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Vereinigungskampf zwischen Beterbiev und Gvozdyk im Oktober

Vereinigungskampf zwischen Beterbiev und Gvozdyk im Oktober

IBF-Weltmeister Artur Beterbiev hat über die sozialen Netzwerke bekannt gegeben, dass er im Herbst einen Vereinigungskampf mit WBC-Weltmeister Oleksandr Gvozdyk führen wird. Der Fight soll am 18. Oktober in den USA stattfinden.

Artur Beterbiev hatte sich den vakanten IBF-Titel im November 2017 durch einen KO-Sieg über Enrico Kölling geholt. Kölling fiel zwar erst in der letzten Minute der 12. Runde, hatte Beterbiev allerdings auch vorher nicht viel entgegenzusetzen. 2018 stand der gebürtige Russe mit Wohnsitz in Kanada nur einmal im Ring und schlug Callum Johnson durch KO in Runde 4. 2019 gelang Beterbiew ein KO 5-Sieg gegen Radivoje Kaladzic. Artur Beterbievs Bilanz: 14-0-0, wobei er alle Fights durch (T)KO gewinnen konnte.

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Der Ukrainer Oleksandr Gvozdyk ist in Kalifornien ansässig. Gvozdyk sicherte sich den Weltmeistertitel des WBC, als er im vergangenen Dezember den langjährigen Champion Adonis Stevenson besiegte. Zwar verteidigte Gvozdyk seinen Titel im März gegen Doudo Ngumbu, der Kampf nahm jedoch ein vorzeitiges Ende, als Ngumbu in Runde 5 eine Wadenverletzung erlitt und nicht weiterboxen konnte.

Beterbiev und Gvozdyk gelten als zwei der besten Kämpfer im Halbschwergewicht.  Beide sind Olympioniken und können hart zuschlagen. Der 32-jährige Gvozdyk gewann bei den Olympischen Spielen 2012 in der Ukraine eine Bronzemedaille, während Beterbiev 2008 und 2012 sieglos an zwei Olympischen Spielen teilnahm. Als Amateur zählte er trotzdem zu den besten Boxern weltweit. Er wurde unter anderem 2006 Europameister, 2007 Vizeweltmeister, 2008 Weltcupsieger, 2009 Weltmeister und 2010 erneut Europameister.

Für den Sieger des Kampfes zwischen den beiden Weltmeistern dürften sich interessante Möglichkeiten auftun: möglicherweise ein Kampf gegen den Gewinner aus Yarde vs Kovalev oder eine Begegnung mit dem früheren WBO-Super-Mittelgewichts-Champion Gilberto ‘Zurdo’ Ramirez.
Auch ein Fight gegen den WBA-Champion Dmitry Bivol wäre denkbar.

Nun darf man gespannt sein, was passiert, wenn Beterbiev und Gvozdyk im Ring aufeinandertreffen. Bei seinem KO-Sieg über den seinerzeit schon 41 Jahre alten Adonis Stevenson lag Gvozdyk in der 11. Runde auf zwei der Punktzettel hinten. Zudem scheint sein Kinn nicht das Beste zu sein. In den Kämpfen gegen Tommy Karpency und Mehdi Amar zeigte der Boxer aus der Ukraine Schlagwirkung, ging gegen Karpency sogar zu Boden. Aber das dürfte Teddy Atlas, dem Trainer von Gvozdyk, durchaus bekannt sein. Nun bleibt abzuwarten, wie der Gameplan von Atlas aussieht.

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1 Kommentar

  1. 20. Juli 2019 at 08:41 —

    Seh Beterbiev im direkten Duell gegen Gvozdyk vorne.

    Persönlich sehe ich ihn auch von den vier aktuellen WMs im Halbschwer als stärksten. Dicht gefolgt vom Krusher.

    Wäre persönlich auch zum Ende des Jahres/Anfang nächsten Jahres mein Wunschkampf. Sofern natürlich, dass beide ihre Kämpfe gewinnen.

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