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Victor Ortiz macht kurzen Prozess mit Vivian Harris

„Vicious“ Victor Ortiz befindet sich weiterhin zurück auf dem Weg nach oben nach seiner KO-Niederlage gegen Marcos Maidana vor einem Jahr. Ex-Halbweltergewichtsweltmeister und Spitznamensvetter „Vicious“ Vivian Harris war gegen den 23-jährigen US-Amerikaner absolut chancenlos und ging in der dritten Runde KO.

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Einer äußerst vorsichtigen ersten Runde, die mit Pfiffen der Fans quittiert wurde, folgte eine äußerst dominante zweite Runde von Ortiz. Harris versuchte weiterhin Ortiz abzukontern wie schon in der ersten Runde, doch während er auf eine Chance wartete den linken Haken zu schlagen, schlug Ortiz seine linke Gerade doppelt und schlug Harris früh in der Runde zum ersten Mal zu Boden. Zwei weitere Niederschläge folgten noch in derselben Runde, zunächst durch einen rechten Haken, später erneut durch eine linke Gerade. Der Ringrichter ließ Harris jedoch trotz der drei Niederschläge weiterboxen, da er zwar angeschlagen war, aber nicht verteidigungsunfähig. Dafür brauchte Ortiz aber nicht mehr lange, denn in der dritten Runde ließ er aus der Nahdistanz einen extrem kurzen, harten rechten Haken los, auf den Harris keine gute Reaktion zeigte. Der Mann aus Guyana ging brutal zu Boden, und es war deutlich zu erkennen, dass er nicht mehr weitermachen könne. Das sah auch der Ringrichter so und winkte den Kampf ab.

Ortiz fuhr damit seinen vierten Sieg seit der Maidana-Niederlage ein und könnte sich langsam wieder für einen Titelkampf in Position bringen. Für den 32-jährigen Harris scheint der Weg jedoch nur noch nach unten zu gehen, und nach nur einem Sieg in den letzten fünf Kämpfen droht er zu einem Testgegner für aufkommende Talente zu werden.

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