut! Der Jetlag ist weg, ich habe ein wirklich angenehmes Hotel und wir fühlen uns wohl. Wir haben schon viel von der Stadt und der Umgebung gesehen und waren natürlich auch schon an der Arena. Da steigt die Vorfreude weiter an, wenn man an Sonnabend an die bis zu 20.000 Fans denkt, die dort Platz finden. Wir haben auch schon viele nette Menschen kennengelernt, die gastfreundlich sind und uns respektvoll behandeln. Das Interesse an dem Kampf ist groß und es ist schön zu sehen, wie sich die Amerikaner darauf freuen. Allein das Wetter könnte besser sein, wir hatten sogar schon Schnee. Aber da ist es in Deutschland ja gerade nicht viel besser.“

Wie steht es um das Training: Wird jetzt noch regelmäßig trainiert oder langsam alles heruntergefahren?

„Jetzt machen wir nicht mehr viel. Natürlich sprechen wir viel über den Kampf, die Taktik und die Herangehensweise. Aber die Vorbereitung ist soweit abgeschlossen und drei harte Trainingseinheiten täglich haben dafür gesorgt, dass ich in sehr guter Verfassung bin. Natürlich bewege ich mich hier auch jeden Tag, aber da geht es darum locker und in Form zu bleiben. Und am Mittwoch beginnen ja auch schon die offiziellen Termine, da ist auch so genug zu tun. Aber ich nehme das alles gern mit und freue mich, am Sonnabend loslegen zu können!“

Steigt die Anspannung eine halbe Woche vor dem Kampf schon an oder bist du grundsätzlich eher entspannt?

„Eher entspannt. Ich habe nun ja auch schon über 30 Profikämpfe bestritten und stehe seit acht Jahren im Ring. Da kennt man die Abläufe. Natürlich ist hier in den USA rund um so einen WM-Kampf alles etwas größer und alles etwas mehr, aber wie gesagt: Ich freue mich über die Aufmerksamkeit. Das ist ja auch eine große Wertschätzung für meinen Sport und meine Arbeit.“

Welche Taktik habt ihr euch für den Kampf zurechtgelegt? Müsst ihr auf den K.o. gehen?

„Die Herangehensweise wird natürlich nicht verraten, da müsst ihr schon bis Sonnabend warten. Aber klar ist auch, dass ein Knockout vieles erleichtern würde. Ich kämpfe nun mal auf amerikanischem Boden vor amerikanischen Fans gegen einen amerikanischen Boxer. Caleb hat natürlich den Heimvorteil! Wir haben ihn allerdings gut analysiert und das eine oder andere gefunden. Kein Boxer ist unschlagbar, dass gilt auch für Caleb Plant. Ich habe einen guten Punch, das habe ich schon oft bewiesen. Wichtig wird auf jeden Fall sein, gut in den Kampf zu starten und sich im Ring sofort wohlzufühlen. Dann ist alles möglich!“

 Nochmal zusammengefasst: Was sind die Stärken von Caleb Plant?

„Er ist einfach ein kompletter Boxer, ein sehr guter Athlet. Von den vier Weltmeistern der großen Verbände ist er vielleicht sogar der Stärkste. Aber am Sonnabend wird auch die Tagesform eine Rolle spielen. Zudem wird er deutlich mehr tun müssen als in seinem letzten Kampf gegen Mike Lee, der ja nach nicht mal drei Runden beendet war. Ich bin auf jeden Fall nicht so leicht zu besiegen und werde bis zur letzten Sekunde meine Chance suchen. Ich bin ein Fighter, der sich nicht geschlagen gibt!!

Seit Dienstag ist bekannt, dass TV-Partner Sport1 den Kampf live übertragen wird. Gibt dir das noch mal einen extra Push?

„Das freut mich sehr! In Deutschland wird es da zwar mitten in der Nacht sein, aber ich bin mir sicher, dass trotzdem viele Boxfans zuschauen und mich unterstützen werden. Es ist auch gut zu wissen, dass meine Wegbegleiter, die nicht mit nach Nashville reisen konnten, nun trotzdem live dabei sein werden. Es motiviert mich, dass sie und Deutschland mir am TV die Daumen drücken.“

Wie fühlt es sich an, nach vielen Jahren, in denen du in Deutschland geboxt hast, jetzt mal wieder im Ausland zu boxen?

