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Tyson Fury – Sparring mit zwei „Brit Bangern“

Tyson Fury – Sparring mit zwei „Brit Bangern“

Eigentlich hatte sich ja Weltmeister Anthony Joshua als Sparringspartner angeboten, doch nun hat der ‚Gypsy King‘  zwei aufstrebende  britische Youngster in sein Trainingslager in den Vereinigten Staaten einfliegen lassen.

David Adeleye und George Fox heißen die beiden jungen Boxer, die Fury im Sparring auf den zweiten Kampf mit ‚Bronze Bomber‘ Deontay Wilder vorbereiten sollen.

Der 22-jährige Adeleye ist als Profi noch „grün hinter den Ohren“. Nach einer erfolgreichen Amateurzeit mit über 30 Amateurkämpfen, neben der er einen Abschluss in Business Management an der University of Wolverhampton machte, hat Adeleye erst einen Profikampf gegen einen litauischen Aufbaugegner absolviert.  Gesparrt hat Adeleye dafür übrigens mit Tyson Furys Cousin Hughie.

George Fox – Kampfname ‚The Future‘ – ist 27 Jahre alt und der Sohn des britischen Trainers Don Charles, der auch lange Dereck Chisora gecoached hat. Während Adeleye bei Frank Warren unter Vertrag ist, wird Fox von MTK Global gemanaged, Co-Manager ist Sam Jones. Auch die Profikarriere von Fox steckt mit einer Bilanz von 3-0-0 noch in den Kinderschuhen.

Wie die britische Tageszeitung „The Sun“ berichtet, hat Tyson Fury noch einen dritten Sparringspartner verpflichtet: den US-Amerikaner Jared Anderson. Auch Anderson ist mit seinen 20 Jahren noch ein Youngster,  hat aber bereits 21 Kämpfe auf der Uhr. Anderson steht bei Top Rank unter Vertrag. Die Trainingskämpfe  von Fury finden vielleicht auch deswegen im „Top Rank Gym“ in Las Vegas statt.

Tyson Fury ließ es sich natürlich nicht nehmen, sich bei einem Bad im Whirlpool unter strahlendem Himmel ablichten zu lassen. Allerdings gibt der ‚Gypsy King‘ auch zu bedenken: es ist nicht alles Gold, was glänzt.

 

 

Übersetzt (und gekürzt) in etwa:

„Auf Instagram mag es scheinen, als würde ich einen Traum hier in Las Vegas leben, mit blauem Himmel unter Palmen, mit einer Rolex am Arm und einer Sonnenbrille im Gesicht. Aber in Wirklichkeit bin ich in einem anstrengenden Trainingslager und es wiederholt sich jeden Tag: Ich werde in jeder Session zertrümmert und bin im Wiederherstellungspool, weil meine Gelenke zertrümmert sind und ich Wiederherstellung brauche.”

Fraglich bleibt vorerst, warum Tyson Fury für sein Sparring drei Youngster verpflichtet hat – und keinen erfahreneren Boxer. Vielleicht, weil Anthony Joshua sich doch fürs Sparring angekündigt hat.

 

 

 

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13 Kommentare

  1. 10. Januar 2020 at 15:48 —

    Drei Blackies für Tyson und anschließend alle eine Runde zusammen im Jacuzzi. 😉

    btw. “Brit Banger” klingt schmutzig.

  2. 10. Januar 2020 at 15:51 —

    @ Knopster
    Besser “boxende Jünglinge britischer Herkunft”?

  3. 10. Januar 2020 at 15:54 —

    Wenn man es abkürzt klingt “BJBH” nach nem perversen Fetisch…

  4. 10. Januar 2020 at 15:55 —

    @ Knopster

    quasi ähnlich wie “Brit Banger”?

  5. 10. Januar 2020 at 16:03 —

    Quasi 😉

  6. 10. Januar 2020 at 16:05 —

    Kuhl!

  7. Ich muss ja zugeben, ich hätte nie gedacht das Tyson je wieder zu dieser (körperlichen) form zurückkommt, nachdem er mal 672kg wog(Umgerechnet ein-drittlel Solis’es).

