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Tyson Fury vs Anthony Joshua – langsam nervt`s!

Tyson Fury vs Anthony Joshua – langsam nervt`s!

Steht „Fury vs Joshua“ überhaupt noch? Oder hat sich die Angelegenheit erledigt? Es könnte durchaus sein, dass der für den Sommer geplante Mega-Fight nun doch nicht stattfindet.

Eddie Hearn hat zwar behauptet, das Ganze sei in trockenen Tüchern und würde in Saudi-Arabien über die Bühne gehen, doch Tyson Fury und seinen Promotern Frank Warren und Bob Arum dauert das alles zu lange. Warren erklärte, dass Tyson es satt habe, „herumzuhängen. Er will im Juni oder Juli kämpfen und das wird auch passieren, wenn dieses Problem nicht sehr schnell gelöst wird.“

Quelle: Tyson Fury / Instagram

Und Top Rank-Boss Bob Arum geht davon aus, dass das wohl nicht der Fall sein wird: „Es wird Monate dauern, bis die Saudis ihre Prüfungen für ein so großes Geschäft durchgeführt haben. Und es gibt zusätzliche Forderungen der Saudis, die sich auf die Rundfunkabkommen und andere Dinge erstrecken. Es könnte sogar bis 2022 dauern, so wie es im Moment aussieht.”

Auch Bob Arum ist also der Meinung, dass der Showdown zwischen Fury und Joshua zumindest für Juli oder August nicht mehr zu erwarten sei. Stattdessen müssten beide Boxer wohl erst einmal andere Kämpfe bestreiten.

Eddie Hearn dagegen behauptete noch am gestrigen Donnerstag, er sei „zu 100 Prozent zuversichtlich”, dass der Kampf der beiden Weltmeister planmäßig stattfinden werde: „Es ist ziemlich kompliziert. Sie müssen daran denken, dass es Anwälte von unserer Seite gibt, Anwälte von AJs Seite, Anwälte von Tyson Furys Seite … und jeder von denen möchte, dass der Deal richtig ist.”

Auch Mark Kriegel von ESPN berichtet – unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen – dass Saudi-Arabien bereit sei, die Standortgebühr von 150 Millionen US-Dollar für die Durchführung des ersten Megafights zu zahlen. Bislang ist das Land zwischen dem Roten Meer und dem Persischen Golf aber nur am ersten der zwei geplanten Kämpfe interessiert.

Was bleibt, ist die Frage: dauert all das zu lange? „Tyson Fury ist wütend und weigert sich, noch länger warten.” hat Bob Arum im Interview gesagt. Wenn der oder die Fights zwischen Fury und Joshua nun tatsächlich nicht zustande kommen, wird die WBO vermutlich anordnen, dass ‚AJ‘ gegen seinen Pflichtherausforderer Oleksandr Uysk antreten muss. Und Fury? Der könnte dann vielleicht doch die Trilogie mit einem Kampf gegen Deontay Wilder vollenden.

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4 Kommentare

  1. 1. Mai 2021 at 12:26 —

    Eddie Hearn behauptet immer viel wenn der Tag lang ist, wenn der Kampf tatsächlich im Juli/August statt finden sollte, sollte der Austragungsort aber mittlerweile fix sein.
    Würde mich nicht wundern wenn der Kampf gar nicht kommt, da lässt sich zwar gutes Geld verdienen, aber danach ist einer ( Joshua) ex-Champ und im Rückkampf würde es vermutlich auch nicht anders ausgehen!?

  2. 1. Mai 2021 at 16:17 —

    Viel Lärm um nichts. Arum hat schon vor Wochen seine Zweifel über die Machbarkeit dieses Gefechts zum Ausdruck gebracht. Frei interpretiert hatte er große Bedenken gehegt den Kampf finanziell auf die Beine Stellen zu können.
    Wie sich raus stellt sollte Bobby recht behalten.

  3. 1. Mai 2021 at 20:04 —

    Mit solchen finanziellen Forderungen kann man Kämpfe halt platzen lassen. Das sind doch keine “normalen” Börsen mehr.

  4. 2. Mai 2021 at 11:01 —

    Bei dem Foto vom Gypsyking hätte ich erwartet, dass er Smiliebalken senkrecht den Schaft runterwandern lässt…*kleiner Scherz*

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