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Tyson Fury: 1,5 Millionen Pfund für Ex-Promoter

Tyson Fury: 1,5 Millionen Pfund für Ex-Promoter

Der britische Schwergewichtler Tyson Fury hat sich bereit erklärt, seinem ehemaligen Promoter Mick Hennessy 1,5 Millionen Pfund zu zahlen. Der damals 20 Jahre alte Tyson Fury gab im Jahr 2008 sein Debüt für den irischen Promoter und Boxmanager und holte auch den Sieg gegen Wladimir Klitschko im Jahr 2015 noch unter Hennessy`s Fittichen. Nachdem Tyson Fury wegen seiner psychischen Probleme mehr als zwei Jahre nicht im Ring gestanden hatte, schloss der ‚Gypsy King‘ dann einen Vertrag mit Frank Warren ab und unterzeichnete daneben noch eine Vereinbarung mit Top Rank.

Mick Hennessy reichte daraufhin eine Klage vor Gericht ein: Fury habe einen Vertragsverstoß begangen. Nun haben sich die Parteien geeinigt, noch bevor es zu einer Verhandlung gekommen ist: Tyson Fury wird seinen ehemaligen Promoter finanziell entschädigen.

„Sowohl Tyson als auch Mick dachten, sie seien im Recht! Mick ergriff rechtliche Schritte und Tyson entschied, dass es einfacher sei, sich zu einigen, als einen langwierigen Rechtsstreit zu führen. Beide sind froh, dass sie jetzt weitermachen können.“ zitieren britische Medien einen namentlich nicht genannten Insider. Schon in seiner Autobiografie „Behind The Mask“ hatte Tyson Fury berichtet, dass er in den vergangenen Jahren den Kontakt zu Hennessy verloren habe, was er sehr bedauere.

Mit der genannten Entschädigungssumme dürfte Tyson Fury noch „günstig weggekommen“ sein: Der Marktwert des ‚Gypsy Kings‘ wird mit 70 Millionen Pfund beziffert. Sollte es tatsächlich zu einem Kampf gegen Anthony Joshua kommen, dann werden bei der Begegnung der beiden britischen Schwergewichtsweltmeister angeblich mehr als 400 Millionen Pfund umgesetzt.

Zu erwarten ist allerdings, dass Joshuas Promoter Eddie Hearn diese Summe noch toppen möchte und versuchen wird, mit „Tyson Fury vs Anthony Joshua“ nach Saudi-Arabien zu gehen. Auf die Kritik britischer Boxfans, die diesen Kampf lieber in Großbritannien sehen würden, hatte Hearn in der Vergangenheit nur eine Antwort parat: „Glauben Sie, ich gehe zu den Jungs und sage: Leute, ihr könnt 150 Millionen Dollar in Saudi-Arabien verdienen … oder 40 Millionen in Großbritannien? So funktioniert das nicht. Benutzen Sie mal Ihr Gehirn. Wenn es sich um die Differenz von 10 Millionen Dollar handeln würde … aber nicht dann, wenn es doppelt so viel bringt, woanders hinzugehen!“

„Unsere Aufgabe ist es, den Kämpfern Möglichkeiten zu bieten. Wenn ich Joshua davon abraten würde, nach Saudi-Arabien zu gehen, würde er mir den Laufpass geben!“ erklärte Hearn noch vor einiger Zeit der britischen Tageszeitung „The Guardian“.

Mick Hennessy scheint übrigens trotz der Auseinandersetzung mit dem ‘Gypsy King” der Familie Fury freundlich gesonnen zu sein. Noch zum Geburtstag von Furys Vater Peter hatte Hennessy am 13. März das Folgende getwittert:

Quelle: Twitter / Hennessy Sports

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