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Tyson Fury – Joshua bietet sich als Sparringspartner an

Tyson Fury – Joshua bietet sich als Sparringspartner an

Nachdem WBA-, IBF-, WBO- und IBO-Weltmeister Anthony Joshua anscheinend die Hoffnung aufgegeben hat, in näherer Zukunft gegen WBC-Titelträger Deontay Wilder antreten zu können, um alle Titel zu vereinigen, geht ‘AJ’ nun einen anderen Weg.

Bei „Sky Sports“ erklärte Joshua: „Ich denke, dass Tyson Fury eher gegen mich kämpfen würde als Deontay Wilder. Und aus diesem Grund hoffe ich, dass Fury (den Kampf gegen Wilder) gewinnt. (…) Fury, wenn Du mich brauchst, wenn Du mich fürs Sparring brauchst, dann komme ich nach Amerika und bereite Dich auf den Kampf vor.“

Die Antwort des ‚Gypsy Kings‘ auf den Internetseiten eines sozialen Netzwerks ließ nicht lange auf sich warten: „Ich habe gerade das Video von Joshua auf Sky Sports gesehen, in dem er sagt, er würde gerne kommen und mir im Trainingslager helfen, und dass ich schneller mit ihm kämpfen würde als Wilder. Das ist sicher! Wenn ich Wilder besiege, werde ich gegen Dich kämpfen, AJ. Kein Problem. Ich würde es wirklich lieben, Dich im Trainingscamp zu haben, um Deontay Wilder eine ordentliche Tracht Prügel zu verpassen. Ich hoffe, Du stehst zu Deinem Wort, weil ich Dich gerne dabei hätte!“

 

Fury hatte sich erst vor kurzem von seinem Trainer Ben Davison getrennt und wenige Stunden später schon seinen neuen Coach bekanntgegeben: Javan ‘Sugar’ Hill, den Neffen von Emanuel Steward. Das Rematch zwischen Tyson Fury und Deontay Wilder wird am 22. Februar 2020 in Las Vegas stattfinden, der genaue Austragungsort ist noch nicht bekannt.

In der Vergangenheit waren Verhandlungen über einen Kampf zwischen den Lagern von Wilder und Joshua erfolglos geblieben, vor allem über die Aufteilung der Börsen herrschte Uneinigkeit. „Es ist mir immer noch ein Rätsel, warum es so schwierig ist, diesen Mann festzunageln”, hatte Joshua in einem Interview über Deontay Wilder gesagt: „Er ist der Mann, den ich festnageln muss, um den letzten Gürtel zu bekommen und das Schwergewicht zu erobern.”

Der Gewinner in einem Vereinigungskampf könnte sich zum ersten unangefochtenen Schwergewichts-Champion seit Lennox Lewis krönen. Nun darf man gespannt sein, ob es tatsächlich zu einer Zusammenarbeit zwischen Anthony Joshua und dem ‚Gypsy King‘ Tyson Fury kommt. Und – falls ja – welche Früchte sie trägt.

Furys neuer Trainer ‘Sugar’ Hill will, so hat er in einem „Sky Sports“-Interview schon verraten, Tyson den „Kronk-Stil“ verpassen: „Ein Schlag kann einen Kampf ändern. Ein Knockout ist immer der Plan. Warum also kleiner denken?“

 

 

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14 Kommentare

  1. 18. Dezember 2019 at 08:09 —

    Nicht zu fassen 😀 😀 😀
    Jetzt ist es AJ, der die Hoffnung auf einen Kampf gegen WIlder aufgegeben hat muuuaaaahaaahaaaa 😀
    und ER will Fury auf Wilder vorbereiten????
    Einer der rückwärts läuft gegen einen, der sich seinem Gegner stellt??????
    muuaaahahahhaaaaaa 😀 😀 😀

    • 18. Dezember 2019 at 12:58 —

      Ja, das ist schon ein wenig lächerlich und ich freue mich schon auf die Begegnung zwischen Wilder und Joshua. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass diese vor 2021 stattfindet!

      Joshua und Usyk sind Hearns Cashcows im Schwergewicht und beide sehe ich als Aussenseiter gegen Wilder. Wenn Fury im Februar gegen Wilder durch KO verliert, wird Hearns alles versuchen, dem WBC-Titel aus dem Wege zu gehen. Solange er kann!

      Hearns letzter Strohhalm wird sein, dass Fury gegen Wilder gewinnt!

      Das AJ nun Fury auf Wilder vorbereiten will, ist naheliegend, denn wenn Fury auch den WK-Stil kopieren würde, wäre AJ nicht mehr der einzige im Ring, der diese Peinlichkeit praktiziert und wenn namhafte Boxer wie Fury soetwas kopieren, würde der verheerende WK-Stil auch im allgemeinen mehr Anerkennung finden.

