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Thangthong Kiattaweesuk dominiert und stoppt Macbute Sinyabi in 10 Runden

Am Freitagabend sicherte sich der Thailänder Thangthong Kiattaweesuk in Bangkok das Herausforderungsrecht für IBF-Superbantamgewichtsweltmeister Jeffrey Mathebula. Im ersten IBF-Eliminator, der je in Thailand stattfand, besiegte der ungeschlagene 33-Jährige den südafrikanischen Puncher Macbute Sinyabi. Kiattaweesuk beherrschte den Kampf deutlich und schlug Sinyabi schließlich in der zehnten Runde KO.

Der Kampf begann recht verhalten mit Macbute Sinyabi, welcher alle seine achtzehn vorherigen Profisiege per KO erzielt hatte, im Vorwärtsgang, während Kiattaweesuk etwas Respekt vor der Schlagkraft des Südafrikaners zu haben schien und sich seitlich durch den Ring bewegte. Dabei landete der Mann aus Thailand jedoch die besseren Treffer mit ein paar linken Geraden zum Körper. Im zweiten Durchgang erhöhte Sinyabi erst einmal den Druck, doch spielte damit seinem Kontrahenten noch weiter in die Karten. Kiattaweesuk konterte nun und landete bald darauf einen starken rechten Haken. Sinyabi zog sich daraufhin wieder an die Seile zurück, doch wurde vom nun attackierenden Thailänder weiter klar von linken Geraden getroffen. Der Südafrikaner versuchte es wieder im Vorwärtsgang, doch seine zu weiten Schwinger sausten am beweglichen Kiattaweesuk vorbei. Dieser hingegen konterte präzise und streckte Sinyabi mit einem präzisen Konter nieder. Der 25-jährige Südafrikaner fand wieder hoch, doch wurde auch den Rest der Runde klar dominiert.

Ab der dritten Runde versuchte Sinyabi seine Attacken mehr mit dem Jab vorzubereiten, doch hatte auch damit wenig Erfolg. Während Kiattaweesuk es in der dritten Runde noch etwas langsamer angehen ließ, erhöhte er in der vierten wieder die Schlagzahl und traf mit hervorragenden als Konter geschlagenen linken Geraden, ehe die fünfte Runde wieder etwas ruhiger verlief. Macbute Sinyabi fand jedoch auch in diesen ruhigeren Phasen überhaupt nicht in den Kampf. Seine Schlagkraft war komplett aus dem Kampf genommen, da es ihm erst gar nicht gelang Kiattaweesuk sauber zu erwischen. Seine rechten Geraden waren zu vorhersehbar und seine Haken zu weit, als dass sie den souverän agierenden Thailänder hätten gefährden können. Stattdessen setzte dieser immer wieder starke Konter, sobald er einem Schlag des Südafrikaners ausgewichen war, wovon einer in der sechsten Runde zum zweiten Niederschlag des Kampfes führte.

Als es mit der siebten Runde in die zweite Hälfte des Kampfes ging, schien Kiattaweesuk sich entschlossen zu haben auf den KO zu gehen. Er dominierte die siebte Runde deutlich und landete vor allem linke Geraden zu Kopf und Körper, während Sinyabi weiterhin nur in die Luft schlug und zudem langsam technisch immer unsauberer wurde und in seine Schläge hinein fiel. Der Thailänder nutzte das mit gut getimten Kontern, von denen einer Sinyabi am Ende der Runde wieder deutlich anklingelte.

Auch die achte und neunte Runde bestimmte Kiattaweesuk weiter problemlos, wobei Sinyabi am Anfang der neunten Runde tatsächlich seinen ersten guten Schlag des Kampfes landen konnte. Doch Thangthong Kiattaweesuk schüttelte diesen schnell ab und behielt weiter die Oberhand. Es dauerte schließlich bis zur zehnten Runde bis ihm der KO gelang. Erneut war es ein Konter des Thailänders, der Sinyabi niederschlug, und dieses Mal brach der Ringrichter das insgesamt sehr ungleiche Gefecht ab.

Thangthong Kiattaweesuk sicherte sich damit das Recht Sinyabis Landsmann und IBF-Weltmeister Jeffrey Mathebula heraus zu fordern. Zudem blieb er auch in seinem vierundzwanzigsten Profikampf unbesiegt und feierte seinen siebzehnten KO-Sieg. Macbute Sinyabi kassierte seine zweite Profiniederlage bei achtzehn Siegen, und hat weiterhin auch in seinem zwanzigsten Profikampf noch nie den Schlussgong einer seiner Kämpfe erlebt.

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3 Kommentare

  1. kevin22
    18. Mai 2012 at 20:56 —

    Das ist fast so interessant, wie die Tatsache, das in China gesern 3 Sack Reis umgefallen sind… GÄÄÄHHHN!

  2. Ferenc H
    19. Mai 2012 at 14:45 —

    mich intersiert das schon Kämpfe in solchen Gewichtsklassen sind meistens gut weil es dort hohes Tempo und ne menge Action zu sehen gibt.

  3. HamburgBuam
    19. Mai 2012 at 16:04 —

    In den leichten Gewichtsklassen gibt es die besten Kämpfe. Lieber sehe ich mir im Juni die Minimumgewichts-Vereinigung zwischen Ioka und Yaegashi an, als den fetten Solis, einen Klitschko oder Pulev.

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