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Sparringsphase in Down Under: Geale sucht den Sturm-Klon

Daniel Geale ©Rockfingrz Photography.

Daniel Geale © Rockfingrz Photography.

IBF-Mittelgewichts-Weltmeister Daniel Geale (27-1, 15 K.o.’s) hat Probleme, den richtigen Sparringspartner für den wichtigsten Kampf seines Lebens – das Vereinigungsduell gegen WBA-Superchampion Felix Sturm (37-2-2, 16 K.o.’s) – zu finden. Momentan trainiert der Australier mit seinen Landsleuten Nader Hamdan Rocky Jerkic und Ben McCulloch, es sollen aber auch noch Sparringspartner aus dem Ausland engagiert werden, was sich als nicht unproblematisch herausgestellt hat.

“Wir haben bereits einiges versucht”, sagte Geale gegenüber BoxingScene. “Wir haben bereits einige Leute engagiert, es haben dann aber drei oder vier Leute abgesagt, was schon einmal passieren kann. Es ist aber ein wenig frustrierend. Es wäre aber trotzdem gut gewesen, und ich denke, dass wir weiterhin versuchen werden, jemanden hierher zu holen. Den perfekten Partner zu finden, der auch noch in guter Form ist, kann sehr schwierig sein. Es gibt nicht viele Kämpfer auf der Welt, die Ähnlichkeiten mit Sturm haben. Er ist ein sehr guter defensiver Kämpfer, der gute grundlegende Fähigkeiten hat. Wir haben aber einige Leute verwendet, die uns gut eingestellt haben.”

Sturm ist mit 1,82 m um drei Zentimeter größer als Geale, was auf den Kampfverlauf laut dem Australier nur wenig Einfluss nehmen sollte. “Als ich neben ihm gestanden bin, habe ich keinen großen Unterschied bemerkt. Ich denke, unsere Reichweite ist auch ähnlich groß. Das ist auf dem Papier eine sehr ausgeglichene Ansetzung. Was die Erfahrung angeht, liegt er voran, ich bin aber jünger und definitiv hungriger.”

Da Geale im Mai 2011 gegen Sebastian Sylvester bereits ein Mal in Deutschland gewonnen hat, macht er sich über ein mögliches Punkturteil am 1. September in Oberhausen keine Sorgen. “Ich denke, dass die meisten Leute in meiner Position etwas nervöser und besorgter wären, da wir aber bereits eine solche Erfahrung hinter uns haben, wissen wir genau, was wir dort tun müssen. Dass ich ein großartiges Team hinter mir habe, hilft sicher auch, damit alles so fair wie möglich ablaufen wird.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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8 Kommentare

  1. Pro
    3. August 2012 at 12:31 —

    Amateur Stefan Härtel wäre der ideale sparringsparter

  2. robbi
    3. August 2012 at 12:55 —

    Sturm ist doch schon n clown muss man doch keinen zweiten suchen:-)spaß…sturm hat zwar in den letzten jahren mehr erzählt als geleistet doch sollte man nicht seine entwicklung vergessen…er hat sich von nem amteur boxer zu einem profi weltmeister trainiert…er hat sich einfach weiterentwickelt was man in deutschland leider zu wenig sieht…finde den kampf gut und hoffe der sieger stellt sich den anderen weltmeistern.

  3. boxmann
    3. August 2012 at 14:58 —

    @robbi

    Nöö, Sturm hat sich im Gegensatz zu früher boxerisch eindeutig zurückentwickelt…

  4. robbi
    3. August 2012 at 16:11 —

    Lächerlich…die letzten kämpfe das stimmt..aber seitdem er profi wurde und. Bis er sich selbstständig gemacht hat war da ne große entwicklung..körperlich sowie boxerisch! Guck dir seine kämpfe an…dann siehst du es. Der einzigste boxer der sich boxerisch noch mehr als er entwickelt hat und meistens in deutschland boxt ist wladimir klitschko. Die meisten sind stehen geblieben mit ihren möglichkeiten.

  5. robbi
    3. August 2012 at 16:14 —

    Und klitschko ist nur erfolgreicher als er weil klitschko von vonherein körperliche vorteile hatte….klitschko 1,90m dann wäre er jetzt nicht da wo er ist.

  6. hari
    3. August 2012 at 19:42 —

    gael braucht kein sparingsgegner . er verliert sowiso . kann ihm das mal jemand sagen ??? .er hatt ja fast gegen baschtel verloren . wie soll er dann “doppeldeckungmaschine Sturm besiegen .

  7. robbi
    3. August 2012 at 19:45 —

    ja das frage ich mich auch aber mal sehen was passiert…am verrücktesten wäre natürlich wenn sturm durch abbruch gewinnen sollte

  8. Muck
    5. August 2012 at 01:08 —

    Sturm hat zumindest den Mut zu einem Vereinigungskampf,was man von Huck nicht behaupten kann.

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