„Wie bereits erwähnt, macht es Spaß, wenn das Boxen eine so große Aufmerksamkeit erfährt wie hier. Da weißt du, dass sich die ganzen Stunden im Gym wirklich gelohnt haben. Ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass sich der Wind in Deutschland sprichwörtlich dreht und der Boxsport wieder das nächste Level erklimmen kann. Wenn ich den Gürtel mit nach Hause bringen, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. In erster Linie will ich aber Weltmeister werden, weil das schon immer mein Traum und mein oberstes Ziel war. Ich bin voll fokussiert, von mir aus kann es losgehen! An dieser Stelle auch noch mal ein großes Dankeschön an meinen Promoter Team Sauerland, meine Partner, Sponsoren, Freunde, Familie und meinen Manager Rainer Gottwald, der sich hier um alles kümmert. Am Sonnabend gilt es zurückzuzahlen!“

Foto: GES-Sportfoto

Quelle: Sauerland

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17 Kommentare

  1. 15. Februar 2020 at 06:41 —

    ….dann wird es jetzt Zeit den vorformulierten großen Worten nun große Taten folgen zu lassen.

  2. 16. Februar 2020 at 19:01 —

    Vince hat erwartungsgemäß performt. Hüftsteif, wenig Bewegung im Oberkörper, dafür langsame Schläge … Plant tat ihm nicht den Gefallen lange genug rumzustehen … Runde 10 wars dann zu Ende.

  3. 16. Februar 2020 at 22:11 —

    Er hat sich doch sehr achtbar geschlagen und plant nen guten kampf geliefert. der hat wirklich keine sahne Leistung gebracht. finde feigenbutz kann erhobenen Hauptes zurückkommen. plant hat es auch nicht geschafft ihn zu boden zu schicken. feigenbutz sollte auf euro Niveau weiter machen. die ebu em kann er sich schon holen vielleicht sogar nochmal gegen de carolis.

    • 17. Februar 2020 at 07:46 —

      Hast du einen anderen Kampf gesehen? Plant hat keine Sahneleistung gebracht? Hast du gesehen wie Vincent nach dem Kampf aussah und wie Plant aussah? Der wirkte frisch, wie als wenn er grad aus der Dusche kam und Vincent komplett zerkloppt.

      Und der Ref hätte den Kampf ja auch durchaus zwei Runden weiterlaufen lassen können. Aber dann hätte es hinterher gehießen, hat keiner aus dem Gutknecht Kampf gelernt? Der ging im Kampf auch nicht zu Boden, sitzt aber seitdem im Stuhl.

      • 17. Februar 2020 at 08:30 —

        Ob er ihn gesehen hat oder nicht ist eigentlich egal..
        Er kann sowieso nicht richtig einordnen, was da im Ring passiert..

        • 17. Februar 2020 at 09:35 —

          Vermutlich. ^^

          btw. Der Stil von Caleb am Samstag hat mich ein wenig an den Stil von Carl Froch erinnert. Flexibel unterwegs und dann immer ran an den man, um die Doppeldeckung rum. Unangenehmer Stil, womit man jeden Gegner durchgehend unter Druck setzen kann und limitierte Gegner wie Feigenbutz, die sich hinter der Doppeldeckung verschanzen dann erst recht alten aussehen lässt.

          • 17. Februar 2020 at 09:54

            Plant hat das gut und ruhig gemacht. Trotzdem fand ich ihn etwas lahm in der Beinarbeit. Oberkörper gut, gute Meidbewegungen, schön oldschool die Schulter hochgezogen als Defence … aber die Beine wirkten oft etwas steif. Naja Meckern auf hohem Niveau.
            Ansonsten hatte ich eher das Gefühl, dass er Feigi nicht zu sehr gleich bombadieren wollte, zumind. nahm Plant sich öfters auch seine Auszeiten.
            Feigi ist zu oft schön statisch hinter seiner Doppeldeckung gestanden und hat trotz DD gut eingeschenkt bekommen. Hier hätte er nach Runde 3 oder 4 umstellen müssen, mehr bewegen … konnte er offensichtlich nicht.
            Feigi boxt nach meiner Einschätzung auch eine Klasse zu hoch. Viele Gegner sind hier 5 oder mehr cm größer als er. Er sollte als limitierter Boxer vielleicht versuchen etwas größer als die Gegner zu sein … dann fehlen ihm nicht immer 10cm, wie er es so schön feststellte.

