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Tyron Zeuge will beim Sauerland-Team aussteigen

Laut diversen Presseberichten will Tyron Zeuge aus dem Vertrag mit dem Sauerland-Boxstall aussteigen. Als Gund werden „unterschiedliche Auffassugen von der sportlichen Zukunft“ genannt. Außerdem sollten Zusagen nicht eingehalten worden sein. Gleiche Formulierungen gebrauchte auch Jack Culcay, nachdem er und Sauerland getrennte Wege gingen.

Zeuge hält gegenwärtig den Titel des regulären WBA-Weltmeisters im Supermittelgewicht. Diesen Gürtel hat er 2016 dem Italiener Giovanni de Carolis im 2. Anlauf abnehmen können, nachdem es im ersten Kampf nur zu einem Unentschieden reichte. Darüber hinaus ist er der letzte Titelträger des Verbandes GBU. Den Gürtel verteidigte er allerdings in den letzten beiden Kämpfen gegen Smith und Ekpo nicht mehr.

Das Sauerland-Team wurde über einen Anwalt über diesen Schritt Zeuges informiert. Nisse Sauerland beruft sich auf einen rechtsgültigen Vertrag, der normalerweise noch bis Ende 2019 gelten sollte. Er sagte wörtlich: “Tyron ist und bleibt in wichtiger Bestandteil unseres Teams.“

Laut Presseberichten strebt das Sauerland-Team ein weiteres Stallduell an. Angeblich soll es entweder einen Kampf von Tyron Zeuge gegen Vincent Feigenbutz oder Arthur Abraham geben. Nachdem Abraham in einem Stallduell gegen Patrick Nielsen zu einem unverdienten Sieg verholfen wurde, wäre diese Option sicher denkbar. Abraham sagte ja bereits vor seinem Kampf, dass sein Karriereende bevor steht und er als Weltmeister abtreten will. Das Weitere ist Spekulation, aber man kann sich seinen Teil dabei denken.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass auch Jürgen Brähmer bei Sauerland aussteigt. Brähmer ist seit einiger Zeit der Trainer von Zeuge, boxt aber bisher noch selbst. Zuletzt gab es auch bei ihm Differenzen mit seinem Arbeitgeber, weil er aus dem WBSS – Turnier ausscheiden musste, während andere Teilnehmer einen Aufschub bekommen, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht kämpfen können. Darüber hinaus hat sich Brähmer dazu entschlossen, ein eigens Gym in Schwerin aufzubauen. Brämer will die Trennung von Zeuge und Sauerland nicht weiter kommentieren, weil es sich um einen noch nicht geklärten Rechtsstreit handelt.

Zu seinem Ausstieg als Trainer bei Sauerland wird Jürgen Brähmer wie folgt von fokus.de und Bild.de ztiert: „Ich habe zuletzt mehr als den Trainerjob ausgefüllt. Mein Team und ich haben sich um das Management gekümmert, Sparringspartner verpflichtet und die Reiseplanung organisiert. Wenn wir sowieso alles selber machen, wozu braucht man dann Sauerland Event?“ Eine Argumentation, die auf der Hand liegt. Auch hier die Erinnerung an Jack Culcay, der sich darüber beschwerte, dass seitens Sauerland Zusagen nicht eingehalten wurden und die Chefs des Sauerland-Unternehmens sich zu wenig selbst um den Boxstall und die Boxer gekümmert haben.

Man muss abwarten, wie sich diese Angelegenheit weiter entwickelt. Anzunehmen ist allerdings, dass Brähmer weiterhin mit Zeuge zuammenarbeiten wird. Vielleicht gründen sie ja eine eigene Promotion mit Basis in Schwerin. Schließlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied, muss wissen was er tut und sehen wo er bleibt.

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11 Kommentare

  1. 1. Mai 2018 at 15:02 —

    Jack Culcay, Jack Culcay, Jack Culcay…deswegen wird es nicht zur Wahrheit…Zeuge glaubt woanders beser bedient zu werden und Brähmer will seinen eigene Boxstall aufmachen. Wie bei Profisportlern üblich wird nun jedes Mittel genutzt um aus eine mvetrag zu kommen. jahrelang war immer alles super und plötzlich ist alles sooo schlecht. Das kennt man zur Genüge aus der Bundesliga.