      Fürs Boxen wäre das sehr schlecht, für Hearns Portemonai allerdings nicht!

  2. 18. Dezember 2019 at 08:46 —

    Fury zeigt jedem ganz klar, dass er nicht an einen Sieg gegen Wilder glaubt, ohne drastische Veränderungen vornehmen zu müssen.
    …oder anders: als wenn er an eine Niederlage glaubt – unterbewusst, tief drinnen.

    • 18. Dezember 2019 at 12:42 —

      Das Fury gegen Wilder verlieren könnte, ist gar nicht mal so abwegig und nach genauer Betrachtung sogar wahrscheinlicher, als ein Sieg!

      Wilder ist wahrlich kein Boxkünstler, aber er hat es von Kampf zu Kampf mehr drauf, seine Rechte an den Mann zu bringen. Mich hat Wilders Umgang mit Ortiz II überzeugt. Wilder hatte bis zur Siebten keine Runde gewonnen, trotzdem blieb er fokussiert und finnishte Oriz, der alles andere als ein leichter Gegner ist und über deutliche KO-Power verfügt. Im Gegensatz zum ersten Kampf, wo Wilder doch an Ortiz’ Skills ein bisschen verzweifelte, hat er das im zweiten Kampf ganz souverän durchgezogen.

      Ich glaube das er das gegen Fury genauso machen wird und auch genauso machen kann. Natürlich angepasst auf Fury’ Stil, aber Wilder dürfte wissen, das er gegen Fury genauso wenig nach Punkten gewinnen kann, wie gegen Ortiz. Dafür weiss er aber auch, dass er gegen Fury kaum etwas zu befürchten hat, wenn er sich konsequent darauf fokussiert, seine Rechte an den Mann zu bringen!

      Fury wird das wohl kaum 12 Runden verhindern können. Gegen Wilder wird das selbst dann nicht funktionieren, wenn er den alten WK-Stil bzw. den neuen AJ-Stil kopiert!

      • 18. Dezember 2019 at 13:10 —

        auf jeden Fall löst das MINDESTENS Unbehagen aus, wenn du weißt, dass du noch so gut boxen kannst, wenn EINE Rechte den Kampf von einem Moment zum nächsten ganz plötzlich beendet.
        Gerade ebend noch der überlegene Boxer und im nächsten Moment siehst du den Ringrichter aus einer ganz anderen Perspektive – nämlich von schräg unten nach oben und denkst dann: Häääh??? 😀

      • 18. Dezember 2019 at 13:32 —

        Du vergleichst Äpfel mit Birnen..
        Was gegen Ortiz klappt, wird vs Fury deutlich komplizierter für Wilder, der natürlich (nach wie vor) die Puncher´s chance hat..
        Die ist gegen den Gypsie aber deutlich geringer als vs den Kubaner.. 😉

        • 18. Dezember 2019 at 13:51 —

          Eigentlich nicht!

          Ich vergleiche ja auch nicht Fury mit Ortiz sondern bewerte nur Wilders Leistung und obwohl er über keine wirklich ausgeprägte Boxkünste verfügt, hat er die Kontrolle über seine Rechte von Kampf zu Kampf gesteigert. Für ihn scheint es beinahe ein Vorteil zu sein, sich nur um die Technik seiner Rechten kümmern zu müssen.

          Ich würde mich ja freuen, wenn Fury mit seinem ganz eigenen unkonventionellen Stil Wilder besiegen würde, aber ich kann mir das nur noch sehr schwer vorstellen.

          • 18. Dezember 2019 at 14:45

            Ok.. Dabei vernachlässigst Du mMn die unterschiedlichen Begebenheiten..
            Wilder hat vs Ortiz alle physischen Vorteile auf seiner Seite.. Gegen Fury hat er Größen- und Reichweitennachteile.. Zudem ist Fury trotz seiner Größe deutlich beweglicher und aktiver als Ortiz..
            Man hat doch den Unterschied deutlich sehen können:
            Gegen Ortiz 2 hat er kaum geschlagen und dann mit einem Treffer den Sack zu gemacht.. Gegen den wesentlich schwerer zu treffenden Fury hat er sehr viele Schläge abgefeuert und kaum getroffen..

