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Tyson Fury vs Deontay Wilder 3.0 – Am 18. Juli in Las Vegas?

Diverse Internet-Berichte sagen, dass der dritte Kampf zwischen Fury und Wilder nun beschlossene Sache ist. Deontay Wilder habe seine Rückkampfklausel gezogen und will den WBC-Titel zurück erobern. Laut „boxinginsider.com“ soll dieser Kampf am 18. Juli wieder im „MGM Grand“ Las Vegas stattfinden. Gleichzeitig macht die Ankündigung von Fury die Runde, dass er nur noch zwei Kämpfe bestreiten will.

Diese beiden letzten Kämpfe sollen gegen Deontay Wilder und Anthony Joshua sein. Das Fury noch einen Vertrag mit Bob Arum über drei Kämpfe hat, spiel wohl keine Rolle. Tyson Fury mit seiner Frau Paris bei einem britischen TV-Sender zu Gast und beide sprachen über die Zukunft. Hier eine Aufzeichnung:

Natürlich bleiben da Fragen offen. Die beiden Kämpfe gegen Wilder und Joshua scheinen fest im Plan zu sein. Aber was, wenn Fury gegen Wilder oder Joshua verlieren sollte? Ob es dann bei diesen beiden Kämpfen bleibt, ist sicher fraglich.

Furys Ehefrau scheint da etwas die treibende Kraft zu sein. Sie sagte:

“Ich möchte, dass er Anthony Joshua schlägt und dann aufhört. Er ist mit den besten Boxern im Ring und es ist eine gefährliche Sportart. Wir kennen beide die Risiken. Ich weiß, dass ein Schlag alles verändern kann. Ich möchte, dass er diesen einen Kampf nimmt und sich ungeschlagen zurückzieht. Er kann nicht für immer weitermachen, er kann nicht für immer ungeschlagen bleiben. Ich würde ihn nicht gerne zu lange weitermachen lassen und zusehen müssen, dass er verletzt wird.“

Kommt es so wie hier angekündigt, geht die Karriere des 31-jährigen noch in diesem Jahr ihrem Ende entgegen. Weitere Kämpfe gegen andere gute Gegner, wie Ortiz oder Kownacki kommen dann nicht mehr in Betracht. Auch der Mexikaner Andy Ruiz jr träumte in den letzten Tagen laut von einem Kampf gegen Fury um den WBC-Gürtel. Dazu wird es dann wohl nicht mehr kommen.

Warten wir mal ab, was in den nächsten Monaten kommt: Der dritte Kampf gegen Wilder sollte eine endgültige Entscheidung sein, falls Fury auch diesen Kampf für sich entscheidet. Als Karrierehöhepunkt käme dann der Kampf gegen Joshua und eine mögliche Titelvereinigung. Doch was geschieht, wenn Joshua verliert und ebenfalls eine Rückkampfklausel zieht? Das Kapitel Tyson Fury ist sicher nicht so schnell geschlossen, wie man jetzt glaubt.

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19 Kommentare

  1. 4. März 2020 at 23:36 —

    Fuchs, glaube du täuchst dich was die Anzahl der noch verbleibenden Gefechte angeht. Fury hatte einen Vertrag über sechs Kämpfe mit Aurum geschlossen. 2x Wilder, 1x Wallin und 1x Schwarz sind schon vier. Bleiben Tatsache nur noch zwei Kämpfe die er nach vertraglicher Vereinbarung noch erfüllen muss.

    • 5. März 2020 at 01:32 —

      In dem Artikel bei “boxinginsider” stand was von 3 Kämpfen, die noch zu machen wären … aber egal.

      Zitat, wörtlich übersetzt: “Fury ist derzeit mit Promoter Bob Arum für mindestens drei weitere Kämpfe unter Vertrag, und obwohl er seine vertraglichen Verpflichtungen voll und ganz erfüllen will, würde sie ihn, wenn es nach seiner Frau ginge, lieber einem weiteren Gegner gegenüberstellen und dann Handschuhe aufhängen für immer.”

      • 5. März 2020 at 09:41 —

        Stimmt ist egal und danke für das Video war schon gespannt auf das Interview nach dem überall davon berichtet wurde aber keiner einen Link dazu hatte 😉

    • 6. März 2020 at 10:39 —

      Mal zur Aufklärung:
      Der Vertrag wurde für 6 Fights abgeschlossen, allerdings erst nach Wilder vs Fury 1.. Von daher wären es nach Wallin, Schwarz und Wilder 2 noch 3 Fights..

  2. 5. März 2020 at 10:48 —

    Ach das ganze Rücktritts blabla von fury kann doch keiner ernst nehmen. das hören wir seit 2015!

    • 5. März 2020 at 14:18 —

      Das einzige was keiner mehr Ernst nehmen kann, sind die Kampfansage von deinem Charr und wen er alles boxen will.

