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Ulli Wegner traut Brähmer Turnier-Sieg zu!

Brähmer und Pulev im Doppelschlag! Der 27. und 28. Oktober stehen ganz im Zeichen des Boxsports. Das Kampfsport-Wochenende hält gleich zwei große Fights für die deutschen Fans parat.

Zunächst steigt Jürgen Brähmer gegen Rob Brant in den Ring, um das letzte Halbfinal-Ticket bei der „World Boxing Super Series“ zu lösen (am 27.10., live ab 20 Uhr aus der Sport-und Kongresshalle Schwerin auf Sky Selct und bei ranFIGHTING).

Nur einen Tag später will Kubrat Pulev, mit Trainer Ulli Wegner in seiner Ecke, den neuen Schwergewichtskönig Anthony Joshua vom Thron stoßen (am 28.10., live ab 23.10 Uhr aus dem Principality Stadium Cardiff bei RTL). Aktuell befinden sich beide Kämpfer in der heißen Phase und sind von ihrem eigenen Erfolg überzeugt. Doch welche Chancen räumen die beiden Camps dem jeweils anderen ein?

Jürgen Brähmer sieht Pulev zum jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht als Favorit gegen Joshua. „Der Kampf stand ja schon vor längerer Zeit im Raum. Ich glaube, dass es damals für Kubrat ein besserer Zeitpunkt gewesen wäre, um gegen Joshua zu boxen. Joshua hat sich gut entwickelt, ist enorm explosiv am Mann“, so der 39-jährige Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht.

Trotzdem rechnet er dem Bulgaren unter der Führung von Ulli Wegner eine Außenseiter-Chance ein: „Mit einer guten boxerischen Linie kann Pulev zum Erfolg kommen.“

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Auf der anderen Seite glauben Kubrat Pulev und Ulli Wegner, dass die Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Brähmer gegen Brant sehr hoch ist. „Jürgen ist unglaublich erfahren und sollte dem Amerikaner zudem boxerisch klar die Grenzen aufzeigen können“, sagt Wegner und ergänzt: „Ich wünsche und gönne Jürgen nicht nur den Sieg gegen Brant, sondern traue ihm auch den Turniersieg zu!“

Soweit will Wegners Schützling Pulev nicht gehen, „doch gegen Brant wird Brähmer nichts anbrennen lassen. Körperlich wird er deutlich im Vorteil sein und bei seinen Fähigkeiten spielt auch das Alter keine Rolle. Trotzdem wird es ab dem Halbfinale extrem schwer für ihn.“

Sehr schwierig schätzt Wegner wiederum Pulevs Kampf gegen Joshua ein: „Da muss wirklich alles zusammenpassen. Kubrat hat sich zuletzt jedoch stark verbessert, vor allem im Defensivverhalten. Wenn er seine Leistung im Wettkampf abrufen kann, ist ein Sieg in greifbarer Nähe!“

Tickets für das Viertelfinale im Supermittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto und Quelle: WBSS

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26 Kommentare

  1. 16. Oktober 2017 at 20:07 —

    Wegner hätte lieber gar nichts sagen sollen.

  2. 16. Oktober 2017 at 20:44 —

    Na klar Uli,brähmer rockt das Ding !der kriegt die prügel seines Lebens!!!
    Wobei ich denke das das Viertelfinale brähmers erster und letzter Kampf sein wird ,sollte er gewinnen glaube ich das er nicht in Halbfinale antritt,denke er wird sich abseilen Verletzungbedingt oder so,und jemand anders kriegt die Prügel

  3. 16. Oktober 2017 at 20:46 —

    Ein Sieg Pulevs ist so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Aber: wenn es ihm tatsächlich gelingen sollte, bis in die Runden sechs oder sieben zu kommen, könnte er von Joshuas Konitionsloch profitieren, das ihn bis jetzt in den meisten (für seine Verhältnisse) längeren Kämpfen verfolgt hat. 250 Pfund pure Muskeln über 12 Runden konstant mit Sauerstoff zu versorgen ist eben so gut wie unmöglich. Das ist die große Schwäche AJs und irgendjemand wird sie einmal ausnutzen. Aber nicht Pulev – meine Meinung. Er kommt eher, um sich eine unglaubliche Börse von 5 Mios abzuholen. AJ soll angeblich 20 bekommen.

    • 16. Oktober 2017 at 20:57 —

      *Konditionsloch

    • 17. Oktober 2017 at 06:48 —

      Die Frage ist doch eher wie jemand überhaupt als Profiboxer dauerhaft 250 Pfund pure Muskeln halten kann ohne reines Bodybuilding zu betreiben?

