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Tyson Fury – nächster Kampf erst 2021

Tyson Fury – nächster Kampf erst 2021

WBC-Champion Tyson Fury hat heute via Twitter bekanntgegeben, dass er erst wieder im kommenden Jahr in den Ring steigen wird. Der Kampf am 5. Dezember ist also „Geschichte“, genauso wie das Angebot an den deutschen Schwergewichtler Agit Kabayel.

Fury hatte zuletzt bemängelt, dass er noch keine Antwort von Kabayel und dessen Boxstall SES Boxing bekommen habe. Nun hat der ‚Gypsy King‘ seinen Plan, Anfang Dezember in London in den Ring zu steigen, zu Grabe getragen.

Furys Mitteilung: „Der Zigeunerkönig kehrt 2021 zurück. Nur diejenigen, die mich seit meinem Comeback zu 100% unterstützt haben, werden im Ruhm bei mir sein.“

Über die Gründe kann man nur spekulieren. Lag es an SES Boxing? Oder hat die Beschwerde von Deontay Wilder dazu geführt, dass Fury den geplanten Kampf im Dezember auf Eis gelegt hat? Während Fury & Co behauptet hatten, dass die Frist für „Wilder vs Fury III“ abgelaufen wäre, hatte Wilders Team zuletzt eine sogenannte Mediation eingeleitet, ein außergerichtliches Verfahren zur konstruktiven Beilegung des Streitfalls.

Der Mediator, ein pensionierter Richter, wird nach Durchsicht der Verträge respektive der Rückkampfklausel, eine Empfehlung aussprechen. Wie Wilders Co-Manager Shelly Finkel in einem Interview erklärte, sei er optimistisch.

Und auch Eddie Hearn hatte vor einigen Tagen in einem Interview gesagt: die Kämpfe zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury könnten durch den Streit des WBC-Champions mit Deontay Wilder verzögert werden. Der ‚Bronze Bomber’ hatte zudem erklärt: „Wir hatten eine vertragliche Vereinbarung. Das Datum wurde jedoch aufgrund der Pandemie verschoben. Wir haben uns auf einen neuen Termin geeinigt, nämlich den 19. Dezember.”

Möglich also, dass das Re-Rematch nun doch noch kommt, und falls ja, dann vermutlich noch vor „Fury vs Joshua“. Anthony Joshuas Promoter Eddie Hearn hatte für das kommende Jahr zwei Kämpfe zwischen dem ‚Gypsy King‘ und ‚AJ‘ in Aussicht gestellt, WBC-Präsident Mauricio Sulaiman gab bereits grünes Licht für die Begegnungen. Doch jetzt kommt Eddie Hearns Terminplan möglicherweise ziemlich durcheinander. Zwar hatte Hearn bei „SkySports“ dargelegt, dass es bislang weder Verträge, noch Einigkeit über Austragungsorte und Termine geben würde, der Matchroom Boxing-Boss ließ aber verlauten, es herrsche grundsätzlich Einigkeit über die beiden Fights. Fraglich ist allerdings überdies, ob die Coronavirus-Pandemie nicht auch im kommenden Jahr in Großbritanien dafür sorgt, dass Sportevents nur ohne Zuschauer über die Bühne gehen dürfen – ein Todesstoß für große Boxsportveranstaltungen, die sich nur mit den zusätzlichen Umsätzen aus Ticketverkäufen realisieren lassen.

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3 Kommentare

  1. 16. November 2020 at 07:35 —

    Deontay wilder möchte noch einmal gut ab kassieren.
    Er weiß selber das er 2 mal gegen tyson verloren hat.
    Ich denke tyson fury ist zurzeit die nr1.
    Danach kommt Anthony Joshua.

    Anthony ist wesentlich besser als Deontay.
    Er kann Boxen. Er ist groß hat einen guten jap ist schnell kann gut zu schlagen.
    Wenn er richtig trifft, ist es vorbei.

    Ich denke Joshua hat so einiges gelernt nach dem ruiz fight. Zb. was sein Gewicht betrifft.

    Er wog viel zuviel gehen ruiz auch gegen takam. Zuviel muskel Masse usw..
    Dadurch hat er viel Sauerstoff verloren und wurde müde, nach einer Aktion.

    Am Anfang seiner Karriere wog er zwischen 107 109 kg und war verdammt schnell und hatte wesentlich mehr Ausdauer.

    Beim 2 kampf gegen ruiz hat man sofort gesehen, dass er mit 107 kg verdammt schnell war nicht mehr so träge.
    Seine Ausdauer war auch wesentlich besser.

    Ich denke durch Niederlagen Lernst du sehr viel und du machst dir Gedanken darüber, wie du deine Schwächen abdecken kannst.

    Joshua ist fleißig nimmt alles ernst und hat ein gutes Team um sich herum.
    Er hat Geld ohne Ende, kann sich die besten sparringspartner leisten und sich gut darauf vorbereiten. Gegen Pulev, hat er bereits gute sparringspartner.

    Pulev gebe ich maximal 7 Runden.

    Freie mich auf tyson Joshua

  2. 16. November 2020 at 07:43 —

    Ich sehe es schon kommen, Fury fängt sich eine Bombe von Detonya ein und wir warten auf AJ vs. Fury noch ewig. Wilder wurde im zweiten Duell so deklassiert, dass man eigentlich keinen dritten Kampf braucht. Bis auf einen Lucky Punch hat Wilder keine Chance.

    • Wenn der Ringrichter nicht mitgeholfen hätte, würde Wilder in der tat keinen dritten kampf brauchen. Die Medaille hat immer zwei Seiten.

      Fury ist Favorit keine Frage, aber ein dritter Kampf ist absolut angebracht. Wilder war im zweiten Kampf völlig von der Rolle.
      Im nächsten Kampf kann er nur von Runde 1 an nach vorne und auf KO gehen, über die Punkte wird das nix.

      Was den Entertainment Faktor angeht ist Fury Wilder III jedenfalls viel Unterhaltsamer als Fury vs Joshua.

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