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Trainer Enzo Calzaghe: Cleverly geht im ‘Cruiser’ unter

Trainer Enzo Calzaghe hat dem ehemaligen Halbschwergewichts-Champion Nathan Cleverly dringend von seinem Wechsel ins Cruisergewicht abgeraten. Nach seiner Niederlage im August 2013 gegen Sergey Kovalev hat er bekanntgegeben, in Zukunft in der 200-Pfund-Klasse antreten zu wollen.

Mit nur einer Handvoll Knockouts (26-1, 12 KOs) in seiner Statistik, befürchtet Calzaghe, dass der Waliser im Cruisergewicht überrannt wird. Die meisten im Cruiser sind ja ‘abgespeckte’ Schwergewichtler. Cleverly gibt sein 200-Pfund Debut am 17. Mai.

„Wenn er mich gefragt hätte, ob er wechseln soll, hätte ich wahrscheinlich nein gesagt“ erzählte Calzaghe in einem BBC Interview. „So viele hat er noch nicht KO geschlagen. Er hat wohl nicht den nötigen Killer-Punch.“

„Ich weiß nicht warum er seine Chance nicht weiter im Halbschwergewicht sucht. Er könnte sein Potential voll ausschöpfen und wieder Spitzenniveau erreichen. Da viele ‘Cruiser’ aus dem Schwergewicht kommen, wird es wohl mit einem von ihnen zu tun bekommen – wie soll er mit dem dann fertig werden?“

Ob diese Entscheidung wirklich so clever war? (Sorry, aber der musste sein)

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26 Kommentare

  1. 28. März 2014 at 18:25 —

    Cleverly ist ein zartes Pflänzchen. Für zarte Pflänzchen bietet sich immer ein Wechsel in eine untere Gewichtsklasse an, aber nicht noch zu den schwereren Jungs mit noch mehr Pulver in den Fäusten. Kovalev ist natürlich ein Ausnahmeathlet, aber nach so einem deutlichen KO und ohne eigene nennenswerte KOs von Cleverly will der Trainer das natürlich nicht sehen, weil er schon die dunklen Wolken am Horizont sieht.

    P.S. Damit der Witz funktioniert hättet ihr schreiben müssen:
    “Ob diese Entscheidung wirklich so cleverly war?”

  2. 28. März 2014 at 18:29 —

    Wenn man sich seinen Kampf gegen Kovalev anschaut , fragt man sich nach welchen Aspekten er seine Entscheidung getroffen hat. Kovalev hat ihn ja nicht ausgeboxt, sondern ihn nach Strich und Faden regelrecht verprügelt. Vielleicht ist er ja auf den Geschmack gekommen und will noch mehr haben. Da warten dann Huck , Lebedev , Jones und Chakhiev auf ihn die mit ihm gerne spielen würden. Der Mann riskiert seine Gesundheit.

    • 28. März 2014 at 18:50 —

      Cleverly hatte vor dem Kampf gegen Kovalev zu viel abkochen müssen. Ob das der Grund für die Leistung war vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch ist Cleverly ein großgewachsenes LHW. Wenn Bellew dort mithalten kann dann kann es Cleverly sicher auch.
      Auch sollte man vielleicht mal erwähnen wo die Weißheit herkommt man müsse seine Gegner KO schlagen. Eher im Gengenteil, wer nicht boxen kann brauch den Knockout und die Power umso mehr.
      Weiterhin sehe ich im CW nur wenige bessere Leute mit Mchunu, Hernandez, Drozd, Dorticos und Chakhiev. Der Rest geht entweder auf die 40 zu oder ist den Gürtel nicht wert den er gerne hätte bzw. hat. Lebedev & Jones zähle ich da auch nicht dazu. Also vor wem in 3 Teufels Namen muss “Clev” sich in Acht nehmen? Soviele gibts da derzeit nicht. Das Cruisergewicht ist schon seit vielen Jahren neben dem Heavyweight und vielleicht dem Strawweight die am schwächsten besetzte Gewichtsklasse. Cleverly ist schnell und technisch versiert genug um die Hälfte der gerankten Boxer ohne größere Probleme zu schlagen.
      Wenn ein Huck WM werden kann und das über mehrere Jahre “irgendwie” bleibt, dann gibts für Cleverly keinen Grund zur Sorge.

  3. 28. März 2014 at 18:29 —

    EIL+++EIL+++EIL+++
    Manuel Charr legt sich mit dem Paten Berlins an:
    bild.de/unterhaltung/leute/manuel-charr/boxer-poebelt-gegen-bushido-35264812.bild.html

  4. 28. März 2014 at 20:17 —

    @ JohnnyWalker
    ”Auch sollte man vielleicht mal erwähnen wo die Weißheit herkommt man müsse seine Gegner KO schlagen. Eher im Gengenteil, wer nicht boxen kann brauch den Knockout und die Power umso mehr.”
    Muss dir da auf jeden Fall zustimmen. Habe ich auch schon öfters gesagt dass ein deutlicher Punktsieg nicht weniger wert ist als ein KO.