          • 17. Februar 2020 at 10:43

            Ja oder die anderen kämofen einen klasse zu tief. ich finde im boxen sollte man an den regeln einiges ändern. die boxer sollten nicht im ring mit teilweise 10 kg mehr stehen als beim wiegen. hier müssen ein nachwiegen vor dem kampf und sehr enge grenzen her. vielleicht 1 oder 2 kilo drüber mehr nicht.
            derzeit ist die fähigkeit abzukochen und danach gut zu rehydrieren schon ein rießen faktor bei boxen geworden. ich finde das nicht gut vorallem weil da teilweise sich gegner im ring gegenüberstehen die halt nicht wirklich aus einer gewichtsklasse sind!

  4. 17. Februar 2020 at 23:12 —

    Denke Feigenbutz ist einfach viel zu limitiert um auf einem internationalen Topniveau zu boxen. Er ist viel zu simpel in den Bewegungsabläufen und ihm fehlt die nötige Übersicht im Gefecht.
    Aber eines muss man ihm zugute halten, Mut hat er berwiesen als er mit Plant in den Ring gestiegen ist, obwohl von Beginn an klar war das er Chancenlos sein wird. Mehr als eine Puncherchance hatte er einfach nicht. Denke darauf war die Strategie auch ausgelegt. Den körper zu bearbeiten um Plant müde zu machen und dann auf einen Luckypunch zu hoffen. Aber Against All Odds hat es schon ganz passend ausgedrückt, sein Können reicht nicht um bei den Topathleten im SMW , MW und JMW mitzuhalten.

  5. 18. Februar 2020 at 09:24 —

    Ich wundere mich über den Boxexperten Tobias Drews. Seine Einschätzung über die Leistung Feigenbuts klingt mir für meinen Geschmack ein wenig zu positiv. Klat spricht er hier die fehlende boxerische Klasse an. Aber das ist ja nun mittlerweile allen bekannt. “Derzeit nicht weltmeisterlich”?? Er war es nie und wird es auch nicht mehr werden. Schließlich hat er über 30 Profikämpfe und über 8 Jahre Erfahrung hinter sich. Da kann man vielleicht noch ein wenig am Schliff arbeiten, aber ihn eine wettbewerbsfähige Technik kann man ihn nicht mehr beibringen. Und Ringintelligenz, die einigen Mangel an Technik kompensieren könnte, fehlt ihm gänzlich. Wenn ich als Boxer nach drei, vier Runden merke, mein Konzept geht nicht auf, dann muss ich etwas anderes machen – also Plan B oder C. Ich habe keinen Plan B gesehen. In den Mann laufen, ein, zwei Bomben auf die Deckung loslassen, vier, fünf Konterhände nehmen, wo zwei bis drei ihr Ziel finden – diese mathematische Rechnung sollte jedem Erstklässler aufgehen. Feigi geht sie nicht auf. Er macht brav weiter mit seinem Plan A. Der Ringrichter hatte schließlich ein Erbarmen gehabt. Denn dem ist diese Rechnung Gott sei dank aufgegangen.
    Feigenbutz wird nie Weltmeister. Ganz egal in welcher Gewichtsklasse. Wenn Drews meint, er hätte in den unteren Gewichtsklassen bessere Chancen, muss ich schon arg an ihn als Boxexperte zweifeln. Die Probleme, die er diesem Kampf erkannt hat, waren hier gar nicht relevant. Physische Nachteile wie zu geringe Reichweite und Körpergröße spielen im Infight keine Rolle. Im Gegenteil. Da ist der kleinere Boxer mit den kürzeren Armen aufgrund der Hebelwirkung eher im Vorteil. Die mangelnde Technik und Taktik waren hier ausschlaggebend. Und dies wird noch viel deutlicher in unteren Gewichtsklassen. Denn da kommt noch die Geschwindigkeit hinzu. Nein, allein mit Knockoutqualität erreicht man in der Weltspitze gar nichts. Und wenn ihn mal ein Luckypunch gelingen sollte, er wird kein zweites Mal Glück haben.
    Um den einen oder anderen Kontinentaltitel wird er mitboxen können. Mehr ist nicht drin.
    Was Drews anbelangt. Nun ja, was soll er schon sagen als deutscher Boxexperte. Wenn er weiterhin sein Geld damit verdienen möchte, muss er das deutsche Boxen schönreden. 😉

