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Urkal bereitet Huck auf großen Fight vor

IBO-Weltmeister Marco Huck bereitet sich mit einem neuen Trainer auf den WBC-Titelkampf gegen den Letten Mairis Briedis am 1. April in Dortmund vor. Ex-Europameister Oktay Urkal ist ab sofort der verantwortliche Mann in Hucks Ringecke.

„Ich stehe jetzt vor einer großen Herausforderung und spüre, dass ich einen Trainer mit viel Boxerfahrung brauche. Ich schätze Varol Vekiloglu, der mich in den letzten beiden Kämpfen betreut hat, sehr und freue mich, dass er weiterhin als Konditionstrainer zur Verfügung steht. Er wird sich mit Oktay sehr gut ergänzen. Oktay ist ein junger, ambitionierter Trainer, der aufgrund seiner Profikarriere aber auch viel Ringerfahrung mitbringt“, sagt der Cruisergewichtschampion. „Wir kennen uns schon jahrelang, haben früher bei Ulli Wegner in derselben Trainingsgruppe gearbeitet. Ich habe volles Vertrauen zu Oktay und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

„Gegen einen so starken Gegner um den prestigeträchtigen Titel des WBC zu kämpfen, ist eine große Herausforderung“, ist sich Urkal der Schwere der Aufgabe bewusst. „Aber ich kenne Marcos boxerische Fähigkeiten sehr gut und habe volles Vertrauen in ihn. Wir werden uns auf den Punkt vorbereiten und aus Dortmund mit dem Gürtel heimkehren.“

Oktay Urkal war in den 90er und den Nullerjahren eine der prägenden Figuren des deutschen Boxsports. Der als Sohn türkischer Einwanderer in Berlin geborene Halbweltergewichtler wurde als Amateur Europameister, Deutscher Meister und Weltcupsieger. Sein größter Erfolg war der Gewinn der olympischen Silbermedaille bei den Spielen in Atlanta 1996. Sein Trainer Ulli Wegner betreute ihn auch später bei den Profis – dreimal wurde Urkal Europameister, zuletzt 2005 nach seinem Wechsel ins Weltergewicht.

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Ende 2004 war auch der junge Marco Huck zur Trainingsgruppe Ulli Wegners gestoßen. „Dass wir uns noch als aktive Boxer kennen, ist sicherlich ein Vorteil“, glaubt Huck. „Schließlich sind wir beide mit der gleichen Boxphilosophie groß geworden und verstehen uns dementsprechend blind.“

Urkal bereitet den Weltmeister derzeit im Trainingslager im niedersächsischen Braunlage auf den WM-Kampf in Dortmund vor.

Foto: EC Boxing

Quelle: RTL

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4 Kommentare

  1. 15. März 2017 at 22:39 —

    Yo, das wird sicherlich ein guter Fight, die beiden werden sich nicht aus dem Weg gehen. Die Erfahrung spricht für Huck, das Momentum für Briedis.

  2. 16. März 2017 at 00:03 —

    Fakt ist das Huck bisher die besseren Gegner vor den Fäusten hatte, aber wenn es knapp wurde auch Sauerland im Rücken!
    Seit er sich selbst promotet läuft es nicht mehr so rund und er kann sich nicht mehr auf den Einfluss eines starken Promoters verlassen!
    Seit Huck von Sauerland weg ist hat er jetzt wohl den vierten Trainer, oder ist es erst der Dritte? Scheißegal, keiner wird mehr der Richtige sein bei seinem Boxstil!

    Biedis hat die KO-Power Huck zu vernichten, aber kann er es wirklich schaffen, seine Gegner waren bisher nicht die beste Wahl!?
    Ich hoffe mal das Bellew seinen Titel gegen den Sieger verteidigt!?

  3. 16. März 2017 at 10:51 —

    Oktay wird Huck gut einstellen.Ich wünsche Beiden den Sieg.

  4. 16. März 2017 at 17:44 —

    Breidis ist immer noch schwer einzuschätzen, aber wenn Glowacki Huck auslöschen konnte, dann hat Breidis auch die boxerischen Fähigkeiten. Breidis hat nur die KO-Chance, er ist kein berühmter Name, die Judges werden niemals den Punktsieg geben.
    Huck gegen Kutcher war eine boxerische Offenbarung. Huck boxt inzwischen technisch nur noch unterirdisch und seine KO-Power ist maßlos übertrieben. Er kann keinen gestandenen Boxer im CW damit beeindrucken.

    Die Buchmacher sehen Huck als Aussenseiter und das zurecht.
    Nach dem Kampf wird Huck in die Versenkung verschwinden.

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