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Tarver stoppt Sheppard in Runde 4: Siege im Vorprogramm für Caballero, Ortiz und Williams

Tarver vs. Sheppard ©Golden Boy Promotions.

Tarver vs. Sheppard © Golden Boy Promotions.

Das Comeback des ehemaligen Halbschwergewichts-Weltmeisters Antonio Tarver (30-6, 21 K.o.’s) nach einer einjährigen Dopingsperre ist ohne Probleme verlaufen. Der mittlerweile im Schwergewicht boxende 45-Jährige konnte seinen Gegner, den amerikanischen Journeyman Mike Sheppard (21-16-1, 9 K.o.’s), bereits in der vierten Runde stoppen.

Tarver zeigte trotz seines hohen Gewichts von 102,1 kg, dass er technisch nach wie vor etwas draufhat. Zwar benötigte der Mann aus Florida einige Runden, um seinen Ringrost loszuwerden, ab der dritten Runde fand Tarver aber immer häufiger sein Ziel und schickte seinen Gegner mit einem krachenden Uppercut in der vierten Runde erstmals zu Boden. Sheppard schaffte es zwar noch einmal hoch, Tarver setzte aber entschlossen nach und beendete mit dem zweiten Niederschlag den Kampf.

Tarver, der zuletzt im Juni 2012 gegen Lateef Kayode ein schmeichelhaftes Unentschieden erreicht hatte, das im Nachhinein auf Grund einer positiven Dopingprobe in einen No Contest umgewandelt wurde, äußerte vor dem Kampf, sein Ziel sei ein WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko. Möglicherweise wäre Tarver aber besser beraten, ins Cruisergewicht zurückzuwechseln, da er dort vermutlich leichter an einen Titelkampf kommen würde.

Im Vorprogramm konnte die amerikanische Bantamgewichts-Hoffnung Randy Caballero (20-0, 12 K.o.’s) einen vorzeitigen Erfolg gegen seinen Landsmann Jessy Cruz (10-6-1, 4 K.o.’s) feiern. Caballero hatte seinen Gegner in der sechsten Runde erstmals mit einem Körpertreffer am Boden, das Ende kam dann nach einem weiteren Niederschlag in Runde sieben.

Der bei der WBA an #2 gerankte Schwergewichtler Luis Ortiz (20-0, 17 K.o.’s) knockte seinen Gegner Alex Gonzales (20-9, 10 K.o.’s) bereits in der ersten Runde aus und sollte langsam mal gegen stärkere Gegner antreten. Der ungeschlagene Halbschwergewichtler Thomas Williams Jr. (15-0, 10 K.o.’s) gewann gegen den ehemaligen WM-Herausforderer Yusaf Mack (31-7-2, 17 K.o.’s) einstimmig nach Punkten.

© adrivo Sportpresse GmbH

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15 Kommentare

  1. Brennov
    27. November 2013 at 12:02 —

    gutes comeback. ein kampf gegen Wladimir wäre die krönung seier klasse karriere!

  2. meatknife
    27. November 2013 at 12:20 —

    @Brennov: Tarver´s Karriere verdient Respekt, obwohl ich mir nicht mehr sicher bin, dass er alle Erfolge auch sauber errungen hat.

    Aber nochmal in irgendeinem Titelkampf (egal ob HW, CW oder sonstwo), werden wir ihn wohl nicht sehen…

  3. Patman
    27. November 2013 at 13:13 —

    Tarver hat doch bereits Legendensstatus: er hat doch The One & Only Rocky Balbo geschlagen, wenn auch nur durch Split Decision. Was will er noch? :))))))))

    Aber im Ernst, unabhängig davon ob er eine Chance gegen Waldemar hat, bis er einen Titelkampf gegen Wladimir bekommt, für den jetzt erst mal mehrere Pflichtverteidigungen anstehen, ist er bereits 50.
    Andererseits, Tarver hat wie bereits erwähnt Rocky Balboa geschlagen, UND, er marschiert vorwärts wie einst ein junger Mike Tyson.
    Und, da er aus dem Halbschwergewicht eig kommt, und schon 45 ist, dessen Prime längst (wahrscheinlich) vorüber ist, spricht das eig schon für Waldemars engere Auswahl.

  4. matthias
    27. November 2013 at 13:21 —

    Tarver ist ein naturtalent er hat immerhin mal rocky balboa besiegt den besten boxer aller zeiten.

  5. meatknife
    27. November 2013 at 14:10 —

    @Patmann & matthias: ich hab´mir immer nur das alternative Ende angeschaut, wo Rocky nach Punkten gewinnt…;-)

  6. Patman
    27. November 2013 at 14:36 —

    Meatknife

    Wo gibts dieses alternative Ende zu sehen? Kenn ich als eingefleischter rockyfan gar nicht.
    Hatte balboa sowieso vorne, er hat für mich den Kampf gemacht. 🙂

  7. matthias
    27. November 2013 at 15:00 —

    hatte auch schon das alternative ende angesehen wo rocky gewinnt gibt es bei auf der dvd
    die szene wo paulie zu seiner freundin zieht ist auch mit dabei.

  8. ghetto obelix
    27. November 2013 at 16:40 —

    Hauptsache, Tarver ist nach diesem Megafight bei Boxrec auf Platz 8 !!!! 😀 🙂

  9. Brennov
    27. November 2013 at 20:49 —

    @ Obelix: das liegt derzeit am gewichtsklassenwechsel der noch nicht eingerechnet ist. war bei huck damals das selber der war plötzlich #4 im HW. wurde dann aber 2 tage später auf #11 korregiert. ich denke für tarver sollte ungefähr #20 drin sein!

  10. johnny l.
    28. November 2013 at 04:01 —

    Beide, Caballero und Ortiz, sollten mal langsam an bessere Gegner herangeführt werden, das stinkt wieder extrem nach Ami-Mythen-in-Tüten! Und klar, Grabimir kann sich langsam nicht mehr retten vor abgehalfterten Op.fern, die unbedingt vor ihrer Einäscherung nochmal groß abkas.sieren wollen: Adamek, Tarver, Arreola, Oquendo, Mansour & Co – kennt ihr nicht das Sprichwort: Das letzte Hemd hat keine Taschen? Also verpi.sst euch, niemand will euch sehen (außer Chrickenrun-Devotees wie Rüdy, Hühnerhasi, Doofstreet, die kriegen einen Ste.ifen, wenn sie Clinchko beim Klammern mit einem Rentner-Tyson beobachten dürfen)

  11. meatknife
    28. November 2013 at 09:17 —

    @Patmann: wie matthias schon sagt, ist auf der DVD drauf in den Extras.

  12. Milanista82
    28. November 2013 at 10:12 —

    Weiß jemand wann Jeff Lacy sein Comeback gibt?

  13. steinar
    28. November 2013 at 13:35 —

    gut, tarver ist ein guter boxer aber seine träumereien von einen hw titel soll er sich aus dem kopf schlagen. dafür hätte er jahre früher gas geben müssen.
    auf einen kampf tarver gegen captain huck im creiser würde ich warten.

  14. Brennov
    28. November 2013 at 13:55 —

    @ steiner: wie wäre es mit einem kampf tarver – huck im HW?

  15. meatknife
    28. November 2013 at 15:45 —

    boxrec setzt tarver im HW an Pos. 8 was soll man davon halten ? Gegen welchen Top-HW will Tarver bestehen außer gegen Pseudo-HW´s wie Adamek ? Da fänd ich sowas wie gegen Huck (oder auch Hernandez) interessanter

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