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Sprengt Dana White das ‚Golden Boy‘- Comeback?

Sprengt Dana White das ‚Golden Boy‘- Comeback?

Fällt die Ringrückkehr von Oscar De La Hoya ins Wasser? Zumindest wird sie wohl nicht so stattfinden, wie De La Hoyas Medienpartner „Triller“ es angekündigt hat. Ryan Kavanaugh, Geschäftsführer der Triller-Muttergesellschaft Proxima Media, hatte gegenüber „ESPN“ behauptet, De La Hoya würde bei seiner Rückkehr in den Ring gegen einen „großen Namen“ aus der UFC antreten.

Nun hat Dana White dazu Stellung bezogen. Auf die diesbezügliche Frage eines Journalisten erklärte der UFC-Boss, das sei albern. White schloss kategorisch aus, dass einer seiner Kämpfer gegen den 48-jährigen Ex-Weltmeister kämpfen würde.

Alleine, dass über De La Hoyas Rückkehr in den Ring berichtet würde, sei nicht nachvollziehbar: „Kommt schon Leute, das ist alberne Scheiße. Es geht um einen 50-jährigen Boxer und Ihr macht das tatsächlich zum Thema und berichtet über (seine) Pressekonferenzen?“

Gerüchteweise ist zu hören, dass der UFC-Kämpfer Tyron Woodley gegen De La Hoya antreten könnte. Ex-Weltmeister Woodley hat seit 2018 keinen Sieg mehr errungen und mittlerweile vier Niederlagen in Folge erlitten. Wie es heißt, ist sein Verbleiben in der UFC fraglich.

Ein Freund Woodleys, der MMA-Kämpfer Chael Sonnen, behauptet, er habe Informationen von einer seriösen Quelle erhalten. Ihm sei mitgeteilt worden, dass Tyron Woodley als erster Gegner von Oscar De La Hoya in Betracht gezogen würde. Gleichzeitig äußerte der 43-jährige Sonnen aber auch Zweifel: er sei nicht davon überzeugt davon, dass Woodley die UFC wirklich verlassen solle.

Dana White und Oscar De La Hoya sind allerdings nicht unbedingt das, was man gute Freunde nennt. Verbunden mit dem Umstand, dass ein Showkampf „gutes Geld“ generieren könnte, wäre der UFC-Präsident deswegen vielleicht doch bereit, einen seiner Kämpfer abzustellen. Da es der UFC nicht an Kapital mangelt, aber eher unwahrscheinlich.

So wie es aussieht, müssen sich Triller und Oscar De La Hoya wohl vorerst mit einem ehemaligen UFC-Kämpfer begnügen. Also ein Senioren-Showkampf? Aber davon will De La Hoya nichts wissen: „Ich habe in den vergangenen beiden Monaten trainiert, das ist kein Geheimnis.  Und ich fühle mich großartig. Ich habe neulich Sparring gehabt und ich hatte vergessen, wie gut ich war, ich hatte ernsthaft vergessen, wie gut ich war.“

Ob und wie gut der ‚Golden Boy‘ dann nach 13 Jahren Ringpause wirklich ist, muss sich allerdings noch herausstellen. Wenn alles so abläuft, wie geplant, wissen wir am 3. Juli mehr.

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1 Kommentar

  1. 30. März 2021 at 03:53 —

    Soll er doch noch einmal gegen Felix Sturm kämpfen. Da wäre ein Rematch schon seit 2004 fällig.

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