  5. 28. März 2014 at 20:52 —

    Da muss aber jeder Fan für sich selber entscheiden, ob er lieber ästhetisches Boxen sehen will oder eine wilde Prügelei. Mir gefällt übringens die zweite Version. Dadurch bin ich wohl in euren Augen jetzt wohl ein primitiver Haudrauf. Natürlich muss es kein KO sein, wenn sie sich Schlachten liefern, wie Gatti vs Ward usw…aber der KO ist immer schöner.

  6. 28. März 2014 at 21:43 —

    MOTORVISION
    Eishockey: NHL
    ( 28.03.2014 14:38, Schwarz, Robert, SID )
    Früherer Boxweltmeister Bowe droht NHL-Trainer Carlyle mit Schlägen

    Kuriose Drohung via Twitter: Ex-Boxweltmeister Riddick Bowe hat dem Trainer der Toronto Maple Leafs bei einer weiteren Niederlage Schläge angedroht.

    Toronto (SID) – Kuriose Drohung via Twitter: Ex-Boxweltmeister Riddick Bowe, bekennender Fan der Toronto Maple Leafs, hat dem Trainer des kanadischen Eishockey-Teams bei einer weiteren Niederlage Schläge angedroht. “Wenn die Maple Leafs morgen verlieren, haue ich Randy Carlyle um. Ein Schlag zwischen die Augen”, twitterte der 46-Jährige vor dem NHL-Spiel der maple Leafs in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen die Philadelphia Flyers.

    Die Kanadier verloren zuletzt sechs Spiele in Folge und drohen wieder einmal die Play-offs zu verpassen. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, hält Bowe personelle Veränderungen für notwendig – er bot sich sogar selbst als Manager des Teams an. “Bowe als Manager, wenn die Leafs die Play-offs verpassen”, verkündete der ehemalige Schwergewichtler wohl eher scherzhaft.
    ________________________________

    Cool oder! 😀

    • 29. März 2014 at 00:36 —

      YA MAN!!! Voll aufz Maul ey!!!

      • 29. März 2014 at 00:47 —

        Das ist doch was für dich Oberwachtmeister Dimpflmoser:
        bild.de/unterhaltung/leute/manuel-charr/boxer-poebelt-gegen-bushido-35264812.bild.html
        hiphopholic.de/manuel-charr-bushido-du-bist-der-groesste-hurensohn-den-ich-kenne/

  7. 28. März 2014 at 23:38 —

    Nein

  8. 29. März 2014 at 00:23 —

    Ich denke, das kritische Statement Calzaghes ist berechtigt. Kovalev war ein bisschen zu viel für Cleverly, besonders deshalb, weil er sich auf eine Prügelei mit ihm eingelassen hat. Er hätte versuchen sollen, ihn noch mehr auszuboxen, bzw. auszujabben. Die Gegner zum direkten WM-Erfolg hätten bei ihm im LHW aber mit Shumenov, Brähmer und sogar Hopkins quasi direkt an die Tür geklopft.

    Im CW dagegen ist er imho seiner zwei wichtigsten Vorteile, nämlich seiner Größe und seiner Reichweite beraubt. Mnchunu oder Hernandez können auch boxen und Typen wie Chakhkiev, Lebedev oder auch Huck hauen wesentlich heftiger, wobei Huck auch die deutlich besseren Nehmerfähigkeiten hat als der Waliser. Ausserdem ist Cleverly, genau wie Bellew, einfach nur fett geworden, jedenfalls wenn man die neuesten Bilder zugrunde legt und hat nicht etwa Muskelmasse zugelegt. Wenn man bedenkt, wie sich Bellew gegen ein Auslaufmodell wie Brudov vor zwei Wochen gequält hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass das zu etwas besonders Gutem führt. Ich denke, dass nun beide, ähnlich wie bei uns AA und Stieglitz, eine Grudge-Multi-Fight-Serie auf nationalem Level initiieren werden und damit gut abkas.sieren, ohne international viel zu reißen. Mit weiteren gescheiterten Figuren wie Afolabi, McKenzie, Maccarinelli, Dickinson auf den Reserverängen lässt sich ebenfalls noch das eine oder andere Pfund Sterling machen. Schade besonders im Fall Cleverly, den ich eigentlich für sehr talentiert halte, der aber leider in diesem Falle etwas zu früh zu mutig war, mit einer Niederlage bezahlen musste, und jetzt aber daraus die falschen Schlüsse zieht.

