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Titelkampf: Armenak Hovhannisyan gegen Viktor Polyakov

Es war eher ein zufälliges Treffen, doch es sagt einiges über die gegenseitige Wertschätzung von Marco Huck und Henry Maske aus. Sie liefen sich vor ein paar Tagen im Berliner Hotel Bristol über den Weg.

Im Gespräch eröffnete Huck dann: „Ich werde voraussichtlich im Dezember wieder in den Ring steigen“, worauf Maske den mehrmaligen Weltmeister fragte, ob dieser im Schwergewicht antreten werde. Der Berliner Boxer bejahte die Frage, worauf der 55-jährige frühere Weltmeister im Halbschwergewicht anerkennend bemerkte: „Du siehst auch gut trainiert aus und ich wünsche dir viel Glück. Und viel Erfolg.“

Der 34-Jährige hatte zuletzt am 18. Mai in Connecticut (USA) im Schwergewicht gegen den US-Amerikaner Nick Guivas geboxt. Der Fight endete ohne Wertung, weil Huck nach dem Break-Kommando ein Foul verursachte.

Inzwischen hat der „Käpt’n“ unter dem Namen „MH Boxing“ einen eigenen Boxstall ins Leben gerufen. So unverdrossen und mutig wie Marco Huck bei seinen insgesamt 41 Siegen (davon 28 durch K.o.) im Ring agiert hat, so geht er auch seine zweite berufliche Herausforderung mit seinem Bruder Kenan als Veranstalter an.

„Wir haben eine Reihe von großen Talenten bei uns“, sagte Kenan Hukic, „und das wollen wir der Öffentlichkeit am 12. Oktober auch zeigen.“

An diesem Samstag steigt im Maritim Berghotel in Braunlage der Boxabend „Rumble in the Harz“ und acht Kämpfe stehen an. Vorbereitet haben sich die Huck-Schützlinge, die bereits seit ein paar Tagen vor Ort sind, im Berliner Club Clays, dem Isigym Berlin, der Hildesheimer Körperschmiede und weiteren Trainingsstätten.

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Gespannt darf man auf die Auseinandersetzung zwischen dem Hildesheimer Armenak Hovhannisyan und dem Ukrainer Viktor Polyakov sein, denn dieser Fight wird zweifelsohne der absolute Kracher.

Dabei geht es um den auf zehn Runden angesetzten WBC-Asia Continental Titel im Halbschwergewicht. Der 33-jährige Hovhannisyan möchte sich durch diesen Kampf in der Weltspitze unter den Top 20 etablieren. Sein sportliches Vorbild ist sein Chef Marco Huck und von daher ist für den Hildesheimer ein Sieg auch Pflicht.

Wer die Weltspitze erklimmen will, muss auch die besten der Welt schlagen. Sein Gegner ist der erfahrene Ukrainer Viktor Polyakov, der bereits an Olympischen Spielen 2004 in Athen teilgenommen hat.

Während Armenak Hovhannisyan, der von den Trainern Besar Zogaj und Jihad Ali Khan gecoacht wird, eine Kampfbilanz von zehn Siegen aus zwölf Kämpfen (davon vier durch K.o.) aufzuweisen hat, verließ sein fünf Jahre älterer Gegner in 20 Kämpfen den Ring 13 Mal als Sieger und gewann davon sechs durch Knockout.

Das Event wird live bei ran Fighting übertragen.

Foto: Julia Waulin

Quelle: Team Marco Huck

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