Top News

Tyson Fury verteidigt Floyd Mayweather

Tyson Fury verteidigt Floyd Mayweather

Nachdem Bob Arum, der US-Promoter von Tyson Fury, sich kritisch zu den Gerüchten über einen Kampf  zwischen Floyd Mayweather und YouTuber Logan Paul geäußert hat, ist der ‚Gypsy King‘ nun ‚Money‘ Mayweather zur Seite gesprungen.

Während Arum erklärt hat: „Jeder, der fünf Cent bezahlen würde, um diesen Kampf zu verfolgen, muss seinen Kopf untersuchen lassen.“ hält Tyson Fury die Begegnung zwischen dem Boxer und dem Social-Media-Star für legitim.

Im Interview mit „iFL TV“ hat Fury sinngemäß erklärt, dass Mayweather aufgrund seiner Erfolge im Boxring das Recht habe, gegen jeden Kämpfer seiner Wahl anzutreten: „Er hat harte Kämpfe gegen jüngere aufstrebende Herausforderer geführt, er hat gegen Canelo gekämpft, er hat gegen (Diego) Corrales, gegen (Jose) Castillo und (Ricky) Hatton geboxt. Er hat alles getan. Wenn er also in seinem nächsten Kampf gegen Mr. Blobby (eine überlebensgroße dicke Kunststoffpuppe aus einer britischen Unterhaltungsendung) kämpfen will, dann ist das nur fair. Er hat sich das Recht verdient, auszuwählen, was er tun möchte, und ein bisschen im Ring zu spielen! Der Typ hat es also verdient zu tun, was er tun möchte. Und wenn er gleichzeitig gegen Logan Paul und seinen Bruder, seinen Cousin und die Schwester seines Bruders kämpfen will, lass ihn kämpfen, wen er will.“

Fury geht sogar davon aus, dass durch solche Showkampfspektakel das Interesse an „echten“ Profiboxkämpfen größer werden könnte: „Es ist Showbusiness. Aber wenn es Fans zum Boxen bringen kann, dann bin ich dafür. Und ich bin mir sicher, dass es einen Markt dafür gibt. Wenn es also einen Markt dafür gibt und die Leute ihn sehen wollen, warum nicht? Und ich bin sicher, dass jeder dafür bezahlen wird. Ich werde es mir via Pay-per-View anschauen. Ich bin ein Boxfan und ich möchte es sehen. Jeder wird es sehen wollen. Es ist Boxen, es ist Floyd Mayweather, es ist Logan Paul. (….) Man weiß nie, was passieren kann. Ein Schwergewicht, ein Weltergewicht.”

Aus pekuniärer Sicht macht Tyson Furys Argumentation natürlich Sinn. Ob der Konsum von „Kasperletheater-Kämpfen“ deren Konsumenten zum Boxen bringt oder zu Boxfans macht, ist fraglich, aber nicht unmöglich. Fakt ist: es geht unterm Strich mal wieder vor allem um eines: um Geld. Und so muss man sich nicht wundern, wenn der ‚Gypsy King‘ sich eine Scheibe davon abschneiden möchte: Tyson Fury hat Floyd Mayweather jr aufgefordert, gegen ihn anzutreten, sobald der Kampf gegen Social-Media-Star Logan Paul abgehakt ist: „Nachdem er Logan Paul geschlagen hat, wird er in der besten Position sein, um mich für den WBC Celebrity Boxing Belt herauszufordern.”

Durchaus möglich, das Floyd Mayweather jr auf Furys Angebot zurückkommt. Schon einmal stand “TBE” mit einem “Riesen” im Ring: bei Wrestlemania 2008 trat Mayweather gegen WWE-Superstar “Big Show” an.
Paul Donald Wight, wie “Big Show” mit bürgerlichem Namen heisst, misst 2,13 m.

 

Voriger Artikel

Golden-Contract-Turnier: Serge Michel boxt gegen Liam Conroy

Nächster Artikel

Härtetest für ‚Kingpin‘ - Kampf gegen Murat Gassiev

Keine Kommentare

Antwort schreiben