    Ich wünsche es ihm nicht, glaube aber diesmal wird er KO gehen, wenn nicht, dann sollte es nach punkten reichen.

    • 11. Januar 2020 at 11:10 —

      Klar das Risiko gegen einen Wilder ko zu gehen ist nicht von der Hand zu weisen, jedoch ist Fury schlau und er wird sich darauf einstellen. Wilder hat und kann “nur” seine Rechte nutzen und ist dadurch berechenbar. Fury ist dieses mal in einer viel besseren körperlichen Verfassung als beim ersten Kampf und weiß das er auch wieder aufstehen kann, sollte Wilder mal durchkommen. Der Gypsiking machts wie gegen Klitschko mMn.

    • 11. Januar 2020 at 14:10 —

      Seh das ähnlich wie der Sachse, wobei eines klar sein sollte: Je mehr Fury darauf aus ist, den Kampf vorzeitig zu gewinnen, desto größer das Risiko dann doch selbst KO zu gehen..
      Wenn Fury konzentriert und mit der richtigen Taktik antritt, ist er auch für mich der Favorit..

      • Naja das Fury durch KO gewinnt ist sehr unwahrscheinlich. Wilder ging gegen Ortiz nicht KO und Fury hat keinen punch. Furys einzige Taktik muss sein Wilder zu zermürben und das kann er auch gut.

        Wenn es über punkte geht ist Fury für mich auch favorit, aber egal wie viel er trainiert, wenn er sich eine fängt wie Ortiz dann steht fury nicht mehr auf. Der letzte Knockdown war nicht mit voller härte von Wilder.

        Denke diesmal wird Wilder alles auf einen frühen KO setzen.

        Der kampf ist für mich immer noch 50:50

        • 11. Januar 2020 at 18:48 —

          Mit 50:50 kann ich im Endeffekt auch leben.. der Ortiz Vergleich hinkt allerdings etwas.. Bei einem entsprechenden Volltreffer hat auch Fury die Power, jeden beliebigen Gegner aus zu knocken.. wie jeder andere mit diesen physischen Voraussetzungen eben auch..

        • 11. Januar 2020 at 18:53 —

          “Denke diesmal wird Wilder alles auf einen frühen KO setzen.”

          Genau das hat er doch letztes Mal auch getan.. und hat es ihm geholfen..? Er muss vielseitiger und unberechenbarer auftreten.. wieder nur auf Schwinger und den frühen Knockout zu setzen wäre mMn genau die falsche Maßnahme..

  8. 11. Januar 2020 at 22:40 —

    ich persöhnlich sehe den kampf eigentlich auch 50/50
    bzw 55/45 für wilder.

    denke der kampf wird ähnlich wie der erste verlaufen.

    fury wird die runden holen wahrscheinlich sogar jede.
    fury hat leider nicht die ko power um wilder auszuknocken.
    wilder wird alle 12 runden überleben/stehen bleiben.
    wilder reicht es wie er mehrfach bewiesen hat wirklich diese 1-2 sekunden um ein kampf durch ko für sich zu entscheiden.

    ich denke wilder wird JEDE runde gegen fury verlieren
    aber in der zweiten kampfhälfte.
    seine 1-2 sekunden finden und fury ausknocken, oder anknocken und dann durch tko gewinnen.

    fury müsste wie beim ersten fight boxen nur das er wirklich volle 12 runden lang nonstop aufpassen muss um sich nix einzufangen.

    ohne die 2 knockdowns wäre es ja ein fury pts.

    das erfordert volle konzentration über 12 runden lang.

    ich glaube man KANN es schaffen…
    aber sehr schwer
    persöhnlich denke ich das fury im kampf 1-2 sekunden nicht aufpassen, oder gar überheblich rumspielen wird.
    und sich eine von wilder einfängt…

    eine prognose wäre wie gesagt wilder ko in der 2ten kampfhälfte.

    egal wie der kampf ausgehen wird.
    diese beiden boxer sind für mich die besten boxer der letzten jahre. wenn nicht sogar überhaupt.

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