    • 1. Mai 2018 at 16:13 —

      “jahrelang war immer alles super und plötzlich ist alles sooo schlecht. Das kennt man zur Genüge aus der Bundesliga”

      Bist du so naiv? hast du mal ne Beziehung mit einer Frau gehabt? Da kann auch Jahrelang alles super laufen bist was passiert was der Beziehung schadet was den wiederum zur Trennung führen kann wieso sollte es in einer Geschäftsbeziehung nicht so sein?

  2. 1. Mai 2018 at 15:33 —

    was für peinliche dumpfbacken.
    da bekommen sie von onkel wilfried jahrelang wm-titel erkauft und das leichteste fallobst für pflichtverteidigungen vorgesetzt – ohne das sie überhaupt nichts zustande gebracht hätten.
    und jetzt haben sie zu viel höhenluft geschnuppert und wollen die großen macker spielen.

    fallen genauso auf die schnauze wie alle anderen davor, wenn die richtige “unterstützung” wegfällt.
    dann zählt nämlich nur noch die reine leistung…

  3. 1. Mai 2018 at 17:23 —

    Was Sauerland angeht ja drecksverein!
    Und Zeuge naja er hat einen Vertrag unterschrieben,und im diesem steht klar das er bis Ende 2019 an Bord ist fertig!Da kann er nicht einfach kündigen ,selbst wenn es vor Gericht geht gewinnt Sauerland!Und wie schon erwähnt sollte er tatsächlich gehen dürfen,ist sein Titel schneller weg wie er kucken kann!

  4. 1. Mai 2018 at 17:25 —

    Marco Huck hat auch gemeint er ist der beste ,und was war erster Kampf ohne Sauerland und ko Niederlage 😁

  5. 1. Mai 2018 at 22:27 —

    vollidiot.
    ums geld geht es überhaupt nicht.
    ein typ wie zeuge würde in jedem anderen land der welt auf der kirmes für ein butterbrot am tag im boxring stehen und mit besoffenen kirmesbesuchern toe to toe gehen.
    in deutschland kann er sich (NUR dank sauerland!!!) weltmeister nennen und ist/wird innerhalb kürzester zeit zum millionär.

  6. 2. Mai 2018 at 12:42 —

    Sauerland war und ist ein H.a.u.fen Sch…e…..alle hauen ab weil sie das sinkende Schiff rechtzeitig verlassen wollen…Sport1 hat aufs falsche Pferd gesetzt…bzw die zahlen nicht gut, und somit haben die Boxer keine andere Wahl als sich eine bessere Möglichkeit zu suchen….ist ihr Recht……Sauerland wird das Schicksal von Universum teilen……

  7. 2. Mai 2018 at 21:26 —

    Wenn Zeuge sich damit mal nicht gehörig ins eigene Knie schießt. Ich bezweifel, dass er ohne Sauerland die Beziehungen hat, seinen pseudo “Weltmeister”Titel lange zu behalten. Er ist im Supermittel nicht weltklasse und wird ohne schlaues Management schnell in der Versenkung verschwinden.
    Der arroganten weltfremden Hackfresse Huck habe ich den absehbaren Absturz total gegönnt. Dümmer und arroganter ging es kaum. Hochmut kam vor dem verdienten Fall.
    Bei Zeuge fände ich es schade, da er einigermaßen sympathisch rüber kommt.

  8. Zeuge sollte sich Beratung von Hukics Bruder holen, der weiß wie man ohne Sauerland ganz groß rauskommt.

  9. 3. Mai 2018 at 16:38 —

    Vor Gericht wird Zeuge mit der Begründung ” unterschiedliche Auffassungen von der sportlichen Zukunft” wohl kaum gewinnen können! Sollten allerdings von Sauerland Absprachen, die möglichst auch schriftlich festgelegt sind, nicht eingehalten worden sein, sieht es ganz anders aus!
    Wie auch immer, ohne einen starken Promoter im Rücken wird es wohl Zeuge ähnlich ergehen wie Hukic!?

    Aber irgendwas scheint bei Sauerland in letzter Zeit nicht zu stimmen, Huck, Culcay, Härtel, Kölling, Brähmer und jetzt evtl. Zeuge hauen alle in den Sack und haben Sauerland den Rücken gekehrt.

    Wenigstens Kölling bleibt ohne Sauerland noch im Rennen, EM-Kampf am 9. Juni gegen Bösel.

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