    • 20. Februar 2020 at 12:15 —

      Alles richtig. Nur, wie soll denn der arme Junge diese Fähigkeiten erlangen, wenn sie ihm keiner beibringen kann? Man muss sich mit der bitteren Realität auseinandersetzen. Der deutsche Boxsport ist meiner Meinung nach irgendwo in den 90er Jahren stehen geblieben. Inkompetente Trainer, veraltete Trainingsmethoden, schlechtes Matchmaking und Entscheidungsträger, die entweder versoffene Proleten sind oder aus dem Milieu stammen.

      • 21. Februar 2020 at 09:03 —

        … wenn du 24 bist und Berufsboxer, dann musst Du die Grundlagen können. Geschlossene Grundhaltung (mit Doppeldeckung) bringt man bei uns den 5 und 6 Jährigen bei. Mein kleiner ist 5 und kann das. Der weiss auch, dass man dazu ein bissl nach vorne gebeugt steht, damit die Ellenbogen nicht 100km auseinander sind. Auch die Side-Steps mit / ohne Führhand etc. musst Du im Schlaf können, ohne Nachzudenken. Dann bekommen Schlaghärte und Schnelligkeit irgendwann eine Bedeutung.
        .
        Was nützt Dir die Feigi-DD, wenn da von unten so oft der volle Hammer reingehauen werden kann. Plant hat ihn viele Male so herrlich erwischt. Mit links und rechts.

        • 24. Februar 2020 at 09:15 —

          Da fehlt alles um auf Top Level bestehen zu können. Beinarbeit null, keine Beweglichkeit im Oberkörper usw. Ich sehe da seit de Carolis keinen Fortschritt. Man kann sich durchaus die Frage stellen, worauf all die Jahre der Fokus gelegt wurde? So verblendet kann sein Team nicht sein, dass man allen ernstes denkt, mit der Art zu boxen einen Titel gewinnen zu können.

  6. 18. Februar 2020 at 14:31 —

    Vincent hat dies mit seinen 24 Jahren sehr gut gemeistert. Jeder andere in dieser Gewichtsklasse aus Deutschland wäre KO gegangen, siehe Zeuge gegen Fielding, wobei Fielding nicht annähernd mit Plant zu vergleichen ist. Denke Vince bekommt jetzt paar gut bezahlte Kämpfe in USA, gegen Mike Lee etc.vielleicht.

    • 21. Februar 2020 at 08:37 —

      … das sagt aber nichts über Feiigenbutz Qualitäten aus, sondern macht nur wieder einmal deutlich, wie es ums Boxen bestellt ist in D. Wobei ich Onkel Jürgen schon stärker sehe, als Feigi.
      .
      Feigenbutz ist und bleibt nen Kirmesboxer mit gutem Management, die ihn bissl hypen und bisher aufgepasst haben, dass er keinen TOP 20 Boxer boxen musste und trotzdem ins TV durfte.
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      Nun weiss er, wo er steht und gut. Gegen jeden Boxer mit einer vernünftigen Amateurausbildung bekommt er Probleme.
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      Die einzigen Aktionen mit bissl Sinn waren die an den Seilen, wenn Plant ihm den Gefallen tat, dort mal stehen zu bleiben, um ihn hinterher auslachen zu können. Aus der Bewegung in der Ringmitte hat Feigi fast keine Schläge unterbringen können. Und überhaupt 47 Treffer in 10 Runden, zieh da mal die Aktionen an den Seilen ab, die Plant sicher hätte verhindern können, wenn er es gewollt hättte, dann bleiben doch maximal 20 Hits in 10 Runden über, das sind 2 Treffer je Runde … wen will er damit denn bitte beeindrucken?
      .
      Feigi sollte hier in D noch ein paar TV-Show-Kämpfe machen, vielleicht gegen Rentner wie AA oder Sturm, alt gegen jung, das liesse ich gut verkaufen und gerade AA bleibt ja auch gerne stehen, dann kann Feigi sein Sandsacktraining nutzen … ansonsten wirds eher schwer für ihn, sich nicht lächerlich zu machen.

