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Tyson vs Jones jr – CSAC legt Regeln fest

Tyson vs Jones jr – CSAC legt Regeln fest

Auch wenn Mike Tyson nie etwas anderes gesagt hat, als dass er bei seinem Comeback nur drei bis vier Showkämpfe für wohltätige Zwecke machen würde, scheinen viele Boxfans ganz andere Vorstellungen vom kommenden Geschehen im Ring zu haben.

Das ist anscheinend auch Andy Foster, dem Executive Director der California State Athletic Commission, zu Ohren gekommen. Im Gespräch mit BoxingScene.com, hat Foster jetzt versucht, die übergroßen Erwartungen vieler Faustkampfanhänger „herunterzubremsen“.

„Wir können nicht so tun, also ob Mike Tyson gegen Roy Jones jr ein echter Kampf sei“, erklärte der 41-jährige sinngemäß. Bei einem Treffen mit beiden Ex-Weltmeistern hat ihnen Andy Foster vor einiger Zeit auch schon die Regeln vorgelegt, nach denen der Kampf verläuft.

Geboxt werden am 12. September acht Runden á drei Minuten. Beide Boxer tragen 12-Unzen-Boxhandschuhe und treten ohne Kopfschutz an. Es wird keine Wertung durch Punktrichter erfolgen, aufgrund der Corona-Pandemie werden dem Event im „Dignity Health Sports Park“ in Carson auch keine Zuschauer beiwohnen können.

Ray Corona wird als Ringrichter der dritte Mann im Ring sein. Seine Aufgabe ist es aber eher, die Action im Seilgeviert nicht zu brutal werden zu lassen. „Ich möchte nicht, dass jemand verletzt wird!“ hat Foster erklärt: „Sie können hart sparren, aber sie sollten keinen Knockout anstreben! Ich habe ihnen gesagt: Verletzt sich jemand dabei, ist das Ganze vorbei!“

Eine wie auch immer geartete offizielle Wertung wird es nicht geben. Das hält allerdings die Wettbüros nicht davon ab, entsprechende Wetten auszuloben, was auch Foster verwundert: „Es gibt sogar Vegas-Quoten für diese Begegnung. Wie kann man wetten, wenn nicht gewertet wird?“

Geld wird aber so oder so fließen: die Begegnung wird auf der Social-Media-Plattform Triller übertragen. Triller sind die exklusiven Streamingrechte angeblich mehr als 50 Millionen US-Dollar wert.

Während Roy Jones jr in einem Interview erklärt haben soll, er könne dabei mehr als 10 Millionen US-Dollar verdienen, tritt Mike Tyson ohne Börse an: „Es (das Geld) wird für verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen sein”, sagte Tyson am Donnerstag gegenüber TMZ. „Niemand muss sich jemals Sorgen machen, dass ich reich dabei werde. Ich bekomme nichts.“

Schade, dass Mike Tyson und Roy Jones jr nicht – wie es seinerzeit mal angedacht war – im Jahr 2003 gegeneinander angetreten sind. So bleibt möglicherweise ein fader Nachgeschmack.  Falls der Showkampf ein Erfolg wird, will ‚Iron Mike‘ mit seinem neu gegründeten Unternehmens „Legends Only League“ in Zukunft weitere Showkämpfe veranstalten.

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2 Kommentare

  1. 26. Juli 2020 at 15:32 —

    Ray Corona XD

  2. 26. Juli 2020 at 17:08 —

    ohne wertung? ohne sieger?
    man soll kein knockout anstreben?

    wozu dann der “”kampf””?

    show-sparring für viel geld.
    wow.

    unnötig..

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