Urteil in Australien: Green freigesprochen, Briggs muss Bußgeld zahlen

Es war wohl einer der größten Skandale des Boxsports in diesem Jahr – der Kampf zwischen IBO-Cruisergewichts-Weltmeister Danny Green und seinem australischen Landsmann Paul Briggs im vergangenen Juli. Briggs hatte sich nach dem ersten Wischer nach 29 Sekunden hingelegt und wurde ausgezählt. Das Publikum sowie auch Danny Green selbst ließen im Anschluss ihrem Unmut freien Lauf.

Nun liegt das Urteil der West Australian Professional Combat Sports Commission vor: Briggs wird darin zu einer Bußgeldzahlung von 75000 Australischen Dollar verurteilt, da er seinen Gesundheitszustand vor dem Kampf verschwiegen und damit in betrügerischer Absicht gehandelt habe. Darüber hinaus wurde Briggs seine Lizenz entzogen.

Auch Briggs‘ Trainer, Billy Hussein, wurde verurteilt, da er „hätte wissen müssen, dass Briggs nicht in der Verfassung gewesen sei, um an einem richtigen Boxkampf teilzunehmen.“ Green wurde hingegen in allen Punkten freigesprochen, der 37-Jährige wird seinen IBO-Titel am 17. November gegen den Amerikaner BJ Flores verteidigen.

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4 Gedanken zu “Urteil in Australien: Green freigesprochen, Briggs muss Bußgeld zahlen

  1. normal gibts sowas auch in australien^^ wie sie ihn dadurchbekommen haben ist schon verwundernswert. war aber besser für briggs runter zu gehen, sein kopf mit all den nervenschäden die ja danach festgestellt wurden, hätte wohl keinen richtigen schlag überlebt. meiner meinung nach sollte der ganze boxstall bestraft werden, kann mir keiner erzählen das das niemand in den 6 wochen vorbereitung gemerkt hat.

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