  9. 29. März 2014 at 00:52 —

    @ California

    Schöner oft schon, aber nicht unbedingt besser. Guck doch einfach zu Mayweather und Ward. Beide gewinnen ihre großen Kämpfe nicht durch KO, aber beide sind sie die Nummer 1 ihrer Gewichtsklasse.

  10. 29. März 2014 at 12:53 —

    denke schon, dass enzo recht hat. die vorteile von cleverly lagen ja in seiner grösse und der reichweite. wüsste auch nicht, was er im CW erreichen will.
    und na klar muss es nicht immer ein ko sein, ein guter PS ist doch auch was feines ( wenn er gerecht gewertet wird, hat man schon anders gesehen).
    mal den 1. kampf von clev im CW abwarten.

  11. 29. März 2014 at 20:54 —

    Ein Jones oder Lebedev würden den CLEVERLY ausradieren.Er hat die
    körperlichen vorraussetzungen für die Cruisergewicht nicht.Er ist ein großer dürrer Boxer ohne den nötigen Power in den Fäusten.

  12. 30. März 2014 at 06:08 —

    Dummes Gewäsch!
    Cleverlys Vorzüge lagen nicht in seiner Größe, sondern eher an Handspeed, Workerate und Movement TROTZ seiner Größe. Von daher, wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich lieber Klitschko-Themen zuwenden.

    • 30. März 2014 at 09:42 —

      haben wir ja glück, dass du ahnung hast.
      und dass er wegen seiner grösse und reichweite sich die gegner vom leibe halten konnte ist dir nicht aufgefallen?
      und vor allem: wer ist enzo, der hat ja gar keine ahnung.
      und was haben die klitschko-themen damit zu tun?
      die nächsten kämpfe von clev im CW werden wohl zeigen, wer ahnung hat.

      • 30. März 2014 at 16:32 —

        Wieso? Enzo hat doch vollkommen recht, dass Cleverly aufgrund seiner Physis im CW die Vorteile genommen sind. Aber was nützen dir diese Vorteile wenn du exzessiv abkochen musst und im Ring stehst wie so ein ausgewrungener Lappen? Das ist es doch besser ins CW zu gehen und seine Schnelligkeits- und Beweglichkeitsvorteile auszuspielen.
        Deswegen finde ich es hier sehr eindimensional wie hier ausschließlich von Nachteilen gesprochen wird ohne vielleicht mal auf die Hintergründe einzugehen die Cleverly schon im November in “Bunces Boxing Hour” erläutert hat.
        Ach stimmt, hat ja wieder keiner mitbekommen bzw. kaum einer gesehen, naja Hauptsache seinen Senf dazu geben und vorbehaltslos der Meinung Enzo’s zustimmen obwohl dieser nichts mit Cleverly zu tun hat.
        Das ist ja wie als wenn ich Bönte fragen würde was Rigondeaux besser machen sollte.

        • 30. März 2014 at 16:46 —

          könntest bönte na klar fragen, wie wäre wohl die antwort?
          die vorteile im LWH lagen doch in der reichweite, und in echt: sah CLEV jemahls so aus, als ob er abkochen müsste?
          ist ja egal, werden wir sehen.
          und weil du was gesehen hast (na klar nur als einzigster), bist du der meinung, anderen zu erzählen, was richtig ist? denen ahnungslosigkeit vorzuwerfen?
          wenigstens 1n boxexperte im forum. brauch ich ja beim tippspiel nicht mehr reinsehen, musst ja die 1 sein!

          • 1. April 2014 at 13:11

            Nur mal so zur Info, Cleverly hat in der off season über 190 lbs gewogen. Dann rechne mal schön runter wieviel er abkochen musste.

  13. 31. März 2014 at 02:24 —

    Hmm, stimmt schon, dass Clevs Workrate und Schnelligkeit im LHW fast unerreicht waren. Aber hat ihm das im Kampf gegen den einzigen Gegner, der ihm körperlich deutlich überlegen war — Kovalev — irgendetwas genützt? Nicht wirklich. Er hat da taktisch nicht besonders klug agiert, und nicht nur wegen der Physis verloren. Die Frage, die ich mir stelle ist halt — wird er in einer GK, in der es praktisch NUR körperlich überlegene Gegner gibt, taktisch schlauer boxen? Thema Movement, Johnny hat es angesprochen, das hätte ich auch als eine klare Stärke Cleverlys gesehen, aber auch da hat er gegen Kovalev nicht gerade geglänzt. Ich will jetzt nicht gleich von Huck sprechen, aber zum Beispiel ein Kampf Clevs gegen den im nächsten Artikel erwähnten „Brecher” Masternak wäre schon mal interessant, zumal dieser defensiv auch offen wie eine 20 € Nu.tte boxt, aber schon auch ganz ordentlich Power hat.

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