    • 18. Dezember 2019 at 13:46 —

      Grundsätzlich gebe ich euch beiden da recht mit eurer Einschätzung, jedoch sollte man auch nicht vergessen, dass Fury der einzige ist, der nach einer Wilder Bombe wieder aufgestanden ist und nahezu unbeeindruckt die Runde zu Ende gebracht hat und ohne zu klammer sondern durch kämpfen. Das kann auch Furys Selbstbewusstsein enorm steigern, weil er denkt das Wilder ihn zwar niederschlagen kann, aber nicht ko. Er war schon mehrmals am Boden, jedoch ist er immer wieder aufgestanden. Andersherum ist Wilder es gar nicht gewohnt, dass der Gegner nach seiner Rechten aufsteht und die Runde zu Ende boxt ohne dabei im Überlebensmodus zu agieren. Für mich wird das wieder ein 50 zu 50 Kampf. Das Fury jetzt mit AJ auf Kumpel macht, kann ich schon verstehen, denn im Falle einer Niederlage gegen Wilder, wäre dass der beste Kampf den Fury danach noch machen kann, AJ gegen Fury verkauft sich auf der Insel egal ob Fury wbc champ ist oder nicht. Und AJ hat die perfekte Ausrede nicht gegen Wilder zu Boxen, schließlich hat er Fury einen Kampf versprochen. Ich glaube AJ hat Angst vor der Schlagkraft von Wilder und möchte daher lieber gegen Fury boxen.

      • 18. Dezember 2019 at 14:02 —

        Ja, 50 zu 50 hätte ich den Kampf vor Wilder vs Ortiz 2 getippt. Ortiz hat sich unglaublich gut vorbereitet und wesentlich besser gekämpft, als im ersten Kampf. Dennoch brauchte Wilder nur einen Schlag gegen Ortiz, was mir sagt, dass auch Wilder sich deutlich verbessert hat, was die Kontrolle seiner Rechten betrifft und die ist nun mal bei keinem anderen Boxer so kampfentscheident.

        Fury hat immer noch die Vorteile, jünger, größer und beweglicher als Ortiz zu sein, aber auch gerade hinsichtlich des ersten Kampfes kann ich mir nicht vorstellen, dass er ungetroffen bleibt.

        Ich mag Fury und auch seinen Stil sehr. Es würde mich freuen, wenn er als Sieger den Ring verlassen würde, aber das hätte ich mich bei Ortiz genauso, nur musste ich feststellen, dass sich auch Wilder noch eine ganze Ecke weiter entwicklen konnte und gegen seine Rechte ist nun mal kein Kraut gewachsen!

      • 18. Dezember 2019 at 14:05 —

        und ich gebe euch allen Recht und unterstreiche damit den 50:50 Ausgang! 😀
        jetzt muss der Kampf nur noch stattfinden.

      • 18. Dezember 2019 at 14:21 —

        Egal wie es kommen mag, wir werden einen geilen Kampf sehen mit zwei Boxern die unterschiedlicher nicht sein können. Das alte Lied Boxer gegen Puncher mit unvorhersehbarem Ausgang. Wahrscheinlich wird das Momentum auf der Seite der Tagesform liegen. Klar hat Wilder seine Taktik und auch seine Präzision mit der rechten Hand verbessert, jedoch war Fury auch noch nicht austrainiert im ersten Kampf und auch wird seine körperliche Fitness sowie auch seine Reaktionen nochmals deutlich verbessert haben.

        • 18. Dezember 2019 at 14:39 —

          … jedoch war Fury auch noch nicht austrainiert im ersten Kampf und auch wird seine körperliche Fitness sowie auch seine Reaktionen nochmals deutlich verbessert haben.

          ——

          Ich gebe zu, diesen Punkt habe ich total vernachlässigt. Fury war im ersten Kampf gegen Wilder alles andere als gut trainiert und er hatte nach drei jahren Kampfpause nur gegen Seferi und Pianeta geboxt, was nicht wirklich als Vorbereitung zu betrachten ist.

          Ich lasse mich mal überraschen und freu mich ebenfalls auf einen guten Kampf!

  3. Furys neuer Trainer ‘Sugar’ Hill will, so hat er in einem „Sky Sports“-Interview schon verraten, Tyson den „Kronk-Stil“ verpassen: „Ein Schlag kann einen Kampf ändern. Ein Knockout ist immer der Plan. Warum also kleiner denken?“
    —————————-

    Hirnloses Geschwafel.

    Fury kann nicht mal eine Pusteblume mit einem Punch zerschlagen. Fury hat genauso wenig power in den fäusten wie Chisora.

    Furys bester weg gegen Wilder zu gewinnen ist auf Punkte zu gehen. Alles andere ist nur Strohfeuer.

    Ich denke immer noch, dass es ein 50:50 Kampf wird. Wilder überragt mit der KO Power, Fury mit der Technik.

    Denke auch für AJ könnte Fury extrem unangenehm sein, würde Fury sogar gegen AJ als leichten Favoriten sehen.

    Der Kampf Wilder vs AJ wird kommen, so oder so. Niemand wird sich diesen payday entgehen lassen. Wenn alle den Kampf sowieso sehen wollen, wieso nicht noch weiter anheizen? Das wird am ende wahrscheinlich dann ein 100 Mio. payday für beide. Aus wirtschaftlicher sicht macht ein Kampf der beiden jetzt keinen Sinn. Man kann beide Boxer erstmal melken und die Fehde weiter Anfachen.

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