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Traum vom WM-Titel: „Brähmer wird auf besten Konrad aller Zeiten treffen!“

Der 5. September soll für Konni Konrad, eigentlich Mevludin Cokovic, der größte Tag als Profiboxer werden! Dann trifft der Kölner in der Dresdener EnergieVerbund Arena auf WBA-Weltmeister Jürgen Brähmer. Dass er sich den WM-Titel im Halbschwergewicht vom Mann aus Schwerin holen wird, daran hat der 30-jährige Herausforderer keinen Zweifel. Wie er zu seinem alten Job in der Abfallwirtschaft steht und was er seinen Kumpel von der Kölner Müllabfuhr bei einem Sieg versprochen hat, erfahren Sie in diesem Interview. Ob seine beste Version aller Zeiten ausreichen wird, um Titelverteidiger Brähmer in Gefahr zu bringen, wird sich im Ring zeigen. In seinem Kampfrekord finden sich Siege gegen Leo Tchoula und Bernard Donfack. Dies macht jedoch deutlich, dass Konrad noch nie auf dem Niveau eines Brähmers gefordert wurde.

Herr Konrad, der 5. September ist für Sie laut eigener Aussage die Chance Ihres Lebens – können Sie uns das kurz erklären?

Konni Konrad: „Da gibt es nicht viel zu erklären. Es geht einfach um die Weltmeisterschaft – das Größte, was man als Boxer erreichen kann. Darum zu kämpfen ist etwas ganz Besonderes. Alles wofür ich in meinem Leben gekämpft habe, steckt in diesem einen Kampf. Und ich bin mir sicher, dass ich diese Chance beim Schopfe packen werde.“

Bei Ihrem Kampf gegen Jürgen Brähmer wird ja gern vom Duell „David gegen Goliath“ gesprochen. Wie fühlen Sie sich in der Rolle des Außenseiters und motiviert Sie das noch mehr, sich Ihren Traum erfüllen zu können?

Konni Konrad: „Wer die Geschichte kennt, weiß wie dieser Kampf ausgegangen ist. Also eine schönere Rolle kann es für mich nicht geben.“

Wo sehen Sie unabhängig davon Ihre Stärken, mit denen Sie Brähmer gefährlich werden können?

Konni Konrad: „Jürgen kämpft schon viele Jahre an der Weltspitze. Aber ich glaube nicht, dass er schon mal auf einen Gegner mit solch einer Motivation getroffen ist. Außerdem sind wir im Halbschwergewicht, da kann man auch schon mal K.o. gehen. Das ist keine Warnung, sondern eine Feststellung.“

Eine große Qualität scheint neben Ihrer großen Motivation das Durchhaltevermögen zu sein. Nachdem Sie Ihre Karriere im Jahr 2006 schon fast an den Nagel gehängt hatten, haben Sie sich seit 2012 wieder konstant nach oben geboxt. Wie haben Sie es geschafft, nie den Glauben an ihren großen Traum zu verlieren?

Konni Konrad: „Ich bin einfach eine Kämpfernatur, habe immer an mich geglaubt. Im Gym von Felix Sturm, unter seinem Trainer Magomed Schaburow erreiche ich, da bin ich mir sicher, das Maximum meiner boxerischen Fähigkeiten. Jürgen Brähmer wird auf den besten Konni Konrad aller Zeiten treffen!“

Ist Felix Sturm so etwas wie Ihr Mentor? Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu ihm beschreiben und welchen Anteil hat er daran, dass Sie jetzt die Möglichkeit bekommen, Weltmeister zu werden?

Konni Konrad: „Felix und sein Manager Roland Bebak haben mir sehr geholfen, meinen Traum zu Leben. Im Sturm-Gym herrschen einfach die perfekten Voraussetzungen. Und bessere Tipps als von einem viermaligen Weltmeister kann man wohl nicht bekommen.“

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Bevor Sie Ihrer Karriere im Boxsport eine zweite Chance gaben, arbeiteten Sie bei der Müllabfuhr. Was ist Ihrer Meinung nach der härtere Job: Boxer oder Müllmann?

Konni Konrad: „Man kann beide Berufe nicht miteinander vergleichen. Ich habe großen Respekt vor meiner alten Arbeit und vor allem vor meinen Ex-Kollegen. Einige werden mich in Dresden am Ring unterstützen. Jetzt bin ich mit Leib und Seele Profiboxer, mit bis zu acht Stunden hartem Training am Tag. Ich will Weltmeister werden – das ist mehr als nur ein Traum.“

Könnten Sie sich zur Ehre Ihrer alten Mitstreiter vorstellen, im Outfit der Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe zum Ring zu marschieren?

Konni Konrad: „Das ist zwar eine coole Idee, ich habe aber etwas anderes im Sinn. Ich habe versprochen, nach dem Sieg mit den Kumpel meine alte Tour zu fahren – im alten Outfit mit WM-Gürtel.“

Wieso heißt der WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht nach dem 5. September Konni Konrad?

Konni Konrad: „Weil ich ein riesiges Vertrauen in meine Fähigkeiten habe. Ich hoffe nur, dass dem Ringrichter nach dem Kampf vor lauter Überraschung mein Name einfällt. Also für alle zur Erinnerung: ich heiße Konni Konrad!

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Dresden sind über die telefonische Ticket-Hotline 01806-570044, im Internet unter www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 Quelle: Sauerland Event

Foto: Facebook-Fanpage Konni Konrad

 

 

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5 Kommentare

  1. 28. August 2015 at 23:02 —

    Fight Of The Year Kandidat

  2. 28. August 2015 at 23:09 —

    -.-´
    Mehr muss man zu den Kampf nicht sagen!!!!!!!!

  3. Wenn Pretty Boy Brähmer diese Schlacht gewinnt, dann ist er endgültig TBE !!!

  4. 29. August 2015 at 14:57 —

    Dr
    ist er doch jetzt schon.
    JB will nur noch den KO rekord knacken.
    vielleicht 30 sekunden?

  5. 29. August 2015 at 15:29 —

    Der beste Konni aller Zeiten
    gegen den besten Jürgen aller Zeiten
    das wird ein Massaker
    blutiger als 3 guys 1 hammer

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