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Shakur Stevenson siegt über Jeremiah Nakathila + Full Fight

Shakur Stevenson siegt über Jeremiah Nakathila

In den Virgin Hotels Las Vegas hat sich Shakur Stevenson am Abend gegen seinen namibischen Gegner Jeremiah Nakathila mit einem Sieg auf den Punktzetteln durchsetzen können. Die drei Punktrichter Lisa Giampa, Max DeLuca und Dave Moretti werteten am Ende 120-107 zugunsten von Stevenson, der in der vierten Runde mit einem kurzen rechten Haken einen Knockdown erzielte.

Zu Kampfbeginn das übliche Abtasten, wobei es trotzdem auch in der ersten Runde schon zur Sache ging. Ein linker Konter von Stevenson vielleicht der beste Schlag im ersten Durchgang. Nakathila mit einigen wilden Schwingern, die ins Leere gingen.

In Runde 2 machte Stevenson dann langsam klar, wer der bessere Mann im Ring ist. Nakathila mit Problemen, die richtige Reichweite zu finden. Ringrichter Celestino Ruiz mit etwas viel Aufhebens darum, wenn die Füße von Rechtsausleger Stevenson und Normalausleger Nakathila sich berühren. Ein Bodenbesuch des Namibiers, der aber als Ausrutscher gewertet wird.

In Runde 3 kommt von Stevenson nicht allzu viel, von Nakathila aber noch weniger. Nakathila einfach zu langsam zu schlechte Beinarbeit und mit langsamen Händen. Ein linker Haken und ein rechter Konterhaken von ‚Fearless‘ wohl die beiden besten Treffer bisher. Nakathila hat in den ersten drei Runden nur fünf Schläge landen können.

Im vierten Durchgang dann ein Bodenbesuch von Nakathila, nach einem kurzen linken von Stevenson muss der Namibier in den letzten Sekunden der Runde runtergehen.

Auch in der fünften Runde hat Nakathila nicht viel, womit er beeindrucken könnte. Wenig Action in diesem Teil der Begegnung. Vorteile für Stevenson.

Runde 6: wahrscheinlich Jeremiah Nakathilas beste Runde, weil er einige Treffer landen konnte. Stevenson trotzdem der effektivere Mann im Ring. Irgendwie ein langweiliger Kampf.

Auch in Runde 7 kam man nicht umhin, sich zu fragen: warum schlägt Stevenson Nakathila nicht erneut zu Boden?

Und so plätscherte das Geschehen im Seilgeviert auch weiter vor sich hin: Stevenson der bessere Mann, Referee Celestino Ruiz mit weiteren Ermahnungen, sich nicht gegenseitig auf die Füße zu treten. Auch das Publikum nicht unbedingt zufrieden, vereinzelte Buhrufe.

Nach 12 geboxten Runden dann ein klarer Punktsieg für Shakur Stevenson. So gesehen: nichts verkehrt gemacht. Bis auf den ausgebliebenen KO-Sieg. Im Interview nach dem Kampf zeigte sich auch Stevenson selber nicht ganz zufrieden: „Ich denke, ich hätte vieles besser machen können.“

Mit seinem Sieg holte sich der 23-jährige US-Amerikaner den WBO Interim-Titel im Superfedergewicht. Wie es heißt, will Bob Arum seinen Boxer noch im Laufe des Jahres gegen Jamel Herring kämpfen lassen.

„Wenn ich die Wahl hätte, würde ich Oscar Valdez nehmen, aber wenn ich Jamel verprügeln muss, um dorthin zu kommen, werde ich das auch tun”, hat Stevenson erklärt: „Jamel kann mich nicht schlagen. Er weiß, dass es so ist.”

Hier der ganze Kampf

Auf der Undercard besiegte Jose Pedraza den Puertoricaner Julian Rodriguez durch TKO. In Runde 8 kam aus Rodriguez’ Ecke das Signal, dass Rodriguez nicht weitermachen könne, da beide Augen zugeschwollen waren.

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2 Kommentare

  1. 13. Juni 2021 at 13:31 —

    Puuuuuuuuuh, das war mal wieder so ein Kampf, bei dem man in den frühen Morgenstunden gegen die Müdigkeit ankämpft und dennoch darauf hofft das es mal spannend wird!

    • 13. Juni 2021 at 13:45 —

      Ich fand auch Stevenson lange nicht so dominerend, wie überall zu lesen ist. Er war besser, aber das wars auch schon. Ein langweiliger Kampf.

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