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Team Lee will Klarheit über Dopingprobe von Chavez Jr.

Emanuel Steward ©Nino Celic.

Emanuel Steward © Nino Celic.

Startrainer Emanuel Steward hatte am Samstag für die Leistung von WBC-Mittelgewichts-Weltmeister Julio Cesar Chavez Jr., der den von ihm trainierten Iren Andy Lee durch technischen K.o. in der siebten Runde bezwingen konnte, durchaus lobende Worte übrig. Der Chef des legendären Kronk-Gyms will aber sicherstellen, dass bei dem Kampf in El Paso (Texas) alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Während der HBO-Übertragung war nämlich erwähnt worden, dass Chavez Jr. vor dem Kampf nicht in der Lage war, eine Urinprobe abzugeben. Dieses Problem hatte es bereits im Februar im Kampf gegen den Mexikaner Marco Antonio Rubio geben. 2009 war Chavez, der vor seinen Fights immer extrem Gewicht abkochen muss, um das Mittelgewichtslimit zu bringen, auf ein Abführmittel positiv getestet worden, was laut Regularien verboten ist. Der Kampf gegen Troy Rowland wurde daraufhin als “No Contest” gewertet.

Steward will ausschließen, dass ähnliches auch am Samstag im Gange war und fordert ein klärendes Statement von Dick Cole, dem Chef der texanischen Boxkommission. Des Weiteren will sich Steward auch mit Senator John McCain treffen, der im Bereich des Boxsports bereits einige Initiativen eingebracht hat, um die Rolle von verbotenen leistungssteigernden Mitteln zu besprechen.

“Andy ist wie ein Sohn für mich”, sagte Steward. “Mir liegt die Gesundheit aller meiner Kämpfer sehr am Herzen. Das ist nicht Tennis oder Golf. Boxen ist ein physischer Sport, wo wenn der eine Kämpfer Mittel einnimmt, der andere einen Nachteil hat und seine Gesundheit dadurch riskiert. Sollen wir solange warten, bis jemand im Ring stirbt, bevor wir uns ernsthaft der Sache annehmen? Ich nehme diese Sache am Samstag sehr ernst, und ich erwarte eine Klärung von der texanischen Kommission, bevor ich den Einsatz anderer Mittel überlege. Ich werde Andy Lee oder einen anderen meiner Fighter nicht ihr Leben riskieren lassen, während jeder vorgibt, dass es sich beim Boxen um einen noblen Sport handelt. Die guten Leute müssen sich wehren und ihre Meinung sagen, um jene Boxer, Promoter und Kommissionen zu stoppen, die alles machen können, was sie wollen, nur weil sie über Geld, Macht und Einfluss verfügen.”

Chavez’ Promoter Bob Arum hat bereits auf Stewards Statement reagiert und verlautbart, dass Chavez sehr wohl eine Urinprobe vor dem Kampf abgegeben habe. Auch die Gewichtszunahme zwischen dem Wiegen und dem Kampf selbst verstoße laut Arum nicht gegen die Regeln.

© adrivo Sportpresse GmbH

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14 Kommentare

  1. Wolfi
    19. Juni 2012 at 13:20 —

    Chavez… der linke Hund

  2. Boksen58
    19. Juni 2012 at 13:30 —

    Freddie Roach VS Emanuel Steward !!!

  3. Mr. Wrong
    19. Juni 2012 at 13:34 —

    Chavez Jr. ist eine Witzfigur, alle von Roach trainierten Boxer nehmen “Nahrungsergängzungsmitttel”.

    Bestes Beispiel ist James Toney, der gegen Ruiz erwischt wurde. Damals trainiert von keinem Geringeren als Roach.

    Weg mit diesem Betrügerpack, alle hinter Gitter inkl. der hier so hochgeliebten Pacroid.

  4. cuba style
    19. Juni 2012 at 14:31 —

    @mrwrong sehe ich so ähnlich ich denke aber bob arum spielt die entscheidene rolle diese ratte ist schlimmer als die ganze sauerland bande zusamm

  5. Boksen58
    19. Juni 2012 at 15:14 —

    @mrwrong Jeder Professionelle Sportler nimmt Nahrungsergängzungsmitttel!!!

  6. Riza
    19. Juni 2012 at 15:42 —

    Da hat Boksen58 recht.
    Ich werde von einem ehmaligen Profiboxer und Profitrainer trainiert und die haben mir das gleiche gesagt.

  7. MainEvent
    19. Juni 2012 at 17:02 —

    Emanuel Steward sollte lieber darauf aufmerksam werden, wie Wladimir K. vor seinen Kaempfen anschwillt und im Kampf extrem muskuloes und mit dicken Adern ueberzogen aussieht

  8. MainEvent
    19. Juni 2012 at 17:04 —

    Wenn Chavez Jr so weiter macht wird er im naechsten Kampf eine Platte und vollbart haben

  9. gutszy
    19. Juni 2012 at 17:40 —

    die frage stellt sich doch, warum nicht direlt vor dem kampf und dierekt nach dem kampf dopingproben genommen werden! sollte auch ober einenkleinen stich in der wade oder im ohrläppchen möglich sein.

  10. JohnnyWalker
    19. Juni 2012 at 19:17 —

    MainEvent sagt:
    19. Juni 2012 um 17:04

    Wenn Chavez Jr so weiter macht wird er im naechsten Kampf eine Platte und vollbart haben
    ———————————————————————————–
    … und im Bariton sprechen.

  11. ulab
    19. Juni 2012 at 20:55 —

    Dass Chavez keine Urinprobe geben kann, wo er doch mittels Infusionen über Nacht 20 Pfund u.a. an Wasser zunimmt, kann doch nur ein Märchen sein. Da muss ja irgendwas kommen und völlig dehydriert wird kein Boxer in den Ring gehen.
    Wichtiger als die Kontrollen unmittelbar vor oder nach dem Kampf wären unangemeldete Kontrollen in der Trainingsphase. Wasser kann man auch mit legalen Entwässerungsmitteln viel verlieren, beim Fett ist es schon um einiges schwerer.

  12. brandt1402
    20. Juni 2012 at 02:23 —

    wie wärs denn mit wiegen am tag des kampfes damit keiner mehr über nacht 1-2 gewichtsklassen überspringen kann.oder wie beim pferderennen wo die fahrer sich nach dem rennen wiegen müssen.zwar unkonventionell aber fair gegenüber leuten die die ganze zeit ihr gewicht halten schlecht für die die ungesund leben und jede menge kilos zulegen(wie sturm).

    was würdet ihr davon halten??????

  13. Michael
    20. Juni 2012 at 08:02 —

    Dopingköche sind stets 1-2 Schritte weiter als Kontrollbehörden
    siehe z.b.Leichtathletik…..Radsport.
    Ist schwer nachzuweissen trotz ständiger unangemeldeter Kontrollen.

  14. GURU
    20. Juni 2012 at 12:03 —

    Mann sollte doch meinen das man mit dem Alter reift und sowas wie lügen sich abgewöhnt doch bei Arum fällt dies leichter als das Atmen.

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