      Angeblich hat AJ nach Olympia als er ins Profilager wechselte innerhalb 1-2 Jahren 25 Pfund reine Muskelmasse draufgepackt…

      • Das habe ich mich auch schon gefragt.
        Jeder der selber etwas Bodybuilding betrieben hat, weiß um die Schwierigkeiten beim Muskelaufbau bzw erkennt noch mehr hürden als der Laie.
        Nun kommt noch dazu das AJ Boxer ist, also gleichzeitig auch viel ausdauertraining machen muss. Entweder büßt er dabei Muskelmasse ein oder er konzentriert sich auf Muskelaufbau, darf dann kein hartes ausdauertraining machen. Egal wie man es dreht und wendet, ich bin keiner der jedem gleich Doping vorwirft, aber bei Joshua ist das schon merkwürdig. Selbst mit Monster Genetik wie es die schwarzen haben, ist das kaum zu erklären.

        Und selbst wenn man diese Muskelmasse wie Joshua erreicht hat, ist es verdammt schwer das über die Zeit zu halten, geschweige denn Muskeln draufzupacken und sie beim Boxtraining nicht zu verlieren.

  4. 16. Oktober 2017 at 20:52 —

    Bei Brähmer ist es wirklich schade, dass er erst jetzt, wo bei Abraham endgültig der Ofen aus ist, in seiner eigentlich für ihn besseren GK starten darf. Dumme Gefängnisaufenthalte in seinen besten Jahren, miese Promotion, zu später Restart in einem Alter, wo die meisten schon ans Aufhören denken, „Jürgen“ hat wirklich viel Pech/Dämlichkeit erlebt in seiner Karriere. Dafür hat er erstaunlich viel draus gemacht. Als Trainer traue ich ihm auch einiges zu, denn eins steht fest: sein boxerisches Handwerk versteht er immer noch wie kein zweiter in Deutschland. Deshalb trotz allem Hohn und Spott: Daumen hoch und viel Glück im Viertelfinale. Brant sollte er locker besiegen können.

    • 17. Oktober 2017 at 08:47 —

      Ja, armer Jürgen.
      Als topfitter, intelligenter und wunderschöner Jüngling hatte er so eine große Zukunft vor sich…

      “Erstmals wurde Brähmer 1998 wegen gemeinschaftlichen Raubes und Körperverletzung straffällig, was ihm eine dreieinhalbjährige Jugendstrafe einbrachte. Vorzeitig auf Bewährung entlassen geriet er 2002 erneut mit dem Gesetz in Konflikt, als er in Hamburg ohne Führerschein einen Verkehrsunfall verursachte, den Unfallgegner bewusstlos schlug und Fahrerflucht beging. Dafür wurde er 2003 zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Erneut konnte er vorzeitig auf Bewährung das Gefängnis verlassen.

      Zur Absolvierung eines WBC-Intercontinental-Titelkampfes wurde ihm noch in der Untersuchungshaft für drei Tage Haftverschonung gewährt. Dazu wurde eine Kaution von 125.000 Euro hinterlegt. Nach seiner Entlassung auf Bewährung 2005 kam Ende 2007 eine neue Anklage hinzu, als er einem Mann ins Gesicht schlug, der sich angeblich am Auto des Boxers zu schaffen machte. Brähmer wurde in diesem Fall freigesprochen.”

      Und dazu wurde er noch so schlecht promotet, dass er jahrelang in EU-Level-Fallobst zur besten Sendezeit vermöbeln durfte und damit WM-Titel und Millionen machen konnte, der arme Kerl….