      • 5. März 2020 at 15:22 —

        Naja, will ja nicht zwingend widersprechen.. aber mir persönlich fällt es auch zeitweise schwer, ihn selbst Ernst zu nehmen..

  3. 5. März 2020 at 14:16 —

    Sollte Fury abermals gegen Wilder gewinnen und danach gegen AJ alle Titel vereinigen ist es genau das richtige aufzuhören. Danach gibt es keinen sportlichen Anreiz weiter zu machen. Der einzige Anreiz, weiter zu boxen, wäre Geld und davon sollte er mittlerweile genug für den Rest seines Lebens haben. Macht durchaus Sinn seine Überlegungen.

    • 5. März 2020 at 15:25 —

      Ich kann das Gejammer schon hören..
      Da tritt er einfach zurück anstatt sich dem Endgegner Whyte zu stellen.. 😀

      • 5. März 2020 at 15:53 —

        und vorallem usyk!

      • 5. März 2020 at 15:55 —

        und natürlich the one and only WBA WM CHARR! 🙂

      • 5. März 2020 at 17:24 —

        Genau😂… Und er ist nicht der größte, er hat seine Titel nicht 28 mal verteidigt. Eigentlich egal was er tut, hört er auf dem Höhepunkt auf, läuft er Boxer x weg, macht er weiter geht das gelaber los, wieso hört er nicht auf dem Zenit auf, der spielt mit seiner Gesundheit uns kommt dann tatsächlich einer der den dann 40 jährigen Fury schlägt, kommen die Brennovs um die Kurve, ich habs ja immer gesagt er ist nicht der beste 🙈🤣

        • 6. März 2020 at 08:59 —

          Stimmt.. da fehlen noch viele Verteidigungen gegen Kaliber wie einst Calvin Brock, Eddie Chambers, Jean Marc Mormeck, Alex Leapai, Francesco Piantea….. ……….
          Ist Samuel Peter noch aktiv..?

        • 6. März 2020 at 09:48 —

          naja nein. wenn er joshua und evtl. noch usyk schlägt dann ist er der beste seiner zeit. die beiden gegner sind die letzten wirklich relevanten noch, vielleicht noch whyte aber der wurde schon von joshua klar geschlagen!

          • 6. März 2020 at 10:26

            Ich sehe das eher so:
            Mal angenommen, AJ gelingt ein KO / TKO Sieg vs Fury.. (einen Sieg für AJ nach Punkten schließe ich nahezu aus..)
            Natürlich wäre AJ dann der lineare und unified Champion.. Wäre er aber auch automatisch der Beste unserer Zeit..?
            Für mich nicht, denn das was Fury mit den Siegen auswärts vs WK und Wilder geschafft hat, während AJ in einem Heimspiel vs Martin den Titel serviert bekam und dann von Ruiz Jr nach Strich und Faden verprügelt wurde, hätte Joshua dann bei weitem noch nicht erreicht..
            Nur meine Meinung, aber AJ ist ein im Endeffekt gehyptes, gepushtes “Produkt” (Olymiasieger hahahaha..), während Fury gezeigt hat, dass er absolut real ist..!

          • 6. März 2020 at 11:11

            naja gewinnt aj gegen fury auswärts oder zuhause (wobei es ja dann für beide zuhause ist!) dann wird es sicher noch einen rückkampf geben. wenn er den auch gewinnt dann wäre er der beste seiner zeit. denn dann hätte er fury 2. mal geschlagen und damit gezeigt, dass er eindeutig besser ist als er!

          • 6. März 2020 at 11:20

            Wangek hat Chocolatito auch 2 mal geschlagen.. Taylor Hopkins ebenso.. Tarver Jones etc etc..
            Waren die deswegen automatisch die Besten ihrer Zeit..?

            Mir ist klar, dass man da nicht 1 zu 1 vergleichen kann und ich verstehe auch Deine Ansicht.. Wollte diese Beispiele trotzdem mal als Denkanstoß bringen.. 😉

          • 6. März 2020 at 12:07

            Flo9r:
            Ich sehe das eher so:
            Mal angenommen, AJ gelingt ein KO / TKO Sieg vs Fury.. (einen Sieg für AJ nach Punkten schließe ich nahezu aus..)
            Natürlich wäre AJ dann der lineare und unified Champion.. Wäre er aber auch automatisch der Beste unserer Zeit..?
            Für mich nicht, denn das was Fury mit den Siegen auswärts vs WK und Wilder geschafft hat, während AJ in einem Heimspiel vs Martin den Titel serviert bekam und dann von Ruiz Jr nach Strich und Faden verprügelt wurde, hätte Joshua dann bei weitem noch nicht erreicht..
            Nur meine Meinung, aber AJ ist ein im Endeffekt gehyptes, gepushtes “Produkt” (Olymiasieger hahahaha..), während Fury gezeigt hat, dass er absolut real ist..!
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            100 % Zustimmung!

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