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Sieg für Feigenbutz bei „Petkos Beat & Box“

Sieg für Feigenbutz bei „Petkos Beat & Box“

Mit „Petkos Beat & Box“ legte der Münchener Boxpromoter Alexander Petkovic am gestrigen Abend eine gelungene Veranstaltung hin. Im Infinity Hotel in Unterschleißheim gab es Boxsport, Musik und Leckeres aus der Küche von Alfons Schuhbeck.

Nach rund 10 Monaten Pause kehrte Vincent Feigenbutz zurück in den Ring. Gegner war der 24-jährige Kenan Catic aus Bosnien und Herzegowina, eigentlich ein Kickboxer mit eher bescheidenen Erfahrungen im Boxring. Catics Bilanz: 3-3-1.

Und so wurde in dem auf 8 Runden angesetzten Kampf recht schnell klar, dass das Ganze für Feigenbutz wohl eher ein „stay busy“-Fight ist, um den Ringrost abzuschütteln. Catic arbeitete zwar viel mit dem Jab, die härteren Hände aber kamen vom Karlsruher, der schon in der ersten Runde das Blut aus der Nase seines Gegners strömen sah.

In Runde 2 ließ ‚Prince Vince‘ es dann krachen: Catic musste eine Kombination zum Kopf nehmen und war angeschlagen, Feigenbutz setzte nach und schlug seinen Gegner nieder. Während Catic noch angezählt wurde, warf seine Ecke das Handtuch: TKO 2-Sieg für Feigenbutz.

Bild: Marco Baumann
Bild: Marco Baumann

Im Hauptkampf der Veranstaltung krönte sich Shefat Isufi mit einem Sieg über den Armenier Grigor Saruhanian zum WBF-Weltmeister im Halbschwergewicht. Trotz größerer Erfahrung als Profi ließ es Isufi zögerlich angehen. Beide Boxer schienen darauf bedacht zu sein, nicht ausgekontert zu werden, was dazu führte, dass das Geschehen im Ring nicht wirklich Fahrt aufnehmen wollte.

Im vierten Durchgang öffnete sich nach einem unabsichtlichen Zusammenprall der Köpfe bei beiden Kämpfern ein Cut am rechten Auge. Danach offener Schlagabtausch, wohl die aktionsreichste Runde der Begegnung. Isufi insgesamt der effektivere Boxer, der 32-jährige landete mehr Treffer, obwohl er weniger schlug als sein Gegner. Nach 12 geboxten Runden entschieden die Punktrichter: alle drei werteten 117:111 für Shefat Isufi.

Bild: Marco Baumann

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