Tajbert ab sofort bei Timm: „Ich brauche das Wir-Gefühl, um gut zu boxen!“

Ina Menzer, Vitali Tajbert ©Universum Box-Promotion
Ina Menzer, Vitali Tajbert © Universum Box-Promotion

Der ehemalige Superfedergewichts-Weltmeister Vitali Tajbert (22-2, 6 K.o.’s) hat sich von seinem bisherigen Coach Magomed Schaburow getrennt und arbeitet ab sofort mit Universum-Cheftrainer Michael Timm zusammen. Tajbert erhofft sich von der Zusammenarbeit mit Timm neue Impulse, die ihn wieder in Richtung eines WM-Kampfes bringen sollen.

„Ich möchte etwas Neues wagen. Michael Timm ist ein ausgezeichneter, erfahrener Trainer und ich halte sehr viel von ihm, persönlich und von seiner Arbeit. Er hat schon so viele Boxer zu Weltmeistern gemacht. Davon werde ich garantiert profitieren“, sagte Tajbert.

„Das neue Team bei Universum ist eng zusammengerückt. Wir haben einen tollen Teamgeist und alle ziehen an einem Strang. Ich brauche das WIR-Gefühl, um gut zu boxen. Ich brauche das Team hinter mir, um wieder Weltmeister zu werden“, so Tajbert weiter.

Trainer Michael Timm ist von den boxerischen Fähigkeiten seines neuen Schützlings überzeugt. „Vitali ist ein fantastischer Boxer mit einer exzellenten Technik. Ich traue ihm noch in diesem Jahr einen WM-Titel zu. Er bringt alles mit.“ Allerdings stellt der Erfolgstrainer klar: „Es geht nur über Engagement und Disziplin im Training.“

Tajbert hatte in letzter Zeit immer wieder mit Handproblemen zu kämpfen und trägt seit seinem letzten Kampf am 28. Januar in Hamburg sogar einen Gips. „Wir haben die Hände untersuchen lassen. Vielleicht werde ich noch in den nächsten Wochen operiert“, so der 29-Jährige. Handprobleme seien auch für den Titelverlust gegen den Japaner Takahiro Ao verantwortlich gewesen, so Tajbert. „Mit meiner Rechten hätte ich diesen Kampf nicht verloren.“

Universum-Boss Waldemar Kluch ist ebenfalls davon überzeugt, dass sein Boxer wieder in die Weltspitze vorstoßen kann. „Für Vitali ist es erst einmal wichtig, dass er wieder ohne Probleme boxen kann. Dann werden wir noch viel Freude an ihm haben“, so Kluch.

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