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Tony Yoka vs Martin Bakole: ein harter Prüfstein für den Franzosen

Tony Yoka vs Martin Bakole: ein harter Prüfstein für den Franzosen

Eigentlich hätte dieser Kampf schon am 15. Januar über die Bühne gehen sollen, aber wegen des Anstiegs von Corona-Infektionen und der darauf folgenden Beschränkungen, musste die Begegnung verschoben werden. Für Tony Yoka, den Olympiasieger von 2016, dürfte es die härteste Prüfung seiner Profikarriere sein, wenn es am Samstagabend in der Accor Arena in Paris gegen Martin Bakole geht.

Yoka, der den IBF Eliminator gegen Filip Hrgovic absagen musste, weil er schon einen Vertrag mit Bakole unterschrieben hatte, geht als Favorit in diese Begegnung. Nicht nur die französische Journaille, auch viele Boxfans sehen den 30-jährigen Pariser vorne: Yoka müsse nur seine Angriffe mit dem Jab vorbereiten und den Clinch in der Nahdistanz meiden, dann sei die Sache eigentlich “geritzt”.

Yoka wird bei der IBF auf # 5, beim WBC auf # 10 geführt und liegt bei der WBA auf # 13. Bakole rangiert bei der IBF auf # 15, beim WBC auf # 14, bei der WBA auf # 9 und hier dann noch vor Tony Yoka. Auch bei Boxrec ist Martin Bakole besser gerankt als sein Gegner: der gebürtige Kongolese liegt auf # 13, Yoka auf #15.

Die größere Erfahrung als Profi hat Martin Bakole. Achtzehn Mal stand der 28-jährige bisher im Ring, gewann davon siebzehn Kämpfe, dreizehn durch KO. Nur einmal musste sich der „Wahl-Schotte“ geschlagen geben: im Oktober 2018 gegen Michael Hunter. Die sechs Kämpfe danach konnte Bakole für sich entscheiden.

Tony Yoka – Bilanz: 11-0-0 bei 9 Siegen durch Knockout – hat vermutlich die bekannteren Gegner gehabt: Jonathan Rice, Alexander Dimitrenko, Christian Hammer, Johann Duhaupas und zuletzt im September 2021 das bis dahin ungeschlagene kroatische Heavyweight Petar Milas. Aber auch Bakole kann mit prominenten Namen aufwarten, besiegte unter anderem Mariusz Wach, Kevin Johnson und Sergey Kuzmin. Darüber hinaus ist Martin Bakole ist langjähriger Sparringspartner von Ex-Champion Anthony Joshua.

Bild:  martin_bakole_ / Instagram
Bild: martin_bakole_ / Instagram

Bei den Buchmachern liegt Tony Yoka vorne. Zudem ist er „sauer“ auf Martin Bakole … weil er den Eliminator gegen Filip Hrgovic nicht machen konnte: „Ich hatte die Chance auf einen Kampf, auf den ich seit Jahren gewartet habe, aber dank Bakole müssen wir jetzt weiter warten”, machte Yoka seinem Ärger und ergänzte: Am 14. Mai wird es persönlich!“

Zumindest Bakoles Manager und Trainer Billy Nelson zeigte sich davon im ESPN-Interview nicht beeindruckt: „Martin freut sich darauf, Yoka eine Abreibung zu verpassen. Und der Welt zu zeigen, dass er im Schwergewicht eine Kraft ist, mit der man rechnen muss.”

Zu sehen ist der auf 10 Runden angesetzte Fight offiziell wohl nur über ESPN.

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