  7. 20. Februar 2020 at 23:30 —

    Ich möchte nicht nachtreten…habe mir auch keinen Wecker gestellt, weil ich wusste…es lohnt sich einfach nicht! Und es hat sich auch bewahrheitet…
    Ich kann für Feigenbutz überhaupt gar nichts positives schreiben…muss dazu auch sagen, daß ich ihn schon vorab völlig überhypt fand und sich mein Bild mehr als bewahrheitet hat…
    Es wurde vorweg getönt…er ist besser als je zuvor vorbereitet…Okay…Macht es spannend…
    Also zum Kampf…
    Vom Gong an war zu sehen, daß es nix anderes zu erwarten gibt bei Butz…Ist so!
    Null Plan, null Technik…null Flexibilität…null Klasse…und selbst die ihm immer zugequatschte KO Power…?! Leute…wo soll die gewesen sein? Die Hände, die mal durchkamen, haben irgendwie so gar nix bewirkt…also wirklich gar nix!! Von daher ist dieses Gequatsche von KO Power Blödsinn und lächerlich…das mag hier kurz in Deutschland gezogen haben, solange man ihm irgendwelche Opfer in den Ring geschoben hat…beim ersten Ernst zu nehmenden Gegner damals war doch schon Schluss…da war doch nur seinerzeit noch der schäbige Einfluss von Sauerland Grund, daß er Siege bekommen hat und irgendwelche Titel. Und daß er diesen Kampf angetreten hat…Ist kein Mut…Nein! Das ist Größenwahn, Realitätsverlust des Managers, völlige Selbstüberschätzung und vielleicht auch Profilierungsneurose vom Manager…?!
    Das ganze Team kann jedenfalls dem völlig korrekten Ringrichter dankbar sein, daß er nichts schlimmeres zugelassen hat. Jedenfalls braucht Feigenbutz das Thema Meisterschaft überhaupt gar nicht mehr erwägen…auch wenn der Gottwald meint, man will “the German Tank” gerne wieder in den Staaten sehen…lächerlich…Ausflüchte und Herunterspielung des ganzen Elends…schon jetzt erinnert sich in den Staaten niemand an diese Nummer…
    Fürs deutsche Boxen mehr Schaden als Nutzen! Und daran ist nicht der Boxer Schuld! Der kann halt nicht mehr…bekam aber eben eingeredet und durch Schwachsinnkämpfe das Gefühl, ein Großer zu sein…und nun aber hoffentlich geerdet worden zu sein….
    Ich möchte ihn jedenfalls nicht mehr sehen und verstehe auch die Fernsehsender, wenn sie dafür kein Geld mehr ausgeben…

    • 21. Februar 2020 at 08:44 —

      … dem ist wenig hinzuzufügen,
      .
      Was man aber beachten sollte, dass es ums Geldverdienen geht beim Berufsboxen. Feigi musste bisher eben nicht an einer Aldi-Kasse sitzen oder mit nem Gabelstabler durch ne Werkhalle fahren um sich zu ernähren, sondern konnte einen auf cool machen, war im TV etc. somit alles im grünen Bereich.
      .
      Man sollte aber dann irgendwann aufhören, die Leute Glauben zu machen, hier wäre das kommende Supertalent am Start. Die Lust sollte nun endgültig raus sein.
      .
      Feigi wird noch ein paar Jahre bissl Geld verdienen gegen statische Anti-Boxer und sollte es mal wieder gegen einen aus den TOP 10 gehen oder einen Weltmeister, wirds so enden wie gegen Plant. Wenn ich sein Management wäre, würde ich bei AA anfragen, der steht schön rum mit seiner DD, da könnte Feigi gut drauf rumhauen … und der Kampf wäre in D gut verkaufbar … ein Payday für alle.

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