      • 17. Oktober 2017 at 09:14 —

        “„Bewährung abgelehnt
        Staatsanwalt Wulf Kollorz sieht das anders. Für ihn steht fest, dass Brähmer am 31. Mai 2008 in einer Bar am Schweriner Pfaffenteich mit einem Gast in Streit geriet und diesen am Kopf und Arm verletzte. Anders als in der Anklage behauptet, sei aber wohl kein Aschenbecher geflogen. Am 13. September 2009 soll Brähmer dann mit Doreen A., der Freundin eines Freundes, aneinandergeraten sein, die sich daraufhin die Nase operieren lassen musste. Auf Bewährung aussetzen will Kollorz die Strafe nicht. Brähmer sei mehrfach vorbestraft und zum Tatzeitpunkt nur auf Bewährung auf freiem Fuß gewesen. Brähmers Vorstrafenregister ist lang. Raub, Körperverletzung, Unfallflucht – 2002 wurde er zu 30 Monaten Haft verurteilt. 2007 stand er erneut vor Gericht – und wurde freigesprochen.
        Verteidiger Johannes Eisenberg ließ von seinem Computer kurz den Song „Hurrican“ von der amerikanischen Poplegende Bob Dylan erklingen, bevor er Freispruch für den Boxer forderte. In dem Lied geht es um den unschuldig verfolgten Boxer Rubin Carter. Ähnliches befürchtet er offenbar für seinen Mandanten. Die Schweriner Justiz habe ein „festgelegtes Feindbild“ von Brähmer, deshalb sei nur „oberflächlich ermittelt“ worden, behauptete Eisenbergs Kollege Stefan König. Mit deutlichen Worten nahm sich Eisenberg belastende Zeugenaussagen vor. Doreen A. unterstellte er, gelogen zu haben. Schließlich habe niemand sonst einen Schlag Brähmers auf ihre Nase bezeugt, deshalb sei er auch nicht erwiesen. Möglicherweise habe jemand anders ihre Nase lädiert und sie versuche, dies Brähmer in die Schuhe zu schieben. Wahrscheinlich wolle sie unter dem Vorwand einer Verletzung von Brähmer Schmerzensgeld fordern, sobald der Boxer verurteilt ist. Es dürfe aber sogar bezweifelt werden, dass Doreen A. überhaupt verletzt war, sagte der Rechtsanwalt.
        Den einen Schweriner Arzt, der eine Fraktur an Doreen A.´s Nase feststellte, nannte Eisenberg „Rosstäuscher und Quacksalber“, der andere habe „keine Ahnung“. Das Plädoyer des Staatsanwalts sei „erbärmlich“ gewesen. Beim Vorfall in der Bar am 31. Mai 2008 hielten sich die Juristen diesmal allerdings kaum auf. Dabei gehört das mutmaßliche Opfer zu den schillernden Figuren in diesem Prozess mit zahlreichen Zeugen. Im August 2008 bekam der Mann von einem Bekannten Brähmers – allerdings ohne dessen Zutun – 1500 Euro und zog seine Anzeige gegen den Boxer zurück. Vor Gericht spielte er den Angriff Brähmers in jener Nacht herunter. Er verbindet den ersten Fall auch mit dem zweiten. Er kennt Doreen A. und er war es, der Anzeige erstattete, nachdem diese mit Brähmer aneinander geraten war. Sollte Brähmer verurteilt werden, will er Berufung einlegen.”

        • 17. Oktober 2017 at 09:25 —

          hahahaha…
          “Verteidiger Johannes Eisenberg ließ von seinem Computer kurz den Song „Hurrican“ von der amerikanischen Poplegende Bob Dylan erklingen, bevor er Freispruch für den Boxer forderte. In dem Lied geht es um den unschuldig verfolgten Boxer Rubin Carter.”

          “Den einen Schweriner Arzt, der eine Fraktur an Doreen A.´s Nase feststellte, nannte Eisenberg „Rosstäuscher und Quacksalber“, der andere habe „keine Ahnung“. Das Plädoyer des Staatsanwalts sei „erbärmlich“ gewesen.”

          Der Anwalt Johannes Eisenberg ist übrigens ein “Promi-Anwalt”, der damals z.B. die taz gegen die Bild/Kai Diekmann im “Penis-Prozess” verteidigt hat. als es um die angebliche Penisverlängerung Diekmanns ging…

          Land der Dichter und Denker eben…

    • 17. Oktober 2017 at 08:51 —

      Das ist das Beste…hahahaha:
      “Vorzeitig auf Bewährung entlassen geriet er 2002 erneut mit dem Gesetz in Konflikt, als er in Hamburg ohne Führerschein einen Verkehrsunfall verursachte, den Unfallgegner bewusstlos schlug und Fahrerflucht beging.”

      GTA Special Edition: The Life Of Jürgen

      • Verteidiger Johannes Eisenberg ließ von seinem Computer kurz den Song „Hurrican“ von der amerikanischen Poplegende Bob Dylan erklingen, bevor er Freispruch für den Boxer forderte. In dem Lied geht es um den unschuldig verfolgten Boxer Rubin Carter. Ähnliches befürchtet er offenbar für seinen Mandanten
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        Wie geil ist das denn?
        Hätte 100 EUR eintritt gezahlt, nur um das live zu sehen. Sein Anwalt ist wohl schwer auf Crystal Meth. Noch nie sowas beklopptes gehört. Die Fresse vom Richter hätte ich zu gerne gesehen 😀 😀 😀

      • 18. Oktober 2017 at 02:17 —

        Hahahahah – echt geile Compilation 😀

        Brähmer der Hurrican, hahahahaha, wie geil ist das!

  5. 16. Oktober 2017 at 20:58 —

    Lese grad, angeblich hat sich Pulev einen Brustmuskel gezerrt und der Kampf droht zu platzen!

    boxingscene.com/pulev-reportedly-injured-anthony-joshua-fight-jeopardy–121490

  6. 16. Oktober 2017 at 22:57 —

    Brähmer könnte einen Vorteil in der niedrigeren Klasse haben, denn Kraft hat er….aber ist eben nicht mehr der Jüngste

  7. 17. Oktober 2017 at 06:21 —

    Ulli Wegner hätte bessere Chancen auf den WBSS-Turniersieg und gegen Joshua als seine Boxer…

  8. 17. Oktober 2017 at 09:08 —

    kommt der kampf jetzt eig. nicht in sat.1?

    • 17. Oktober 2017 at 09:28 —

      Viel zu teuer.
      Außerdem wurden die TV-Rechte für die WBSS-Viertelfinals nur als Paket verkauft meine ich…

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